Presseecho
Seit mehr als einem Jahr ist das Hallenbad in Leinfelden aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Das ist bitter für die zahlreichen Nutzerinnen und Nutzer aus Schulen, Vereinen und für alle Menschen, die gerne schwimmen. Jetzt wird diskutiert, das Bad vorzeitig stillzulegen und abzureißen. Sinkende Infektionszahlen und steigende Impfquoten deuten jedoch darauf hin, dass vielleicht im Herbst des Jahres das Hallenbad wieder geöffnet werden kann. Diese Chance sollten wir nutzen. Natürlich könnten mit einem schnellen Abriss Kosten bspw. für Strom und Wasser eingespart werden, andererseits entstehen dann wieder neue Kosten, weil die Baustelle abgesichert werden muss. Einnahmen aus Eintrittsgeldern könnten auch nicht erzielt werden. Wir wissen heute, dass der bereits laufende Wettbewerb für den Bau des neuen Hallenbads noch bis Ende 2021 dauern wird. Dann kommt eine vertiefte Planungsphase für das Architektenteam und die Ausschreibung der zahlreichen Gewerke. Mit dem Neubau kann frühestens Mitte 2023 begonnen werden. Wenn wir also jetzt das alte Hallenbad abreißen würden, haben wir keine Zeit gewonnen. Es wird keinen früheren Baubeginn für das neue Bad geben. Wenn das alte Bad im Herbst wiedereröffnet werden könnte, hätten Bevölkerung, Schulen und Vereine noch die Möglichkeit, mindestens 1,5 Jahre im Bad zu schwimmen. Das Bad ist derzeit betriebsbereit. Es ist zwar in die Jahre gekommen, die Badetechnik ist störanfällig. Keiner weiß, wie lange insbesondere die Filteranlage noch durchhält. Wir setzen uns dennoch dafür ein, das Bad zu öffnen, sobald es die Corona-Bedingungen zulassen und es dann so lange zu nutzen, wie es möglich ist. Sollten größere Reparaturen notwendig werden, was wir nicht hoffen, könnten wir die Entscheidung dann immer noch überprüfen.
… Zeitplan bis zur Eröffnung des neuen Bads für alle nachvollziehbar erklären.
Um Missverständnisse zu vermeiden, muss der Zeitplan für den Bau des neuen Hallenbads nachvollziehbar im Amtsblatt erklärt werden. Darum haben wir die Verwaltung dringend gebeten. Uns ist wichtig, dass das Schwimmen in unmittelbarer Nähe zu den Schulen in Leinfelden wieder möglich und das Zeitfenster ohne Hallenbad minimiert wird. Und wir müssen angesichts des Fachkräftemangels das Personal des Bades halten und ggfs. mit anderen Aufgaben betrauen. So könnte es bspw. im Goldäckerbad eingesetzt werden, wenn dieses übergangsweise an den Wochenenden für die Öffentlichkeit geöffnet wäre.
Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
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Unser Bundestagsabgeordneter Nils Schmid (Wahlkreis Nürtingen) ist auf dem SPD-Landesparteitag am 8. Mai in Göppingen auf Platz 2 direkt hinter der SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken auf der Landesliste zur Bundestagswahl 2021 gewählt worden. Somit besitzt Nils Schmid hervorragende Voraussetzungen seine Arbeit für uns im Bund fortzusetzen, und wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg. Zum Abschluss des Parteitags gab es nochmals richtig viel Grund zur Freude für die SozialdemokratInnen im Landkreis Esslingen, wo die Kandidatin für den Wahlkreis Esslingen Argyri Paraschaki auf Platz 31 93% der Stimmen aller Delegierten erhielt. Vor kurzem fand eine Online-Besprechung mit Nils Schmid zur programmatischen Vorbereitung der Bundestagswahl 2021 statt. Die Veranstaltung erfreute sich einer großartigen Beteiligung. Anhand des Bundestagswahlprogramms der Bundes-SPD diskutierten Genossinnen und Genossen des Wahlkreises Nürtingen, zu dem auch Leinfelden-Echterdingen gehört, die Schwerpunkte, die hier vor Ort zu beachten sind. Diese sind zum Beispiel die Situation an den Schulen und am Arbeitsmarkt, in der Pflege, im Einzelhandel und von Künstlerinnen und Künstlern. Die Situation an den Schulen ist für viele Schülerinnen und Schüler deshalb so kritisch, weil sie jetzt schon seit über einem Jahr keinem geregelten Unterricht nachgehen können. Auch fällt es vielen Lehrerinnen und Lehrern immer schwerer, ihre SchülerInnen zu erreichen. Die mangelnde Erreichbarkeit hat verschiedene Ursachen. Hier kann der Bund mit entsprechenden finanziellen Unterstützungen für die Familien ein verbessertes Umfeld schaffen. Es darf nicht sein, dass schlechte häusliche Rahmenbedingungen, die von den SchülerInnen nicht zu beeinflussen sind, die Chancen für einen erfolgreichen Schulabschluss mindern. Im Bereich der Pflege wird immer augenfälliger, dass die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten hier umfassend verbessert werden müssen. Neben einer ansprechenden Bezahlung gilt das für die Organisation und die Wertschätzung der Arbeit des Pflegepersonals. Auch wurde darauf hingewiesen, dass ein einheitlicher Tarifvertrag für die Beschäftigten aber auch für die Arbeitgeber wichtig ist. Hier ist als Beispiel die fehlende tarifvertragliche Regelung im kirchlichen Bereich zu nennen. Der Arbeitsmarkt im Großraum Stuttgart ist stark von der Automobilindustrie geprägt. Zu den Covid-19-Belastungen kommen die Herausforderungen der Ausrichtung der Automobilindustrie auf die Elektromobilität hinzu. Im Bereich des Verbrennungsmotors werden zahlreiche Arbeitsplätze in Zukunft wegfallen. Diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer benötigen Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Es dürfen aber auch nicht diejenigen vergessen werden, die versuchen ihre Existenz mit ihrem kleinen Einzelhandel, als Freiberufler, zum Beispiel als darstellender Künstler oder Musiker oder aber im Sportbereich zu sichern. Es muss z.B. verhindert werden, dass durch ein Ladensterben der kleinen Einzelhändler die Innenstädte veröden. Hier wurde eine Unterstützung durch den SPD-Kanzlerkandidaten, unseren Finanzminister Olaf Scholz, erreicht, indem die Insolvenzmeldung für kleinere Betriebe ausgesetzt ist. Der SPD ist es ganz wichtig, dass KünstlerInnen ein ausreichendes Einkommen für sich und ihre Familien erzielen können. Jens Rudat, stvtr. Ortsvereinsvorsitzender der SPD L.-E. |
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Die SPD Leinfelden-Echterdingen sieht es als ihre herausragende Pflicht an, an diesen besonderen Tag der Deutschen zu erinnern. Dieser historische Tag markiert das Ende einer schrecklichen Entwicklung, die mit schleichenden Lügen begann und mit zig Millionen Toten, Flüchtlingen sowie Verletzten an Leib und Seele endete.
Ein solcher Vorgang darf sich in unserer Geschichte nicht wiederholen! Gerade vor dem Hintergrund von Fehlinformationen und unbewiesenen Behauptungen im Internet hinsichtlich der Corona-Pandemie, die für unerträgliche Hetze gegen demokratisch gewählte Institutionen genutzt wird, scheint uns Wachsamkeit aktueller zu sein denn je.
Wir werden niemals müde, daran zu erinnern, dass der ruinierte Ruf Deutschlands erst wieder durch die mühsame, aber letztendlich erfolgreiche Arbeit von Persönlichkeiten der SPD, hier möchte ich besonders Willi Brandt und Egon Bahr mit ihrer versöhnungsstiftenden Ostpolitik hervorheben, einigermaßen wieder hergestellt werden konnte.
76 Jahre Frieden in Europa sind alles andere als selbstverständlich. Auf unserem Kontinent war Krieg selbstverständlich. Heute ist es der Frieden. Die Wahrung des Friedens bleibt die wichtigste Aufgabe für uns. Frieden kommt nicht von selbst, er bedarf unseres aktiven Einsatzes – vor allem, wenn wir auf das Elend von Millionen von Menschen schauen, die vor Krieg, Terror und Gewalt weltweit auf der Flucht sind.
Der 8. Mai 1945 war eine Befreiung für Deutschland und die Welt. Der 8. Mai ist kein Tag für Revanchisten, kein Tag für Alt- und Neu-Nazis, kein Tag für Stalinisten: Er ist ein Feiertag der Befreiung und damit auch ein Tag der Dankbarkeit – an die Befreierinnen und Befreier, aber auch an die, die in Deutschland Widerstand geleistet haben – unter ihnen viele mutige Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Wir als SPD sind und bleiben das Bollwerk der Demokratie!
Jens Rudat, stvtr. Ortsvereinsvorsitzender der SPD L.-E.
In jedem Haushaltsjahr sind größere Summen für die Sanierung unserer Straßen vorgesehen. Dabei geht es fast immer auch um die Sanierung oder Verbesserung der Gas- und/oder Wasserleitungen, der Abwasserkanäle und die Verlegung von Glasfaser zur Verbesserung der Internetqualität.
Dass dabei Straßensperrungen nicht vermeidbar sind, dürfte jedem einleuchten. In letzter Zeit werden wir öfter gefragt, ob die vorgesehenen Maßnahmen auch zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden. So z.B. im Bereich der Christophstraße in Echterdingen im Bereich zwischen Gartenstraße und Bernhäuserstraße. Auf dem großen bislang unbebauten Grundstück soll in den nächsten Monaten ein Seniorenheim gebaut werden. Eine erfreuliche Entwicklung, da in Leinfelden-Echterdingen Wohn- und Pflegeplätze dringend gebraucht werden. Dass aber im Vorfeld oder während dieser Bauarbeiten die Straße im dortigen Abschnitt ausgebaut werden soll, ist nicht gerade logisch. Im Zuge der Ortskernsanierung „Historische Mitte Echterdingen“ wird auch eine Neugestaltung des Marktplatzes und der Burgstraße durchgeführt. Dabei gilt es gerade in der Burgstraße den vielfältigen Verkehrsteilnehmern – also: PKW, Radfahrer und Fußgängern - eine akzeptable Lösung anzubieten. Nicht ganz einfach, da die Burgstraße nicht verbreitert werden kann, um die unterschiedlichen Interessen ausreichend zu berücksichtigen. Wir sind gespannt, welche Lösung herauskommt.
Im Zuge der Vorschriften für die Bushaltestellen hat die Stadt ein Programm aufgelegt, die Haltestellen entsprechend auszubauen. Dabei geht es um höhere Bordsteine und eine ausreichende Länge, um einen möglichst barrierefreien Übergang in die mit Neigetechnik eingesetzten Busse zu ermöglichen. Zur Zeit werden die Haltestellen „PMH-Gymnasium“ an der Leinfelder Straße mit viel Aufwand ausgebaut. Wir hoffen, dass die spätere, noch nicht im Detail geplante Nord-Süd-Tangente und der Anschluss an die Leinfelder-Straße nicht dazu führen, dass der jetzige Ausbau der Haltestelle sich als Fehlinvestition erweist. Im Übrigen zeigt gerade diese Haltestelle, dass die Bedarfe sehr unterschiedlich sind. Stehen gerade dort nach Schulschluss sehr viele Jugendliche wartend auf den Bus, ohne eine ausreichende Unterstandsmöglichkeit bei Regen.
Wir als SPD-Fraktion freuen uns wie immer auf die Anregungen aus der Bürgerschaft.
Erich Klauser für die SPD-Fraktion
Mehrere Wochen hintereinander hatten Corona-Leugner Veranstaltungen zunächst in Filderstadt und dann in Echterdingen durchgeführt. Diese Treffen waren nur mäßig besucht, aber die Verdrehungen und Falschinformationen der dortigen RednerInnen waren schwer zu ertragen.
Am letzten Donnerstag hat die Initiative „Solidarität statt Hetze“ zu einer Demonstration auf den Marktplatz in Echterdingen eingeladen. Dieser Gruppierung hat sich neben der SPD Filderstadt auch die SPD Leinfelden-Echterdingen angeschlossen. Über 40 Personen kamen zusammen und gedachten den mehr als 81.000 Menschen, die in Deutschland inzwischen an Corona verstorben sind. Eine Gedenkminute wurde feierlich von unserem stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsvereins der SPD LE, Jens Rudat, musikalisch mit seiner Trompete begleitet. In seinem Redebeitrag machte er auch auf die überaus beklemmende Lage der Vereine, der Musiker, Sportler und Künstler aufmerksam, die nun schon über ein Jahr unter den Folgen der Pandemie leiden. Ein Redner der Gewerkschaft ver.di, in der viele PflegerInnen organisiert sind, berichtete über die stressige und traurige Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen. Er schilderte auch die eigene Betroffenheit beim Tod seiner Eltern, die beide vor wenigen Wochen an Corona verstorben sind.
Diese 3. Welle der Corona-Pandemie wütet noch heftig. Die Anzahl der Neuinfizierten steigt auf Höchstwerte. Die Intensivstationen füllen sich bis an die Kapazitätsgrenzen. Es sterben weiter Menschen in den Krankenhäusern. Ein hoffentlich letzter Lockdown ist notwendig geworden.
Verleugnung des Virus und Hetze gegen politisch Verantwortliche bringen uns gar nichts, sondern, im Gegenteil, sie führen zu Ängsten, Verunsicherungen und Aggressionen. Jetzt können wir Licht am Ende des Tunnels sehen Dank der vielen Impfungen, die nun im 2. Quartal in den Impfzentren, bei den Ärzten und auch bei Betriebsärzten vorgenommen werden können. Lassen Sie uns diese letzten Wochen dieser Pandemie gemeinsam mit Augenmaß und Vernunft durchstehen!
Regina Gabriel, Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins LE