Presseecho
Hätten Sie es gewusst? Es gibt 16 Bolzplätze in LE. Für die ausführliche Beschreibung dieser Plätze, die fundierte Stärken- und Schwächenanalyse und die zahlreichen Verbesserungsvorschläge möchte sich die SPD-Fraktion ganz herzlich beim Jugendgemeinderat, insbesondere bei Marco Diepold, Lukas Niechziol, Kolja Baudoux und Niki Baudoux bedanken. Ein wirklich tolles und überaus kreatives ehrenamtliches Engagement, das ein ganz dickes Lob verdient. Es ist gelungen, die Bolzplätze der Stadt, die teilweise ein Schattendasein fristen, wieder zum Thema zu machen und ein Stück in die Öffentlichkeit zu rücken. Das ist sehr gut so. Wir brauchen solche Orte, an denen sich nicht vereinsgebundene Jugendliche treffen, reden und kicken können.
Die SPD-Fraktion hatte sich in der Vergangenheit deshalb immer wieder für die Bolzplätze stark gemacht, so bspw. für den Platz auf dem S-Bahndeckel in Echterdingen oder am Sportpark Goldäcker. Wichtig ist und war uns, dass Jugendliche dann kicken können, wenn sie die Zeit dafür haben, also in den späteren Nachmittagsstunden, am frühen Abend oder am Wochenende. Wir sind nicht glücklich mit Regelungen, die besagen, dass Bolzplätze ab 16 Uhr und am Wochenende geschlossen sind. Natürlich ist uns klar, dass die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner sowie baurechtliche Vorgaben zu beachten sind, wir glauben aber, dass es da noch Spielräume gibt, die zu nutzen sind. Darum haben wir bei den Beratungen ausdrücklich gebeten. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation am Bolzplatz Goldäcker in Echterdingen, der ab 16 Uhr ausschließlich dem Vereinssport vorbehalten ist, verbessern lässt.
Selbstverständlich haben wir den gut durchdachten und sehr praxisorientierten Maßnahmen zugestimmt, die der Jugendgemeinderat vorgeschlagen hat. Dabei ging es vor allem um mehr Sitzgelegenheiten an den Plätzen, etwas Schatten, das Aufstellen von Mülleimern, die Erneuerung des Rindenmulchs, die Vergrößerung einzelner Tore und um Überlegungen, wie Bolzplätze auch als Treffpunkte für Jugendliche genutzt werden können. Wichtig ist uns auch die Anregung zu überlegen, wie es denn mit dem Bolzplatz am Aicherweg weitergeht und wie der Bolzplatz am IKG, der wenig einladend ist, ertüchtigt werden kann. Auch die Sanierung des Kleinspielfeldes der Lindachschule in Stetten unterstützen wir. Wir werden auch in Zukunft sehr genau darauf achten, dass die Zahl der Bolzplätze nicht weiter abnimmt und diese dann auch noch immer kleiner werden. Auch Jugendliche brauchen ihre Plätze.
Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Gegenwärtig bestimmt der Krieg in der Ukraine, der auch über das Leben der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Partnerstadt Poltawa auf ungerechte Weise hereingebrochen ist, unsere Gedanken und Gefühle.
Solidarität mit Poltawa zeigten Bürgerinnen und Bürger in großer Anzahl vor zwei Wochen auf dem Rathausplatz in Echterdingen. Nach den Ansprachen herrschte für mich eine fast schon gespenstische Stimmung auf dem Platz. Da ich nicht nur politisch als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender tätig bin, sondern mich auch musikalisch engagiere, entstand in mir das Bedürfnis mit einem musikalischen Beitrag von Friedensliedern ein Zeichen der Hoffnung und der Besinnung zu setzen. Gerade Musik ist eine universelle Ausdrucksweise, die für die Menschen eine positive emotionale Wirkung entfalten kann.
In diesen Zeiten sollen nicht nur Bombenexplosionen, die wir in den Nachrichten übermittelt bekommen, zu unserem akustischen Maßstab werden. Aus diesem Grund versuche ich mit unterschiedlichen Menschen außerhalb meiner parteipolitischen Arbeit Klänge des Friedens, der Zuversicht und der Hoffnung nach Leinfelden-Echterdingen und darüber hinaus in die Welt zu tragen.
Nicht immer können Worte stark genug sein, um Menschen wieder eine Orientierung in dieser aktuell chaotischen Welt zu bieten. Es gab in den letzten zwei Wochen einige Beispiele, bei denen ich Musik mit konkreter Hilfe für geflüchtete Kinder aus der Ukraine zu verbinden versucht habe. Falls Sie das Bedürfnis nach einer musikalischen Abwechslung haben, schreiben Sie mich unter jens.rudat@alice.de an.
Jens Rudat, Stv. Ortsvereinsvorsitzender SPD Leinfelden-Echterdingen
Es ist Krieg in Europa, nicht weit von uns entfernt. Die entsetzlichen Bilder von Putins Krieg gegen die Ukraine prägen und gehen nicht mehr aus dem Kopf. Bilder von zerstörten Straßen und Brücken, vor allem aber von zerstörten Kindergärten, Schulen und Wohnhäusern. Bilder von Angriffen auf die Zivilbevölkerung, Bilder von leidenden Menschen, von Kindern, Frauen und Männern und alten Menschen, die gezwungen sind, um ihr Leben zu retten, ihre Heimat zu verlassen und zu flüchten. Dieser Krieg markiert eine Zeitenwende. Wir müssen für Frieden, Freiheit und Demokratie engagiert eintreten auf allen Ebenen. Die Ukraine braucht unsere tatkräftige Hilfe und vielfältige Unterstützung, die Menschen brauchen unsere tief empfundene Solidarität. Es ist für uns sehr ermutigend, wie groß die Hilfsbereitschaft bei uns ist.
Für den Fall, dass auch Sie spenden wollen, möchten wir Ihnen neben dem für diesen Zweck eingerichteten Spendenkonto der drei Filderstädte vor allem das Kinderhilfsprojekt LEPO (Leinfelden-Echterdingen-Poltawa) ans Herz legen. Nach einer Bürgerreise von den Fildern nach Poltawa im Jahr 1997 wurde das Projekt zur psychologischen Betreuung von kranken Kindern in der Kinderklinik Poltawa von Julia Oelgemöller und Alena Trenina ins Leben gerufen. Ausschließlich mit Spenden finanziert werden die Gehälter von fünf Angestellten, die den schwer erkrankten Kindern helfen mit Spielen, Basteln, Singen, Vorlesen und Zuhören ihren Klinikaufenthalt zu erleichtern. Solche Hilfe ist heute notwendiger denn je. Jeder gespendete Euro kommt an (Kontodaten: Zahlungsempfänger: Stadt Leinfelden-Echterdingen, IBAN DE37 6115 0020 0010 7717 07, BIC ESSLDE66XXX, Verwendungszweck : Spende LEPO, bitte Name und Adresse angeben wegen der Spendenbescheinigung).
Geflüchtete Menschen aus der Ukraine brauchen Wohnraum. Wohnraum ist knapp auf den Fildern, das wissen wir alle. Andererseits stehen viele Wohnungen und Häuser aus den verschiedensten Gründen leer. Deshalb bitten wir Sie eindringlich darum zu prüfen, ob Sie nicht ein Zimmer, eine Einliegerwohnung oder sonst eine Unterkunft für diese Menschen in höchster Not für einen begrenzten Zeitraum anbieten können. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die „Koordinierungsstelle Ukraine“ der Stadtverwaltung LE unter Telefon 0711/1600-950 (während der Rathaus-Öffnungszeiten) bzw. unter ukraine-hilfe@le-mail.de.
Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Der russische Präsident Putin hat mit seinem Überfall der Ukraine das Völkerrecht in bisher unvorstellbarer Weise gebrochen. Das ist ein Angriff nicht nur auf die Menschen in der Ukraine, sondern auf Demokratie und Freiheit in ganz Europa. Das ist Putins Krieg. Für diese militärische Eskalation und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine gibt es keine Rechtfertigung und schon gar keine Begründung. Unsere Solidarität und Anteilnahme gelten deshalb den Menschen in der Ukraine und vor allem in Poltawa. Wir stehen an ihrer Seite. Es ist gut, dass in dieser schwierigen Situation parteienübergreifend deutlich gemacht wird, dass der militärische Angriff sofort zu stoppen ist und die russischen Truppen vollständig vom Territorium der Ukraine abgezogen werden müssen.
Seit 1988 hat Leinfelden-Echterdingen, gemeinsam mit Filderstadt und Ostfildern, eine Partnerstadt in der Ukraine: die rund 300.000 Einwohner zählende Stadt Poltawa, die zwischen Kiew und der russischen Grenze liegt, rund 400 Kilometer entfernt von der Region Luhansk, die von Putin als eigenständig anerkannt wurde, und knapp 300 Kilometer östlich von Kiew. Viele Menschen in unserer Stadt sind in großer Sorge, wie es ihren Familien, Freunden und Bekannten in Poltawa geht. Das stille Gedenken an die Menschen dort, zu dem ein parteienübergreifendes Bündnis kurzfristig für Montag, 28. Februar 2022, 16 Uhr aufgerufen hatte, war ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität. Wir möchten uns herzlich bedanken bei den mehr als 200 Menschen, die ihre Solidarität bekundet und gemeinsam für Frieden und Demokratie eingetreten sind. Weitere Aktionen müssen folgen. Wir informieren Sie schnellstmöglich im Amtsblatt und auf dieser Homepage. Barbara Sinner-Bartels
Kürzlich gab es auf Einladung der Stadtverwaltung einen Meinungsaustausch der Fraktionen mit dem Stadtseniorenrat. Wir waren sehr froh, dass es wieder einmal die Gelegenheit zu einem face-to-face-Gespräch gab und haben haben uns zunächst bei der Sprecherin des Stadtseniorenrats Frau Tilke sowie den Herren Ebinger und Volks aus dem Vorstand des Stadtseniorenrats ganz herzlich für die überaus wertvolle und sehr kompetente Arbeit bedankt. Rund 250 Ehrenamtliche engagieren sich in unserer Stadt in über 50 Freizeit- und Servicegruppen für ihre Mitmenschen. Das ist wirklich beispielgebend und verdient unsere hohe Anerkennung.
Zunächst stand bei dem Gespräch die im letzten Jahr vom Stadtseniorenrat und dem Team Senioren der Stadtverwaltung erarbeitete „Handlungsempfehlung Wohnen“ im Mittelpunkt, die in vielfacher Art und Weise bereits von der SPD-Fraktion aufgegriffen und in konkrete Anträge umgesetzt wurde. Wussten Sie, dass im Jahr 2035 fast 20 % mehr 65- bis unter 85-Jährige in LE leben werden? Es ist Zeit zum entschlossenen Handeln! Für uns kommt es jetzt darauf an, zügig konkrete Projekte umzusetzen und die Handlungsempfehlung bei allen laufenden Planungen immer mitzudenken. Wir haben uns vorgenommen, zweimal im Jahr den Umsetzungsstand der Projekte bei der Verwaltung abzufragen. Wir können uns ein Mehrgenerationenhaus gut im neuen Wohngebiet Goldäcker in Echterdingen, aber natürlich auch an anderen Standorten vorstellen. Auch Projekte des gemeinsamen Wohnens von Senioren hatten wir schon im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2022 angeregt.
Einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs bildeten dann die Handlungsfelder, die sich in der Nach-Corona-Zeit ergeben. Der Stadtseniorenrat berichtete, dass viele Menschen einsamer geworden sind. Zu diesem Thema wird es deshalb im Jahr 2022 verschiedene Veranstaltungsangebote geben, auf die wir sehr gespannt sind. Wichtig erscheint uns die Schaffung von Möglichkeiten, wo sich Menschen ganz unkompliziert treffen können. Schließlich ging es auch um das Thema Armut im Alter, die oft auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Angesichts hoher Mieten in LE, steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten sind Frauen, die häufig über keine eigenständige Versorgung verfügen, besonders betroffen. Die Corona-Pandemie hat dies noch verschärft, da viele 450-Euro-Jobs, mit denen die Rente aufgebessert wurde, leider entfallen sind. Wir werden überlegen, was auf kommunaler Ebene in Ergänzung zu anderen Maßnahmen von Bund und Land möglich sein kann. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion