Straßensanierungen und Haltestellenausbau

Veröffentlicht am 04.05.2021 in Presseecho

In jedem Haushaltsjahr sind größere Summen für die Sanierung unserer Straßen vorgesehen. Dabei geht es fast immer auch um die Sanierung oder Verbesserung der Gas- und/oder Wasserleitungen, der Abwasserkanäle und die Verlegung von Glasfaser zur Verbesserung der Internetqualität.

Dass dabei Straßensperrungen nicht vermeidbar sind, dürfte jedem einleuchten. In letzter Zeit werden wir öfter gefragt, ob die vorgesehenen Maßnahmen auch zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden. So z.B. im Bereich der Christophstraße in Echterdingen im Bereich zwischen Gartenstraße und Bernhäuserstraße. Auf dem großen bislang unbebauten Grundstück soll in den nächsten Monaten ein Seniorenheim gebaut werden. Eine erfreuliche Entwicklung, da in Leinfelden-Echterdingen Wohn- und Pflegeplätze dringend gebraucht werden. Dass aber im Vorfeld oder während dieser Bauarbeiten die Straße im dortigen Abschnitt ausgebaut werden soll, ist nicht gerade logisch. Im Zuge der Ortskernsanierung „Historische Mitte Echterdingen“ wird auch eine Neugestaltung des Marktplatzes und der Burgstraße durchgeführt. Dabei gilt es gerade in der Burgstraße den vielfältigen Verkehrsteilnehmern – also: PKW, Radfahrer und Fußgängern - eine akzeptable Lösung anzubieten. Nicht ganz einfach, da die Burgstraße nicht verbreitert werden kann, um die unterschiedlichen Interessen ausreichend zu berücksichtigen. Wir sind gespannt, welche Lösung herauskommt.

Im Zuge der Vorschriften für die Bushaltestellen hat die Stadt ein Programm aufgelegt, die Haltestellen entsprechend auszubauen. Dabei geht es um höhere Bordsteine und eine ausreichende Länge, um einen möglichst barrierefreien Übergang in die mit Neigetechnik eingesetzten Busse zu ermöglichen. Zur Zeit werden die Haltestellen „PMH-Gymnasium“ an der Leinfelder Straße mit viel Aufwand ausgebaut. Wir hoffen, dass die spätere, noch nicht im Detail geplante Nord-Süd-Tangente und der Anschluss an die Leinfelder-Straße nicht dazu führen, dass der jetzige Ausbau der Haltestelle sich als Fehlinvestition erweist. Im Übrigen zeigt gerade diese Haltestelle, dass die Bedarfe sehr unterschiedlich sind. Stehen gerade dort nach Schulschluss sehr viele Jugendliche wartend auf den Bus, ohne eine ausreichende Unterstandsmöglichkeit bei Regen.

Wir als SPD-Fraktion freuen uns wie immer auf die Anregungen aus der Bürgerschaft.

Erich Klauser für die SPD-Fraktion