SPD-Fraktion mit Gästen: Erich Klauser, Reinhold Gall, Gertrud Link, Rainer Arnold, Barbara Sinner-Bartels, Jens ZellmerAmtsblattartikel vom 17.1.14: Letzte Woche fand der diesjährige Neujahrsempfang der SPD-Fraktion LE in der Filderhalle statt, der mit etwa 150 Gästen sehr gut besucht war. Außer SPD-Mitgliedern waren Vertreter anderer Parteien, der Schulen, Kirchen oder von Vereinen zu Gast. SPD-Fraktionschef Erich Klauser begrüßte stellvertretend Gastredner Reinhold Gall, Innenminister von BaWü, MdB Rainer Arnold, die Stuttgarter SPD-Fraktions-vorsitzende Roswitha Blind und als Vertreter der Stadt LE Bürgermeister Alexander Ludwig. Für den musikalischen Rahmen sorgte die neuformierte Schulband der Ludwig-Uhland-Werkrealschule, die aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 7 besteht.
Dank ging an die unterrichtenden Lehrer Herr Klingel und Herr Vockroth sowie an Frau Bretschneider von der Bürgerstiftung LE, welche die Schulband finanziell unterstützt. Erich Klauser bedankte sich auch bei der Oberstufe der Lindach-Förderschule mit ihrer Schulleiterin Frau Hobler-Yüceokur, die mit ihrem Catering zum reichhaltigen Büfett beitrug. In seiner Ansprache ging Erich Klauser auf die politischen Ziele und Erfolge der SPD-Gemeinderatsfraktion von LE ein, übte aber auch Kritik an Entscheidungen von Stadtverwaltung und Gemeinderat. So würden oft die falschen Prioritäten gesetzt bzw. Dinge nur halbherzig in Angriff genommen. Als Beispiel nannte Klauser die Weiterentwicklung der städtischen Schullandschaft, die nur schleppend erfolge. Mit mehr als 500.000 Euro im Jahr für Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehrswerbung werde viel Geld z. B. auch für die Wirtschaftsoase ausgegeben, damit sich einige wenige Einzelhandels- und Handwerksbetriebe der Stadt auf der Messe präsentieren können. „Uns erschließt sich der Mehrwert für unsere Stadt und seiner Einwohner bisher nicht“, stellte Klauser klar. Stattdessen fordere die SPD LE ein Konzept gegen die immer stärker verödenden Innenbereiche der Stadt LE, eine Stärkung des Einzelhandels und Konzepte gegen die Schließung von immer mehr Geschäften. Einen Etappenerfolg habe die SPD-Fraktion bei der Umsetzung ihrer Forderungen nach ausreichenden Betreuungsplätzen im Kleinkindbereich erzielt. Die Stadtverwaltung schlage in ihrem aktuellen Haushaltsplan vor, in den kommenden Jahren nahezu die gesamten Rücklagen auszugeben. „Damit verliert die Stadt ihre Handlungsfähigkeit oder muss in dieVerschuldung gehen“, kritisierte Erich Klauser. Leider sei die Verwaltungsspitze und die Mehrheit des Gemeinderates der SPD-Forderung nach einer Priorisierung der Investitionsvorhaben bislang nicht gefolgt. Hans-Ulrich Kramer