Presseecho
In diesen Tagen finden die vier Abteilungsversammlungen und die Versammlung der Gesamtwehr LE statt. Vor diesem Hintergrund möchten wir uns ganz ausdrücklich und mit voller Überzeugung bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr LE für die geleistete Arbeit ganz herzlich bedanken. Ein solches Engagement im Ehrenamt, oft über viele Jahre hinweg und an mehreren Tagen in der Woche erbracht, ist wirklich beispielgebend und verdient breite Anerkennung und hohe Wertschätzung. Wir haben die Probleme bei der Suche nach einer Nachfolge für den Stadtkommandanten gut nachvollziehen können, geht es doch darum Beruf, Familie und ein verantwortungsvolles und zeitaufwändiges Ehrenamt zu verbinden. Wir hoffen sehr, dass es mit der Schaffung einer hauptamtlichen Stelle gelingt, eine geeignete Nachfolge zu finden.
Erweiterung der Lindachschule und Neubau der Goldwiesenschule: die Zeit drängt wirklich
Bei den Haushaltsplanberatungen haben wir zum wiederholten Mal sehr deutlich darauf hingewiesen, dass angesichts der erheblich steigenden Schülerzahlen die beiden Projekte in Stetten und Echterdingen noch stärker priorisiert werden müssen. Wenn im Idealfall in Stetten, so die Verwaltung, frühestens im Herbst 2025 mit dem Bau begonnen werden kann, ist es kaum vorstellbar, dass die Räume in 2026 auch tatsächlich nutzbar sind. In Echterdingen wäre ein Baubeginn sogar erst ab Sommer 2026 möglich. Auch hier werden im Herbst 2026 die Räume bereits benötigt. Jetzt ist guter Rat teuer. Da passt was nicht zusammen, das ist offensichtlich! Die Bereitstellung von Schulraum ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Die beiden Vorhaben müssen deshalb noch stärker priorisiert werden. Zudem muss bereits heute ein Plan B für einen begrenzten Übergangszeitraum entwickelt werden, damit das benötigte Angebot an Schulräumen termingerecht vorhanden ist.
Einkommensgrenzen beim Stadtpass werden angepasst
Angesichts der massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten und der hohen Mieten hatten wir beantragt, die Einkommensgrenzen beim Stadtpass anzuheben, um damit mehr einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürgern und ihren Kindern durch seine Vergünstigungen die Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Dem hat der Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss nun zugestimmt. Darüber sind wir wirklich sehr froh, kommen doch so mehr Menschen, die es wirklich dringend brauchen, in den Genuss der Vergünstigungen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Unsere Gäste sprachen von einem äußerst gelungenen Abend. Wir danken deshalb den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern am Musikprojekt der Ludwig-Uhland-Schule und Ashley Uetz, der Bundespreisgewinnerin. Die jeweiligen Interpreten verdanken ihre Leistungen vor allem der Förderung der Musikschule LE.
Erich Klauser, Vorsitzender der SPD-Fraktion LE, ging auf die Aussage des Bundeskanzlers ein: Die Zeitenwende. Der Krieg in der Ukraine und der Klimawandel, der mehr denn je auch für jeden von uns spürbar geworden ist. Die SPD steht dafür, dass der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns stehen muss. Deshalb danken wir allen, die zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Die Stadt muss ihre Pflichtaufgaben erfüllen. Eltern brauchen ein ausreichendes und verlässliches Betreuungsangebot in den Kitas. Auch die Schulkindbetreuung muss verbessert werden. Es braucht ausreichend Räume für den Unterricht und eine bessere Lehrerversorgung, für die das Land zuständig ist. Wir benötigen dringend auch bezahlbaren Wohnraum. Der Klimaschutz und das Thema Umwelt muss rasch und deutlicher in den Vordergrund rücken. Wir müssen jetzt handeln und uns fragen: „Soll wirklich der Autoverkehr durch neue Straßen gefördert werden?“ Wann begreifen wir, dass weitere Versiegelung der Äcker und Wiesen klimaschädlich ist?
Auch unser Gastredner Michael Medla, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und des Kreisjugendrings Esslingen, sprach über die Herausforderungen jetzt und in der Zukunft. Wir müssen gerade für diejenigen da sein, die es nicht alleine schaffen. Deshalb ist es richtig, dass Bund und Länder sich auf das Bürgergeld, die steigenden Wohngeldgrenzen, den Mindestlohn, die Energiepreisbremse und diverse Rettungsschirme geeinigt haben. Medla erinnerte an die gerade auch durch die Pandemie stark betroffene junge Generation. Die zurückliegenden zwei Jahre haben junge Menschen und Familien mit Kindern ungleich härter getroffen. Zwei Jahre sind für Kinder und Jugendliche eine lange Zeit. Vieles wird nicht nachgeholt werden können. Deshalb muss vor Ort die Jugendarbeit besser unterstützt werden, damit Jugend eine Perspektive hat. Gute Rahmenbedingungen für junge Menschen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch gute Bildungseinrichtungen von der Kita, den Schulen und passenden Ausbildungsangeboten sind für die Zukunftsfähigkeit wichtige Bausteine.
Verantwortung ist auch beim Thema Ökologie und Klimaschutz gefragt. Neben dem konsequenten Ausbau der Photovoltaik ist der Ausbau des ÖPNV wichtig. Ein richtiger Schritt ist das 365€ Ticket, so Medla weiter. Er ging ausführlich auf die hier in Kürze dargestellten Themen ein und endete passend zur Perspektive junger Menschen mit drei Hashtags :
#keinKopfindenSand - Aufbrechen zu Neuem
#jugendfirst – Freiräume, Zutrauen, Perspektive
#Bildung, Wohnen, Umweltschutz - die drei kommunalen Kernaufträge für 2023
Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich gerne unter: erich@klauser-le.de
Bei der letzten Sitzung des Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschusses (VKS) am 17.1.2023 nahm das Thema Kinderbetreuung breiten Raum ein. Darüber waren wir sehr froh, ging es doch um die Beratung unseres Antrags „Aktionsprogramm Kinderbetreuung – 10 Vorschläge zur Verbesserung der Situation“ vom Oktober 2022. Vieles ist inzwischen erfreulicherweise bereits aufgegriffen und einstimmig beschlossen worden. Dafür sind wir sehr dankbar.
So haben jetzt alle Kitas Assistenzkräfte, um die Fachkräfte von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Damit bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern. Etliche Maßnahmen zur Personalgewinnung, um die zahlreichen nicht besetzten Stellen zu verringern, wurden optimiert, neue Maßnahmen angestoßen. Insbesondere auf Social-Media wird künftig ein höherer Wert gelegt und es gibt mehr Geld für Fortbildungsangebote. Ein herzliches Dankeschön geht an das Personal in den Kitas für die unter erschwerten Bedingungen geleistete Arbeit und an die engagierten Eltern für ihre vielfältige Mitwirkung.
Was bleibt zu tun? Zunächst müssen etliche Maßnahmen noch konkret umgesetzt werden. Die Verwaltung hat zugesagt, die Transparenz zu erhöhen. Eltern werden bald mehr Informationen über die Lage in den Kitas erhalten, auch die Eltern, die leider noch keinen Platz für ihr Kind haben. Auch das Vergabeverfahren der Plätze wird transparenter. Das war uns ein wichtiges Anliegen. Der VKS wird regelmäßiger informiert und es wird anschaulich dargestellt, was so alles bei der Kinderbetreuung in LE getan wird. Von enormer Bedeutung ist für die SPD-Fraktion die von uns ebenfalls beantragte und nun zugesagte tatkräftige Unterstützung von Elternnetzwerken. Vielleicht gelingt es ja in manchen Kitas eine durch Eltern organisierte Nachmittagsbetreuung in den Räumen der Kita zu ermöglichen? Wir wissen, wie wichtig die Öffnungszeiten am Nachmittag für viele Eltern sind, die Beruf und Familie vereinbaren; aber auch Arbeitgeber brauchen ihre Fachkräfte. Wichtig auch zu wissen, dass derzeit davon ausgegangen wird, die neue Kita Schelmenäcker im September 2023 zu öffnen, hoffentlich auch den Naturkindergarten in Stetten. Die Kita St. Gabriel wird im Mai 2023 an den Start gehen. Im Wettbewerb um Personal, nicht nur für die Kitas, von großer Bedeutung ist die Bereitstellung von Wohnraum. Hier sind nun diverse Prüfungen zugesagt, auf deren Ergebnisse wir sehr gespannt warten. Sie können sich darauf verlassen, dass wir auch künftig intensiv am Thema Kinderbetreuung dranbleiben! Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Nachdem der beliebte Buchladen Seiffert Mitte Januar 2023 am Neuen Markt seine Pforten geschlossen hat, machen zwei weitere kleine Läden in Leinfelden dicht: Das Schreibwarengeschäft Kocher in der Echterdinger Straße und das Kurzwarengeschäft Özelden in der Stuttgarter Straße – beide Läden haben viele Jahre lang unseren Stadtteil bereichert.
Die Gründe für Geschäftsschließungen in heutigen Zeiten können unterschiedlich sein. In unserem Ort ging es wohl meist um Geschäftsaufgabe alters- und gesundheitshalber, ohne dass ein/e Nachfolger/in aus dem gleichen Metier den Laden übernehmen konnte bzw. wollte.
Als weitere Ursache für das Ladensterben wird in Studien u.a. genannt: Das stark steigende Wachstum des Internet-Handels, der Umsatz und Gewinn aus vielen Ladengeschäften abzieht und ihnen dadurch die finanzielle Basis raubt. Nach einer im Jahr 2020 veröffentlichten Analyse, reduzierte sich in Deutschland seit dem Jahr 2005 die Zahl der Einzelhandelsunternehmen um 39.000 auf knapp 226.000; bis zum Jahr 2030 wird ein weiterer Rückgang um 64.000 Unternehmen sowie 80.000 Verkaufsstellen erwartet.
Der Umsatz im Online-Handel für Waren in Deutschland stieg dagegen immens: Betrug er im Jahre 2010 noch 18,2 Mrd. €, so belief er sich im Jahr 2021 auf 99,1 Mrd.€, hat sich also mehr als verfünffacht. Und Corona hat dieses Wachstum noch stark beschleunigt. Es wurde festgestellt, dass zunehmend der Wunsch der Kunden nach Zeitersparnis und mehr Bequemlichkeit besteht. Manche/r Geschäftsinhaber/in beklagt auch, dass Kunden/innen sich im Geschäft die Waren anschauen, sich beraten lassen und dann zuhause im Internet das günstigste Angebot kaufen. Wenn sich viele Kunden/innen so verhalten, kann natürlich der Einzelhandel nicht bestehen und die Innenstädte veröden. Weiterhin ist auch zu bedenken, dass durch den Online-Handel Berge von Verpackungsmüll entstehen, und eine Unmenge CO2 durch den Transport dieser Masse an Paketen und deren häufige Rücksendungen ausgestoßen wird.
Wenn wir auch zukünftig lebendige Ortsmitten haben wollen und etwas für die Umwelt tun möchten, dann sollten wir unsere Geschäfte vor Ort mit unserem Einkauf unterstützen. Auch das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung sind hier sicherlich mit neuen Ideen gefragt. Regina Gabriel, Vorstand SPD L.-E
Am vergangenen Samstagvormittag fand ein erstes Treffen von Verwaltung und Eltern zum Thema Kinderbetreuung statt. Wir sind sehr dankbar, dass alle Fraktionen bei diesem Arbeitstreffen dabei waren. Es wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die sich um die Themen alternative Betreuungsformen, Personalgewinnung sowie Personalbindung und um Transparenz und Kommunikation vertieft kümmern wollen. Die SPD-Fraktion bleibt an diesem so wichtigen Thema aktiv dran. Mehr dazu in den nächsten Ausgaben des Amtsblattes, bei denen wir auch über die Beratungen im zuständigen Ausschuss des Gemeinderats am 17.1.2023 über unseren Antrag „Aktionsprogramm Kinderbetreuung – was können wir in LE tun – 10 Vorschläge“ vom Oktober 2022 informieren werden. Wir danken allen Teilnehmenden für den wichtigen und durchaus gelungenen Start in eine bessere Zukunft für unsere Kinder und Eltern. Erich Klauser für die SPD Fraktion
Viele Maßnahmen zur Linderung der Wohnungsnot sind nötig!
In unserer Stadt herrscht Wohnungsnot, insbesondere bezahlbare Wohnungen sind kaum noch zu finden. Gestiegene Mieten, hohe Energiepreise und die Zuweisungen von Flüchtlingen verschärfen die Situation. Fehlender Wohnraum ist für uns eine ganz zentrale soziale Frage. An dem großen Rad muss mit vielen Schrauben gedreht werden. Wir sind froh, dass im November 2022 im Rahmen der Wohnraumoffensive ein Fahrplan zur Sanierung der städtischen Wohngebäude sowie zur Schaffung neuen Wohnraums auf städtischen Grundstücken einstimmig verabschiedet wurde. Die Umsetzung wird allerdings vermutlich bis ins Jahr 2040 dauern. Es ist gut, dass in den Schelmenäckern die ersten Wohnungen bezogen sind und wir hoffen, dass die Planungsprozesse in den Goldäckern, den Bergäckern und in den Höfer Äckern zügig laufen. Wohnungen werden aber auch bereits heute benötigt. Wir müssen deshalb alles daransetzen, vorhandene leer stehende Wohnungen wieder für Wohnzwecke zu erschließen. Es kann doch nicht sein, dass bspw. überlegt wird, Geflüchtete notfalls in Turnhallen unterzubringen und andererseits nach wie vor zahlreiche Häuser und Wohnungen seit längerem leer stehen. Wir haben deshalb beantragt, dass der Leerstand von Wohnungen durch die Verwaltung nochmals aktiv zum Thema gemacht wird. Es ist eine Verschwendung knapper Ressourcen, wenn Wohnungen leer stehen, aber andererseits Wohnungen dringend gebraucht werden. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion