SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Krisen löst man nur durch handeln! Handeln Sie!

Die Folgen des Klimawandels sind in LE spürbar und werden in den kommenden Jahren zum Teil verheerend zunehmen. Derzeit steuert die Welt auf eine durchschnittliche Erwärmung von über 3 Grad zu. Für Kontinentaleuropa und damit LE sind es allerdings 4-5 Grad Celsius. Der im Oktober 2018 veröffentlichte Sonderbericht „1,5 Grad Celsius globale Erwärmung“ des Weltklimarats kommt zu dem Schluss, dass das 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar ist. Dazu müsste der CO2-Ausstoß der Menschheit noch lange vor 2030 deutlich zu sinken beginnen.

Das 3. Klimaschutzpaket des Landes BW sieht vor, dass Kommunen erst bis 2040 klimaneutral sein sollen. Die UN rät dringend, jetzt die notwendigen Investitionen zu tätigen, um 2021 ein Viertel der CO2 Emissionen zu reduzieren. Bislang tut die Stadt LE weit weniger, als in ihrer Macht steht um die CO2 Emissionen jetzt deutlich sinken zu lassen. Als Kommune muss LE endlich ihre Hausaufgaben machen. Hier erwarten wir vom neuen Klimaschutzmanager klare Impulse! Die nächsten Schritte müssen jetzt eingeleitet werden.

Dazu hatte die SPD-Fraktion Haushaltsanträge gestellt, die hoffentlich bald bearbeitet werden. Z.B.: „Der Bürgerstrom soll Schritt für Schritt auf Ökostrom umgestellt werden. In einem ersten Schritt soll ab 2021 Kohlestrom kein Bestandteil mehr des Strommixes sein. Bis 2025 soll der Strom komplett aus erneuerbaren Energien bezogen werden. Der gelieferte Strom aus dem heutigen Ökostromtarif soll bis 2030 zu 100% aus lokalen Anlagen bezogen werden, und somit seinen Anteil zur Energiewende beitragen. Ein Umsetzungsplan ist hierfür vorzulegen.“

Aber nicht nur die Stadt, sondern jeder Einzelne kann jetzt handeln und zu einem Stromanbieter ohne Kohlestrom wechseln. Das dauert 5 Minuten und kann z.B. auf stadtwerke-le.de vollzogen werden. Der LE-Preis ist oft sogar günstiger, als der bisherige Stromanbieter. Lassen Sie uns die Krisen gemeinsam anpacken!

Jens Zellmer für die SPD Fraktion

 

Corona-Leugner in Echterdingen

Vor kurzem in Filderstadt, jetzt also auch in Echterdingen. An den vergangenen Donnerstagen demonstrierte eine Gruppe von ca. 20 Corona-Gegnern lautstark auch in unserer Stadt. Etliche trugen keine Maske und achteten auch nicht auf den notwendigen Abstand. Die RednerInnen verkündeten die üblichen Corona-Leugner-Botschaften: Corona existiere gar nicht, wir befänden uns in einer Diktatur, die Tests seien Betrug, es gebe keine vollen Intensivstationen und keine Übersterblichkeit usw. 

Und das bei derzeit erneut hohen Zahlen von Corona-Fällen! Auch in unserer Stadt hat sich die Anzahl der Infizierten wieder erhöht. Wir wissen, die neuen Mutationen sind laut Forschung deutlich ansteckender als das ursprüngliche Virus. Die Situation auf deutschen Intensivstationen verschärft sich erneut, zunehmend werden auch jüngere PatientInnen eingeliefert. Eine Übersterblichkeit war bisher leider immer dann zu erkennen, wenn die Inzidenzen hoch waren. Nicht auszumalen, wie die Situation ohne Maßnahmen und ohne Lockdown wäre!

Diese Demonstrationen sind wie ein Hohn auf die Schicksale vieler Menschen, die unter einem schweren Verlauf oder an den Langzeitfolgen von Corona leiden und sogar sterben. Großes Verständnis habe ich für die Not der Menschen, deren finanzielle Existenz durch die Corona-Maßnahmen bedroht ist. Das ist sehr schlimm! Finanzminister Olaf Scholz, SPD, will daher die Finanzhilfen für Selbständige und besonders belastete Unternehmen verlängern. Damit können hoffentlich in vielen Fällen finanzielle Engpässe überbrückt werden.

Herzlichen Dank an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die auch über Ostern auf Besuche bei nahen Verwandten verzichtet oder diese eingeschränkt haben, um die dritte Welle an Ansteckungen einzubremsen! Die Zahl der Impfdosen und der Impfmöglichkeiten soll nun deutlich ansteigen, es gab einen tüchtigen Schub durch den Einsatz der Hausärzte beim Impfen. Aber wir haben wohl noch einige Monate vor uns, bis alle Impfwilligen ihre Dosis bekommen haben. Das nötigt uns noch weiterhin Geduld ab. Lassen Sie uns gemeinsam das Beste daraus machen!

Regina Gabriel, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins der SPD

 

Voraussetzungen für ein Gründerzentrum vor allem für Start-Up-Unternehmen aus der Bioökonomie schaffen

Wir müssen den Mut haben, neue Wege zu gehen. Ein solcher Weg führt in die Bioökonomie, d.h. in die Transformation von einer bisher überwiegend auf Erdöl basierten Wirtschaft hin zu einer Wirtschaft, in der fossile Ressourcen durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Im November 2020 hatte sich der Kommunale Arbeitskreis Filder mit den großen Chancen befasst, die die Bioökonomie für den Filderraum bietet, wo hoch kompetente Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Forschungseinrichtungen von Weltruf, gut ausgebildete Fachkräfte, hochwertige Böden und eine leistungsfähige Landwirtschaft vorhanden sind. Wir hatten deshalb im Rahmen der Haushaltsberatungen angeregt, wenn möglich mit anderen Kommunen des Filderraums zu prüfen, wie die Idee eines Gründerzentrums für junge Unternehmen aus der Bioökonomie vorangebracht werden kann.

Die erste Antwort der Verwaltung war wohlwollend, wir warten nun sehr gespannt auf die Vorschläge und werden uns dafür stark machen, dieses Projekt zügig voranzubringen. Wir wissen, dass es eine Reihe von Start-up-Projekten an der Uni Hohenheim bereits gibt, die zwar dort ein Jahr arbeiten können, aber dann einen anderen Standort brauchen. Findet sich der in der Region nicht, dann ziehen die jungen Unternehmen nach Berlin oder München. Das kann nicht unser Interesse sein. Bei solchen Start-Ups  geht es bspw. um Projekte zur Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln durch eine drohnengestützte Erfassung von Unkrautnestern oder um die Erschließung von Anbauflächen für Pflanzen für Biogasanlagen. Es muss geklärt werden, welcher Unterstützungsbedarf seitens der jungen Unternehmen benötigt wird, welche Fördertöpfe dafür angezapft werden können, was für die Stadt leistbar ist. Wir sind der Meinung, dass das sehr sinnvoll werden kann.

 

Ermächtigungsreste erreichen 2020 mit knapp 28 Mio. € einen neuen Höchststand!

 

Eigentlich sieht das kommunale Haushaltsrecht vor, dass Ausgaben in dem Jahr erfolgen müssen, in dem sie geplant waren. Wenn das nicht klappt, dann werden Ermächtigungsreste gebildet. Das sollten Ausnahmefälle bleiben. Für das Jahr 2020 waren das in LE allerdings knapp 28 Mio. €., die nach 2021 übertragen wurden. Ein neuer Höchststand! Es ist höchste Zeit, dass sich die Stadt nur das vornimmt, was sie realistischerweise auch erledigen kann und konsequent Prioritäten setzt. Die SPD- Fraktion ist dazu bereit und freut sich auf die Unterstützung aus anderen Fraktionen.

            Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Corona-/Querdenkerdemos in Echterdingen und Stuttgart

Am vergangenen Osterwochenende fanden in Echterdingen und in Stuttgart Demonstrationen gegen die Coronaauflagen der Regierungen der Länder und des Bundes statt. Die Demo in Echterdingen war von der Teilnehmerzahl überschaubar, die Polizei war anwesend und stellte Personalien von Maskenverweigerern fest. Ganz anders die Demo in Stuttgart. Es wurden weder Abstände eingehalten noch Masken getragen, teils groteske Plakate gezeigt und Aussagen getätigt. Als wenn wegen der Pandemie nur in Deutschland Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen angeordnet wären …

Die Teilnehmer an dieser Massenveranstaltung verhalten sich meiner Meinung nach unverantwortlich! Verachtenswert ist die Ignoranz gegenüber den vielen Menschen, die sich in den Krankenhäusern, Impfzentren, Alten- und Pflegeheimen, Schulen, Kindertagestätten, den Hilfsorganisationen und im Familienverbund um erkrankte Angehörige kümmern und sich dabei oft auch selbst mit dem Virus anstecken.

Wie muss man sich denn vorkommen, wenn man dann solche Bilder sieht wie zuletzt in Stuttgart? Ja, es gibt Kritik an der Politik, manches läuft suboptimal. Aber wollen wir deshalb ein zentralistisch gesteuertes Staatswesen, und machen es diese Länder viel besser als wir?

Was bezwecken die Veranstalter solcher Demos? Geht es wirklich um die Einschränkungen, die die Ausbreitung von Corona eingrenzen soll? Verzichten die Coronaleugner eigentlich auf medizinische Behandlung im Falle einer Ansteckung mit dem Virus?

Die große Mehrheit der Bevölkerung steht hinter den Maßnahmen, die einen mehr oder weniger im täglichen Leben einschränken. Meine Bitte: bleiben Sie wachsam, verteidigen Sie unsere demokratischen Institutionen. Meine Forderung an die politischen Entscheidungsträger: Lassen Sie die Polizei und die Ordnungskräfte sowie die im Gesundheits- und Erziehungswesen und anderen Dienstleistungsbereichen tätigen Menschen nicht allein. Nur gemeinsam werden wir es schaffen!

Erich Klauser für die SPD L.-E.

 

Andreas Stoch: „Warum sollte jetzt gelingen, was in den letzten 5 Jahren gescheitert ist?“

Der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zu der heutigen Pressekonferenz von Grünen und CDU:

„Auch ein halbherziger Neuanstrich kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Grün-Schwarz heute nicht zum ersten Mal Versprechungen macht, die damit noch längst nicht umgesetzt sind. Immer das gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten ist bekanntlich kein Erfolgsrezept. Warum sollte jetzt gelingen, was in den letzten 5 Jahren gescheitert ist?