SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Dank für die herausragende und überaus wertvolle Arbeit des Stadtseniorenrats

Veröffentlicht am 28.02.2022 in Presseecho

Kürzlich gab es auf Einladung der Stadtverwaltung einen Meinungsaustausch der Fraktionen mit dem Stadtseniorenrat. Wir waren sehr froh, dass es wieder einmal die Gelegenheit zu einem face-to-face-Gespräch gab und haben haben uns zunächst bei der Sprecherin des Stadtseniorenrats Frau Tilke sowie den Herren Ebinger und Volks aus dem Vorstand des Stadtseniorenrats ganz herzlich für die überaus wertvolle und sehr kompetente Arbeit bedankt. Rund 250 Ehrenamtliche engagieren sich in unserer Stadt in über 50 Freizeit- und Servicegruppen für ihre Mitmenschen. Das ist wirklich beispielgebend und verdient unsere hohe Anerkennung.

Zunächst stand bei dem Gespräch die im letzten Jahr vom Stadtseniorenrat und dem Team Senioren der Stadtverwaltung erarbeitete „Handlungsempfehlung Wohnen“ im Mittelpunkt, die in vielfacher Art und Weise bereits von der SPD-Fraktion aufgegriffen und in konkrete Anträge umgesetzt wurde. Wussten Sie, dass im Jahr 2035 fast 20 % mehr 65- bis unter 85-Jährige in LE leben werden? Es ist Zeit zum entschlossenen Handeln! Für uns kommt es jetzt darauf an, zügig konkrete Projekte umzusetzen und die Handlungsempfehlung bei allen laufenden Planungen immer mitzudenken. Wir haben uns vorgenommen, zweimal im Jahr den Umsetzungsstand der Projekte bei der Verwaltung abzufragen. Wir können uns ein Mehrgenerationenhaus gut im neuen Wohngebiet Goldäcker in Echterdingen, aber natürlich auch an anderen Standorten vorstellen. Auch Projekte des gemeinsamen Wohnens von Senioren hatten wir schon im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2022 angeregt.

Einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs bildeten dann die Handlungsfelder, die sich in der Nach-Corona-Zeit ergeben. Der Stadtseniorenrat berichtete, dass viele Menschen einsamer geworden sind. Zu diesem Thema wird es deshalb im Jahr 2022 verschiedene Veranstaltungsangebote geben, auf die wir sehr gespannt sind. Wichtig erscheint uns die Schaffung von Möglichkeiten, wo sich Menschen ganz unkompliziert treffen können. Schließlich ging es auch um das Thema Armut im Alter, die oft auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Angesichts hoher Mieten in LE, steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten sind Frauen, die häufig über keine eigenständige Versorgung verfügen, besonders betroffen. Die Corona-Pandemie hat dies noch verschärft, da viele 450-Euro-Jobs, mit denen die Rente aufgebessert wurde, leider entfallen sind. Wir werden überlegen, was auf kommunaler Ebene in Ergänzung zu anderen Maßnahmen von Bund und Land möglich sein kann. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion