SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Überaus gelungener Auftakt zur Kommunalwahl 2024 der Landes-SPD

Am Samstag, 6. Mai, hat die Landes-SPD in Esslingen gemeinsam den Startschuss für eine erfolgreiche Kommunalwahl 2024 gelegt! Mit Expert:innen aus Bund und Land und rund 300 Teilnehmer:innen aus der Partei haben wir Strategien für einen gelungenen Wahlkampf diskutiert und erarbeitet. Der Klimawandel, die Folgen der Pandemie, der Angriffskrieg auf die Ukraine mit vielen Geflüchteten – das alles erfordert eine starke und handlungsfähige Kommunalpolitik, die die Realitäten fest im Blick hat und sich konsequent an dem orientiert, was vor Ort machbar und auch tatsächlich umsetzbar ist. Zukunftsfeste und leistungsfähige Kommunen, die sich für alle Menschen einsetzen und niemanden allein lassen – dafür braucht es vor Ort die SPD.

Vor Ort. Für Dich. Wollen Sie mitreden, wie es in LE weitergeht?

Im nächsten Jahr finden Kommunalwahlen statt. Der Gemeinderat besteht in LE aus 26 Gemeinderät:innen und ist das Hauptorgan unserer Stadt. Er entscheidet über ganz viele Themen, angefangen von der Kinderbetreuung über den Bau und die Ausstattung der Schulen, den Bau von Sportplätzen und Sporthallen oder das Hallenbad bis hin zur Gestaltung der Friedhöfe. Der Gemeinderat schafft zudem Planungsrecht, damit neue Baugebiete erschlossen und Wohnungen gebaut werden können. Er ist zuständig für Straßensanierung, die Buslinien und Mobilitätskonzepte. Er kümmert sich darum, dass mit dem Stadtpass insbesondere einkommensschwächere Familien am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Der Gemeinderat entscheidet über die finanzielle Ausstattung von Volkshochschule und Musikschule. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten sorgt die Stadt schließlich für den sozialen Zusammenhalt und ein gutes Miteinander und stützt das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Menschen, das in besonderem Maße unsere Anerkennung findet. Die Stadtwerke kümmern sich um Ver- und Entsorgung und um viele Aufgaben, die beim Klimaschutz immer wichtiger werden müssen. Haben Sie Interesse an der aktiven Gestaltung und Weiterentwicklung unserer Stadt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie mitmachen! Eine kurze Nachricht an unseren Ortsvereinsvorsitzenden Jörg Pauly oder an unseren Fraktionschef Erich Klauser genügt. Barbara Sinner-Bartels

 

Wir brauchen ein Aktionsprogramm zur Entwicklung des Sports in LE

Viele Menschen in unserer Stadt treiben Sport in Vereinen, manche auch außerhalb von Vereinen bspw. im Freundeskreis. Die sportliche Betätigung ist in der Nach-Corona-Zeit wichtiger denn je, stärkt sie doch den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf vielfältige Art und Weise. Besondere Wertschätzung und Anerkennung gebührt deshalb all denen, die im Ehrenamt das sportliche Leben in unserer Stadt ermöglichen. Dafür möchten wir zunächst herzlich danken. Manche Sportstätten sind allerdings in die Jahre gekommen, Sanierungen stehen an. Zudem gibt es Wartelisten, manche Angebote können nicht realisiert werden.

Kürzlich hat sich der Verwaltungs-, Kultur-, und Sozialausschuss (VKS) mit der Sportentwicklungsplanung befasst. Die umfassende Vorlage listet dabei zahlreiche kleinere, mittlere, größere und ganz große Vorhaben auf, die in den nächsten Jahren zur Umsetzung anstehen. Die Bandbreite reicht dabei u.a. vom Neubau einer vereinseigenen Halle für den TSV Leinfelden am Randweg, der Frage, wie es mit dem Sportzentrum Leinfelden weitergeht, der energetischen Sanierung der Hauberghalle in Musberg, dem notwendigen Erwerb der Flächen südlich des Echterdinger Gymnasiums bis hin zur Sanierung der Turn- und Festhalle Stetten. Auch manche Sportflächen an Schulen, der Ersatz der Kinoturnhalle in Leinfelden und die Vorschläge des Jugendgemeinderats zur Verbesserung der Bespielbarkeit der Bolzplätze stehen auf der Liste.

Es war eine Vorlage, die der VKS zur Kenntnis nehmen sollte. Soweit so gut. Kenntnis nehmen ist einfach. Dabei kann es natürlich nicht bleiben. Wir brauchen dringend ein Aktionsprogramm Sportentwicklung, bei dem natürlich auch die Vereine mit einbezogen werden müssen. Sämtliche Vorhaben müssen dabei erläutert und mit dem entstehenden Betreuungsaufwand bei den zuständigen Ämtern versehen und mit Kostenschätzungen hinterlegt werden. Dann muss ein Vorschlag zur Priorisierung der Vorhaben kommen. Erst dann wird entschieden, wann, wo und wie gebaut oder saniert wird. Die SPD-Fraktion wird dazu in Kürze einen entsprechenden Antrag vorlegen, damit zügig der Prozess angestoßen wird, in welcher Reihenfolge die anstehenden Projekte umzusetzen sind und wie die Projekte aus dem Sport verglichen mit allen anderen Aufgaben der Stadt angesichts begrenzter finanzieller Mittel und personeller Kapazitäten in der Verwaltung einzuordnen sind. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Kinderbetreuung: Wartelisten und verkürzte Öffnungszeiten…

Kinderbetreuung ist für die SPD-Fraktion das zentrale Thema in der Stadt. Aktuell fehlen 111 Plätze für Kindergartenkinder und 119 Plätze im Kleinkindbereich. Das macht zusammen 230 Fehlplätze. Da zurzeit leider 15,5 Stellen im Erzieherbereich trotz großer Bemühungen nicht besetzt sind, müssen zudem in vielen Kitas die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Auf Grund unserer Nachfrage gibt es jetzt endlich einen fundierten Überblick über die Öffnungszeiten in den 14 städtischen Kitas. Bei drei Einrichtungen konnten bspw. die bisherigen Öffnungszeiten beibehalten werden. In manchen Kitas ist das Zeitfenster für die Betreuung aber um fast 2 Stunden am Tag geschrumpft, in einer Einrichtung sogar um 2,5 Stunden. Das ist wirklich sehr bitter. Damit stehen nicht nur die 230 Familien ohne Betreuungsplatz vor großen Herausforderungen, sondern auch die vielen Familien, die zwar einen Platz haben, aber Zeiten ohne Betreuung auffangen müssen.

In der kürzlich vorgestellten Kindergartenprognose wurde zwar deutlich, dass an manchen Stellen eine Entlastung in Sicht ist, bspw. durch die immer noch im Bau befindliche Kita Schelmenäcker oder im Juni 2023 durch die Kita St. Gabriel. In Stetten wird hoffentlich bald auch ein weiterer Träger aktiv werden. Trotz großer Anstrengungen wird das vorhandene Angebot den Bedarf jedoch auch in den nächsten Jahren bei weitem nicht abdecken. Es werden weiterhin Plätze fehlen. Im Kindergartenjahr 2023/24 vermutlich sogar noch mehr als derzeit. Das muss Anlass zum Handeln geben.

…mehr Personal gesucht und mehr Räume benötigt

Ja, im letzten Jahr wurde viel erreicht, nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Initiativen der SPD-Fraktion wie bspw. den flächendeckenden Einsatz von Assistenzkräften in den Kitas, die die Fachkräfte von Verwaltungsaufgaben entlasten. Aber von Zufriedenheit mit der Situation kann nun wirklich keine Rede sein. Wir dürfen uns die Lage nicht schönreden, sondern müssen weiter dranbleiben. Wie können wir Personal binden, vielleicht durch Mitarbeitendenwohnungen? Wie können wir die Wertschätzung der geleisteten Arbeit erhöhen? Wir brauchen noch mehr Kommunikation und Transparenz, müssen schildern, was schon getan wurde und Anregungen und Ideen der Eltern aus der Denkwerkstatt Kita vom Januar 2023 umsetzen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Großes Lob für die herausragende Arbeit der Senioren-Treffpunkte LE: das muss auch öffentlich betont werden!

Hätten Sie es gewusst? Knapp ein Fünftel der Menschen in unserer Stadt oder knapp 6.900 Personen sind zwischen 65 und 85 Jahre alt. Für diese Bevölkerungsgruppe, aber gerne auch für Jüngere, bieten der Treff Impuls in Leinfelden und der Treff Zehntscheuer in Echterdingen ein vielfältiges Angebot, das von geselligem Miteinander über Bewegung, Musik und kreativem Gestalten bis hin zu Vortragsangeboten reicht. Nicht zu vergessen den Pressestammtisch, die PC-Hilfe, fremdsprachliche Konversationsangebote oder das Café für Trauernde. Unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ werden dabei ganz unterschiedliche Anregungen und Begegnungen angeboten und damit ein überaus wertvoller Baustein zum guten und funktionierenden Miteinander in der Stadt gelegt.

Genau 30 Jahre gibt es jetzt den Treff Impuls, der 1993 eröffnet wurde. Der Treff Zehntscheuer folgte dann 1996. Mit großem Engagement und beeindruckender Tatkraft, hoher Kreativität und enormer Freude haben die beiden Leitungen der Treffs, Frau Schöneberg und Frau Funk, kürzlich im Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss ihre Arbeit vorgestellt. Die Berichte haben große Lust aufs Mitmachen geweckt und überaus deutlich gemacht, wie wichtig es gerade für Ältere ist, gemeinsam etwas zu tun und zu erleben. Nicht jeder oder jede ist von einem Familiennetzwerk vor Ort umgeben und viele möchten auch in dieser Lebensphase auf Aktivitäten nicht verzichten. Manche wollen sich gerade in diesem Zeitfenster noch für ihre Mitmenschen einsetzen und vielleicht eine Aufgabe übernehmen, die ihnen Freude macht. Die beiden Damen, ihre hauptamtlichen Teams und, nicht zu vergessen, die vielen Menschen die sich so tatkräftig ehrenamtlich in den Treffs engagieren, können wirklich sehr stolz darauf sein, was sie gemeinsam auf die Beine stellen.

Es gibt insgesamt 81 Angebote für die unterschiedlichsten Gruppen, 47 Gruppen treffen sich wöchentlich und 34 monatlich, um gemeinsam etwas zu tun. Die SPD-Fraktion hätte ihre große Wertschätzung für die tolle Arbeit gerne bereits in der Sitzung öffentlich zum Ausdruck gebracht. Dazu gab es leider keine Gelegenheit, weil die Sitzungsleitung Wortmeldungen der Fraktionen hierzu nicht ermöglichte. Das ist wirklich sehr schade. Wir hoffen, mit diesem Beitrag einen Ausgleich geschaffen zu haben, um die in den Treffs geleistete Arbeit auch aus unserer Sicht angemessen zu würdigen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Weitere Unterstützung an Schulen dringend notwendig: fraktionsübergreifender Antrag eingebracht

Kürzlich fand ein Informationsaustausch der Schulen mit den Fraktionen statt. Großen Raum nahm dabei der Bericht der Psychologischen Beratungsstelle Filder ein über das bisher aufgrund eines einstimmigen Beschlusses des Gemeinderats befristet eingerichtete Beratungsangebot an den Schulen zur Bewältigung der Corona-Folgen. Der Bericht und die darin geschilderten Fälle waren überaus bedrückend und eindrucksvoll. Soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler haben stark durch die Pandemie gelitten, zahlreiche Kinder und Jugendliche mussten in dieser Zeit viel zurückstecken. Ängste, Stress, Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Schwierigkeiten im Umgang mit Anderen bis hin zu psychischen Auffälligkeiten, Schlafstörungen, aggressivem Verhalten und Medienkonsum haben spürbar zugenommen.

Corona, aber auch die Klimakrise und der Krieg in der Ukraine sind sehr prägend. Die Schulen in LE haben deshalb bei dieser Sitzung in großer Einmütigkeit und Entschlossenheit dringend darum gebeten, dieses notwendige und sehr gut angenommene Beratungsangebot fortzuführen. Der Kreisdiakonieverband Esslingen als Träger der Beratungsstelle hat darauf hingewiesen, dass sehr zeitnah eine Entscheidung über eine Fortführung des Projekts zu treffen ist, damit der Arbeitsvertrag der derzeit befristet beschäftigten und fundiert eingearbeiteten Fachkraft entfristet werden kann. Die anwesenden Fraktionen haben sich noch bei der Sitzung darauf verständigt, dies sofort gemeinsam zu beantragen.

Die SPD-Fraktion hat sich bereit erklärt, einen entsprechenden Antrag zu formulieren, der auch bereits eingebracht wurde. Wir hoffen auf schnelle Entscheidung und breite Zustimmung in den Gremien. Wir möchten uns bei allen anderen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich bedanken, die dieses gemeinsame Anliegen so schnell und unkompliziert unterstützt haben.

Schulsozialarbeit ist überall nötig: Fraktionsübergreifend wurde die Verwaltung mit diesem Antrag außerdem darum gebeten, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie an den drei Schulen in der Stadt, die noch keine Schulsozialarbeit haben, dieses Angebot eingeführt werden kann. Darüber ist dann zeitnah in den Gremien zu entscheiden. Wir halten Sie auf dem Laufenden und hoffen auf schnelle und gute Lösungen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion