Presseecho
Leserbrief in der Filderzeitung:
Zeiten ändern sich
Die Bildungslandschaft ist im Umbruch. Angesichts des veränderten Schulwahlverhaltens der Eltern und geringerer Kinderzahlen wird es künftig eine regionale Schulentwicklung geben. Der entsprechende Gesetzentwurf wird derzeit im Landtag beraten und soll am 1. August 2014 in Kraft treten. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern in zumutbarer Erreichbarkeit den gewünschten Bildungsabschluss zu ermöglichen. Die Verantwortlichen sind also gut beraten, sich auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen einzustellen, die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen, Fakten zu bewerten, gründlich zu überlegen, alle Beteiligten einzubinden und dann zu entscheiden. So wurde es bei der Zusammenlegung der drei Hauptschulen zu einer Werkrealschule vor einigen Jahren gemacht. Davon haben, trotz anfänglicher Bedenken, am Schluss alle profitiert. Es war ein guter Weg.
Jetzt steht eine weitere Entscheidung an. Angesichts der rückläufigen Schülerzahlen an der Werkrealschule müssen wir überlegen, wie es am Schulstandort Leinfelden weitergehen und wie ein vielfältiges Bildungsangebot in unserer Stadt erhalten werden kann. Das ist unsere gemeinsame Aufgabe. Diese Überlegungen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben, sondern müssen jetzt beginnen, damit wir den Prozess aktiv gestalten können. Aus meiner Sicht bringt das Konzept der Gemeinschaftsschule mit dem längeren gemeinsamen Lernen der Kinder, den Förderkonzepten und dem Ganztagsbetrieb viele Vorteile. Wie die Lösung für unsere Stadt aussehen wird, ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses, der jetzt beginnen muss. Dieser Prozess braucht Offenheit von allen Beteiligten und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
Barbara Sinner-Bartels, SPD Fraktion LE
Amtsblattartikel vom 31.1.14: Der Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss des Gemeinderats LE hat am 21.1.2014 mehrheitlich eine Erhöhung der Gebühren für die Kinderbetreuung ab Januar 2015 beschlossen. Die SPD-Fraktion hat diesen Beschluss nicht mitgetragen. Wir meinen, dass junge Familien der Schlüssel für unsere Zukunft sind. Von der beschlossenen Erhöhung sind rund 2.200 Kinder und deren Eltern betroffen. Ein genauer Blick auf die Auswirkungen lohnt sich. Bei den über 3-Jährigen liegt die Erhöhung im Schnitt bei rund 6 %. Für die unter 3- Jährigen wird die bisherige Differenzierung der Gebühr nach dem Alter aufgegeben. Das führt dazu, dass für die 2-3 Jährigen künftig eine Gebührenerhöhung von mehr als 13 % anfällt. Kleinkinder bis zwei Jahre müssen dagegen künftig rund 9 % weniger bezahlen.
Amtsblattartikel vom 17.1.14: Letzte Woche fand der diesjährige Neujahrsempfang der SPD-Fraktion LE in der Filderhalle statt, der mit etwa 150 Gästen sehr gut besucht war. Außer SPD-Mitgliedern waren Vertreter anderer Parteien, der Schulen, Kirchen oder von Vereinen zu Gast. SPD-Fraktionschef Erich Klauser begrüßte stellvertretend Gastredner Reinhold Gall, Innenminister von BaWü, MdB Rainer Arnold, die Stuttgarter SPD-Fraktions-vorsitzende Roswitha Blind und als Vertreter der Stadt LE Bürgermeister Alexander Ludwig. Für den musikalischen Rahmen sorgte die neuformierte Schulband der Ludwig-Uhland-Werkrealschule, die aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 7 besteht.
Amtsblattartikel vom 20.12.13: Vergangenen Freitagabend fand die Weihnachtsfeier der SPD LE im festlich geschmückten Leinfelder Haus statt. Viele Gäste hatten Kleinigkeiten zu essen mitgebracht, sodass es ein reichhaltiges Buffet gab. Für Getränke hatte der Vorstand gesorgt. Bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier ließen sich gute Gespräche führen, gerade zum aktuellen politischen Geschehen. Auch diesmal war die Ehrung von Parteijubilaren in die stimmungsvolle Weihnachts-feier eingebettet. Mit einer goldenen Nadel für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Ilse Imdahl von Jörg Pauly, dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden, geehrt.
Amtsblattartikel vom 8.11.13: Alle Kinder in unserer Stadt, die Kleinkinder und die über 3-Jährigen, haben einen Platz in einer Kinderbetreuungseinrichtung. Darauf können wir stolz sein, daran haben viele mitgewirkt. Ohne das große Engagement der kirchlichen und der freien Träger wäre das nicht zu schaffen gewesen. Dafür ein herzliches Dankeschön. Wir danken auch der Verwaltung sowie den Erzieherinnen und Erziehern für das große Engagement. Die SPD-Fraktion ist wirklich froh, dass in letzter Zeit die zahlreichen Neu- und Umbauten in kurzer Zeit und mit weit überwiegenden Mehrheiten im Gemeinderat beschlossen wurden. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer so; zu denken wäre da beispielsweise an die intensive Überzeugungsarbeit, die von uns und von anderen zu leisten war, bevor das Kinderhaus Aicher-Weg gebaut werden konnte.