Presseecho
Monatelang waren sie coronabedingt geschlossen, unsere beiden Treffs für Seniorinnen und Senioren in Echterdingen und in Leinfelden. Das war hart für viele treue Besucherinnen und Besucher. Für manchen sind die Treffs, die seit über 20 Jahren bestehen, so eine Art zweites Zuhause geworden. Sie sind ein freundlicher Ort, an dem sich Seniorinnen und Senioren zu einem gemeinsamen Hobby treffen können. Man kann dort z.B. malen, Gymnastik machen, basteln, Handarbeiten machen, tanzen, singen, Filme schauen oder einfach nur gemütlich Kaffee trinken. Es war eine lange Zeit der Schließung seit dem 16. März, in der viele ihre Treffs vermisst haben.
Langsam und vorsichtig werden die Türen wieder geöffnet – wie schön! Einige Gruppen dürfen sich wieder treffen. Wenn auch leider z.B. singen, paarweise tanzen oder gemeinsam kochen noch nicht wieder möglich sind, so kommt doch langsam etwas mehr Normalität und Gemeinsamkeit in unseren Alltag. Klar, alle müssen vorsichtig sein, denn Seniorinnen und Senioren gehören zu den Risikogruppen. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt, es muss – außer am Sitzplatz – Mundschutz getragen werden. Der große Raum muss immer wieder gut gelüftet werden, die Anwesenden müssen Abstand halten.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die vielen ehrenamtlich Tätigen, die mit ihrem Einsatz die Treffs mit Leben erfüllen! Und ein großer Dank an die Mitglieder des Stadtseniorenrats, die ehrenamtlich als Ansprechpartner in „normalen“ Zeiten für über 50 Gruppen tätig sind. Zudem gebührt ein dickes Lob den Betreuerinnen vom Amt für Soziales der Stadt, die mit guter Laune stets ein offenes Ohr für die Belange der Seniorinnen und Senioren haben.
Am 25.9.2020 lag die Zahl der bestätigten coronainfizierten Personen in Leinfelden-Echterdingen bei 240, wovon zu dem Zeitpunkt 26 Personen in Quarantäne waren. Es bestehen Befürchtungen, dass sich die Lage im Herbst und Winter verschlechtert. Wir können nur hoffen, dass sich alle an die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen halten und unsere Treffs, wenn auch mit Einschränkungen, uns ein Stückchen Normalität zurückgeben können.
Regina Gabriel, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins der SPD Leinfelden-Echterdingen
Die Stadt Leinfelden-Echterdingen hat aktuell die Stellungnahme zur zweiten Planänderung zum Planfeststellungsabschnitt 1.3b an das Regierungspräsidium geschickt. Dabei geht es erneut um Bedenken bezüglich der Lärmbelastungen, der Schallimmissionen und Gebäudeerschütterungen.
Durch Gutachten wurde nachgewiesen, dass es auf der Strecke ab der Rohrer Kurve bis zum Flughafenterminal zu erheblichen Verzögerungen des S-Bahn-Betriebes kommen wird, wenn dann auch die Fern- und Regionalzüge auf dieser Trasse fahren. Diese Störungen des S-Bahn-Taktes werden Auswirkungen auf fast das ganze Netz der S-Bahn in der Region haben, da es heute schon z.B. im Schwabtunnel eine sehr enge Taktung gibt, die dann auch nicht mehr steuerbar wäre. Die SPD-Fraktionen von Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen sowie die SPD-Regionalfraktion und unser Bundestagsabgeordneter Nils Schmid haben deshalb begrüßt, dass es hoffentlich ernsthafte Überlegungen gibt, das sich abzeichnende Desaster um das Projekt S 21 auf den Fildern durch neue Planungen abzuwenden.
Dazu die Zusammenfassung aus der Regionalversammlung: Mehrheitlich befürwortet wird der vom Bund in die Diskussion eingebrachte sogenannte Gäubahntunnel. Dieser bietet in Verbindung mit weiteren ergänzenden Maßnahmen die Chance, die Achse Zürich-Stuttgart mit optimaler Einbindung aller weiteren Knoten entlang der Strecke leistungsfähig und schnell an den Knoten Stuttgart anzubinden. Durch den Gäubahntunnel würde auch der Bau von Infrastrukturelementen, die im Rahmen von Stuttgart 21 vorgesehen waren, entfallen. Dazu gehören die Rohrer Kurve, die Station „3. Gleis“ am Flughafen, der Tunnel Flughafenkurve mit Stutzen zur späteren Anbindung an die Neubaustrecke sowie die Aufweitung des Gleisabstands der bestehenden S-Bahn-Strecke. Aus Sicht der S-Bahn Stuttgart wird der Entfall der Sperrung der Station Flughafen sowie die Tatsache, dass zukünftig ausschließlich S-Bahnen zwischen Rohr und Flughafen verkehren, positiv beurteilt.
Derzeit liegt jedoch noch keine Finanzierungszusage des Bundes vor. Somit lassen sich auch keine Prognosen dazu abgeben, bis wann ein solcher Tunnel umgesetzt werden kann. Klar ist jedoch, dass eine zügige Realisierung dieses Projekts erforderlich ist, um die Auswirkungen aus der Unterbrechung der Gäubahnanbindung zu minimieren. Aufgrund der Tatsache, dass der Gäubahntunnel direkt in das Projekt S 21 eingreift und den Planfeststellungsabschnitt 1.3b ersetzt, sind Anpassungen am Vertrag zum Projekt S 21 notwendig, zu denen die Region unter bestimmten Voraussetzungen (Ausstattung mit ETCS der Strecken S1/2/3 wie vorgesehen, Einbau der Weichenverbindung Leinfelden, Verbleib der Rohrer Kurve im Regionalplan) bereit ist.
Falls die Tunnellösung kommen sollte, ist für die Stadt L.-E. die Streckenführung von großer Bedeutung. Es kann nicht Ziel sein, dass der Tunnel zu einem Großteil unter den bebauten Stadtteilen geführt wird. Gebäudeschäden während des Baues und Erschütterungen beim Betrieb müssen vermieden werden! Erich Klauser für die SPD-Fraktion
Nicht nur die deutsche Einheit wurde vor 30 Jahre vollendet, auch wird die gesamtdeutsche Sozialdemokratische Partei Deutschlands in diesem Jahr 30 Jahre alt. Gerade Willy Brandt hat immer auf das Ziel einer friedlichen Zusammenführung aller Deutschen in einem Staat hingearbeitet.
Dass dieses durch den Mut und der Entschlossenheit der Ostdeutschen in Frieden möglich gemacht wurde, ist eine historisch herausragende Leistung, die niemals vergessen werden darf. Vorbei waren damit u.a. auch die schikanösen Grenzkontrollen, wie ich diese selbst auf der Anreise zu meiner Großmutter erleben musste.
Wir wollen aber auch daran erinnern, das am 7. Oktober 1989 die Sozialdemokratische Partei SDP in der DDR von ca. 40 Sympathisanten in dem Pfarrhaus in Schwante bei Berlin gegründet wurde. Diese Sozialdemokraten konnten seinerzeit nicht auf bereits vorhandene Strukturen für ihre politische Arbeit zurückgreifen, wie es jedoch anderen sogenannten Blockparteien in der DDR damals möglich war. Da ein Ende und eine Ergebnis der Verhandlungen zur Erreichung der deutschen Einheit zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar waren, gaben sich diese Sozialdemokaten zunächst ein eigenes Programm, das von einem Weiterbestehen von zwei deutschen Staaten ausging.
Mit der Billigung der Übereinkunft zur Wiederherstellung der Einheit der Sozialdemokratie durch den Vorstand der Ost-SDP Anfang Juli 1990 stand nun auch der Zeitplan für die Parteivereinigung einvernehmlich fest. Auf zwei separaten Vorparteitagen am 26. September wurden die Voraussetzungen für den Vereinigungsparteitag an den beiden darauf folgenden Tagen geschaffen. Jens Rudat, SPD-Vorstandsmitglied
Die Nominierungskonferenz der SPD zur Landtagswahl im Wahlkreis Nürtingen hat am Mittwoch, den 16.09.2020, Prof. Dr. Regina Birner aus Beuren mit 100 % der Stimmen als Kandidatin zur Landtagswahl Baden-Württemberg am 14. März 2021 nominiert. Vor Ort in Aichtal waren auch einige Genossinnen und Genossen vom OV Leinfelden-Echterdingen.
Prof. Dr. Birner (Foto: links) präsentierte in einer argumentationsstarken, kämpferischen Rede konkrete Ideen für Innovationen und Solidarität statt Hass und Angst. Sie zeigte ein besonderes Gespür für die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und betonte, dass eine ökologische Weiterentwicklung der Gesellschaft nur im Rahmen einer Stärkung der sozialen Gerechtigkeit gelingen kann. Hier ist ein Mangel bei der jetzigen grün-schwarzen Landesregierung festzustellen. Die anwesenden Mitglieder zeigten sich durchweg überzeugt und begeistert - mit Prof. Dr. Birner hat die SPD eine hochkompetente Kandidatin.
Für die junge, ebenfalls einstimmig gewählte Zweitkandidatin Kristina Wernerus aus Filderstadt (Foto: rechts), die, auch aufgrund ihrer Erfahrungen als Mutter zweier kleiner Kinder, viel soziale Kompetenz einbringt, gilt das Gleiche. Ein starkes Duo - herzlichen Glückwunsch von der SPD Leinfelden-Echterdingen!
Am 1. September, dem Antikriegstag, haben Mitglieder der SPD-Ortsvereine Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen an der Gedenkstätte am Flughafen 600 jüdischen Häftlingen gedacht. Die Gefangenen waren Opfer des NS-Regimes und im dortigen damaligen KZ-Außenlager Echterdingen-Bernhausen im Winter 1944/45 interniert. Sie mussten auf dem Flughafen und in Steinbrüchen der Umgebung Zwangsarbeit leisten. Mindestens 119 Häftlinge starben an Hunger, an Entkräftung und am Fleckfieber. 2005 wurden Gräber von 34 Häftlingen auf dem US-Airfield entdeckt.
Die Gedenkstätte „Wege der Erinnerung“ wurde 2010 nahe dem US-Airfield errichtet. Neben dieser schlichten Mahntafel erinnert auch eine zerbrochene Steinplatte auf dem Echterdinger Friedhof an die Opfer des NS-Regimes. Die SPD, insbesondere unsere Stadträtin Barbara Sinner-Bartels, macht sich im Gemeinderat seit längerem dafür stark, dass die Gräueltaten der Nazis auch heute wieder sichtbarer sind und nicht vergessen werden. So soll auf ihre Initiative hin demnächst eine Informationstafel am ehemaligen Steinbruch in Leinfelden, dort wo die Häftlinge bis zur völligen Erschöpfung schuften mussten, aufgestellt werden. Weitere Erinnerungstafeln könnten folgen, z.B. an Wegen, die die Häftlinge damals jeden Tag trotz Kälte und Hungers zurücklegen mussten.
Gerade in heutigen Zeiten, in denen Rechtsradikale und Reichbürger sich verstärkt vernetzen und lautstark ihre Parolen von Hass und Intoleranz in Demonstrationen rausschreien, müssen die Verbrechen des Nazi-Regimes deutlich in Erinnerung gebracht werden. Auch alle diejenigen, die gemeinsam mit Rechtsradikalen für ihr Anliegen demonstrieren, sollten genauer hinsehen und die deutsche Geschichte von 1933 bis 1945 studieren – und die angemessenen Lehren daraus ziehen.
Regina Gabriel, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins SPD LE