In jedem Haushaltsjahr sind größere Summen für die Sanierung unserer Straßen vorgesehen. Dabei geht es fast immer auch um die Sanierung oder Verbesserung der Gas- und/oder Wasserleitungen, der Abwasserkanäle und die Verlegung von Glasfaser zur Verbesserung der Internetqualität.
Dass dabei Straßensperrungen nicht vermeidbar sind, dürfte jedem einleuchten. In letzter Zeit werden wir öfter gefragt, ob die vorgesehenen Maßnahmen auch zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden. So z.B. im Bereich der Christophstraße in Echterdingen im Bereich zwischen Gartenstraße und Bernhäuserstraße. Auf dem großen bislang unbebauten Grundstück soll in den nächsten Monaten ein Seniorenheim gebaut werden. Eine erfreuliche Entwicklung, da in Leinfelden-Echterdingen Wohn- und Pflegeplätze dringend gebraucht werden. Dass aber im Vorfeld oder während dieser Bauarbeiten die Straße im dortigen Abschnitt ausgebaut werden soll, ist nicht gerade logisch. Im Zuge der Ortskernsanierung „Historische Mitte Echterdingen“ wird auch eine Neugestaltung des Marktplatzes und der Burgstraße durchgeführt. Dabei gilt es gerade in der Burgstraße den vielfältigen Verkehrsteilnehmern – also: PKW, Radfahrer und Fußgängern - eine akzeptable Lösung anzubieten. Nicht ganz einfach, da die Burgstraße nicht verbreitert werden kann, um die unterschiedlichen Interessen ausreichend zu berücksichtigen. Wir sind gespannt, welche Lösung herauskommt.
Im Zuge der Vorschriften für die Bushaltestellen hat die Stadt ein Programm aufgelegt, die Haltestellen entsprechend auszubauen. Dabei geht es um höhere Bordsteine und eine ausreichende Länge, um einen möglichst barrierefreien Übergang in die mit Neigetechnik eingesetzten Busse zu ermöglichen. Zur Zeit werden die Haltestellen „PMH-Gymnasium“ an der Leinfelder Straße mit viel Aufwand ausgebaut. Wir hoffen, dass die spätere, noch nicht im Detail geplante Nord-Süd-Tangente und der Anschluss an die Leinfelder-Straße nicht dazu führen, dass der jetzige Ausbau der Haltestelle sich als Fehlinvestition erweist. Im Übrigen zeigt gerade diese Haltestelle, dass die Bedarfe sehr unterschiedlich sind. Stehen gerade dort nach Schulschluss sehr viele Jugendliche wartend auf den Bus, ohne eine ausreichende Unterstandsmöglichkeit bei Regen.
Wir als SPD-Fraktion freuen uns wie immer auf die Anregungen aus der Bürgerschaft.
Erich Klauser für die SPD-Fraktion
Am 1. Mai haben wir Flagge gezeigt und einen großen, digitalen Demozug in Baden-Württemberg gebildet. Wir als SPD wollen mit solidarischer Politik die Gesellschaft von morgen gestalten. Vielen Dank, dass ihr mit euren Fotos mit Fahnen und Selfies mit erhobenen Fäusten unsere Botschaft ins Netz getragen habt.
„Fünf Jahre lang ging beim Klimaschutz fast nichts voran, obwohl die Kassen reichlich voll waren. Nun verkünden Grüne und CDU, man wolle endlich aus dem Mus kommen, nur um dann schon vor dem Start der neuen Legislatur mit dem Hinweis auf knappe Kassen zu bremsen. Erst fehlte es am Willen, jetzt angeblich am Geld – Hauptsache, es geht nichts voran.“ Andreas Stoch.
Mehrere Wochen hintereinander hatten Corona-Leugner Veranstaltungen zunächst in Filderstadt und dann in Echterdingen durchgeführt. Diese Treffen waren nur mäßig besucht, aber die Verdrehungen und Falschinformationen der dortigen RednerInnen waren schwer zu ertragen.
Am letzten Donnerstag hat die Initiative „Solidarität statt Hetze“ zu einer Demonstration auf den Marktplatz in Echterdingen eingeladen. Dieser Gruppierung hat sich neben der SPD Filderstadt auch die SPD Leinfelden-Echterdingen angeschlossen. Über 40 Personen kamen zusammen und gedachten den mehr als 81.000 Menschen, die in Deutschland inzwischen an Corona verstorben sind. Eine Gedenkminute wurde feierlich von unserem stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsvereins der SPD LE, Jens Rudat, musikalisch mit seiner Trompete begleitet. In seinem Redebeitrag machte er auch auf die überaus beklemmende Lage der Vereine, der Musiker, Sportler und Künstler aufmerksam, die nun schon über ein Jahr unter den Folgen der Pandemie leiden. Ein Redner der Gewerkschaft ver.di, in der viele PflegerInnen organisiert sind, berichtete über die stressige und traurige Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen. Er schilderte auch die eigene Betroffenheit beim Tod seiner Eltern, die beide vor wenigen Wochen an Corona verstorben sind.
Diese 3. Welle der Corona-Pandemie wütet noch heftig. Die Anzahl der Neuinfizierten steigt auf Höchstwerte. Die Intensivstationen füllen sich bis an die Kapazitätsgrenzen. Es sterben weiter Menschen in den Krankenhäusern. Ein hoffentlich letzter Lockdown ist notwendig geworden.
Verleugnung des Virus und Hetze gegen politisch Verantwortliche bringen uns gar nichts, sondern, im Gegenteil, sie führen zu Ängsten, Verunsicherungen und Aggressionen. Jetzt können wir Licht am Ende des Tunnels sehen Dank der vielen Impfungen, die nun im 2. Quartal in den Impfzentren, bei den Ärzten und auch bei Betriebsärzten vorgenommen werden können. Lassen Sie uns diese letzten Wochen dieser Pandemie gemeinsam mit Augenmaß und Vernunft durchstehen!
Regina Gabriel, Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins LE
Im Koalitionsstreit über die Entlastung von Familien sieht SPD-Generalsekretär Sascha Binder nicht nur Widersprüche zwischen den Koalitionspartnern, sondern grundsätzlich große Lücken bei Grün-Schwarz: „Die CDU holt ihren alten Ladenhüter Familiengeld aus der Mottenkiste und die Grünen wollen die Familien erst gar nicht entlasten. Familien spielen also wieder keine Rolle bei Grün-Schwarz. Was jetzt endlich kommen muss ist die Abschaffung der Kitagebühren. Auf diese Weise entlasten wir Familien und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit im Land.“