Presseecho
Amtsblattartikel vom 12. Oktober 2012: Mit versteinerten Mienen verließen die anwesenden Leiterinnen der Kindertagesstätten nach dem Tagesordnungspunkt 2 der letzten Sitzung des VKS des Gemeinderats L.-E. den Saal. Vorausgegangen war die Vorstellung des alltagsintegrierten Sprachbildungskonzepts. Über 100 Erzieherinnen wurden in L.-E. vertieft geschult, um die Kinder unserer Stadt sprachlich weiterentwickeln zu können. Unter anderem durch Videoaufnahmen wird der aktuelle Stand des Kindes ermittelt, werden Strategien zur Förderung entwickelt, und gemeinsam mit den Eltern wird die Entwicklung des Kindes besprochen. Das Ziel: eine faire Chance auf eine frühe und umfassende Förderung für alle Kinder und eine besondere Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund und aus bildungsbenachteiligten Familien. Professionell, gut und auf den neuesten Forschungsergebnissen basierend. Wir von der SPD-Fraktion meinen: ein Grund zu loben und Danke zu sagen!
Ganz anders scheint dies jedoch das so genannte bürgerliche Lager zu sehen, das sich über ein „Konzept voller Selbstverständlichkeiten“ mokierte. Es überrascht uns nicht, dass die selbsternannten Experten auf allen Gebieten auch die Kindererziehung und deren Entwicklung besser einschätzen können als die Fachleute selbst, und ein gutes Konzept leichtfertig abtun. Aber wenn dann selbst der Oberbürgermeister sich nicht voll hinter seine MitarbeiterInnen und die inhaltlich geleistete Arbeit stellt, dann liegt entweder etwas im Argen, oder die Kritiker sind einfach zu weit weg von der Realität und haben schon lange kein echtes Interesse mehr für einen Kindergartenalltag in L.-E. gezeigt.
Mit großem Respekt für die täglich geleistete Arbeit möchte sich die SPD-Fraktion hiermit ausdrücklich bei allen bedanken, die das Heranwachsen unserer Kinder jeden Tag mit großem Engagement begleiten.
Jens Zellmer, SPD-Stadtrat und Vater eines Kindergartenkindes
Nach dem Bundesverdienstkreuz für Christa Bergemann hat mit Liesel Hartenstein eine weitere Genossin innherhalb kürzester Zeit eine hohe Auszeichnung für ihr öffentliches Engagement erhalten. Die Fildermedien berichteten ausführlich über die Verleihung der Bürgermedaille der Stadt L.-E. an Liesel Hartenstein.
Amtsblattartikel der SPD L.-E. vom 5.10.12: Als Kämpferin für eine intakte Umwelt und gegen die weitere Zerstörung unserer Lebensgrundlagen hat Dr. Liesel Hartenstein auf vielen Ebenen gewirkt. Ihr politisches Engagement begann in unserer Stadt, die Wurzeln ihres bürgerschaftlichen Engagements liegen in der Schutzgemeinschaft Filder, und sie war die erste Frau im Gemeinderat von Echterdingen.
Erich Klauser in seiner Laudatio zur Verleihung der Bürgermedaille der Stadt L.-E.: "Liebe Liesel, du bist eine Überzeugungstäterin. Deshalb hast du an den dir wichtigen Dingen häufig gegen großen Widerstand festgehalten, für deine Überzeugung gekämpft. Gradlinig und unerschrocken. Und du hast auch und gerade deshalb den Weg in die Politik gesucht, was zugleich mühselig aber auch erfolgreich sein kann. Dein Engagement dient als Vorbild. Solche Mitbürger braucht eine Gesellschaft." Die SPD L.-E. freut sich sehr über die Verleihung der Bürgermedaille an unsere Liesel und gratuliert herzlich! Erich Klauser
Amtsblattartikel vom 5.10.12: Bei der Umfrage der Stadt L.-E. zum künftigen Betreuungsbedarf an der Grundschule am Morgen vor dem Unterricht bzw. am Nachmittag haben sich stark 40 % der Eltern beteiligt. Hierfür herzlichen Dank. Das zentrale Ergebnis ist, dass drei von vier Eltern, also 75 %, einen Betreuungsbedarf für ihre Kinder an der Grundschule haben, für 14 % ist die bisherige Halbtagsgrundschule ausreichend, 11% der Befragten machten keine Angaben. Eine nähere Betrachtung des Betreuungsbedarfs zeigt, dass 33 % der Eltern das städtische Angebot der Schulkindbetreuung nutzen wollen. Dieses Angebot erfreut sich also großer Wertschätzung. Deutlich mehr Eltern, nämlich 42 %, sprechen sich allerdings für Ganztagsschulangebote aus. Dabei liegen die gebundene Ganztagsschule, bei der alle Kinder der Schule am Ganztagsunterricht teilnehmen, und die offene Ganztagsschule mit einer freiwilligen Teilnahme der Schüler mit Anteilen von jeweils knapp 21 % in etwa gleich auf. Bei der Zeppelinschule wünschen sich übrigens 61 % der Eltern ein Ganztagsangebot, 28 % votierten für das bisherige Modell der Schulkindbetreuung.
Nachdem die Verwaltung zunächst vorgeschlagen hatte, von der Elternumfrage lediglich Kenntnis zu nehmen, haben sich mehrere Stadträtinnen und Stadträte, darunter auch die SPD-Fraktion, dafür stark gemacht, dass die Ergebnisse der Umfrage ernst genommen und mit der inhaltlichen Diskussion zum Thema Ganztagsschule schnell begonnen wird. Dabei wird in engem Dialog zwischen Stadtverwaltung, Gemeinderat, den Schulen und den Eltern intensiv zu prüfen sein, welche Form an Ganztageschulbetreuung, zu welchem Zeitpunkt, an welcher Schule machbar ist. Wir wissen, dass es noch erheblichen Informationsbedarf zu den verschiedenen Formen an Ganztagsschulen gibt. Der Arbeitskreis Schulentwicklung wird sich im Oktober treffen, um mit den Beratungen zu beginnen. Wir hoffen sehr, dass bald über erste Ergebnisse berichtet werden kann. Barbara Sinner-Bartels (SPD Fraktion)
Amtsblattbeitrag vom 21.9.12: Am vergangenen Samstag erhielt Christa Bergemann bei einem Festakt in der Zehntscheuer Echterdingen das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Kein Geringerer als der stellvertretende Ministerpräsident Baden-Württembergs, Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid, überreichte unserer Christa die Verleihungsurkunde, unterzeichnet von Bundespräsident Dr. Joachim Gauck.
Christa Bergemann wurde für Ihr bemerkenswertes und vielseitiges Engagement im sozialen Bereich geehrt. Bürgermeister Alexander Ludwig freute sich mit den vielen anwesenden Weggenossinnen und Weggenossen Christa Bergemanns über die hohe Auszeichnung. Dr. Nils Schmid, der ihr Engagement in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und im Verein Frauen helfen Frauen (Frauenhaus) hervorhob und Christa Bergemann auch aus zahlreichen SPD-Veranstaltungen hier vor Ort kennt, fasste es so zusammen: „Du bist immer da, wenn es darum geht, anzupacken“.
Auch durch ihre eigene Krebserkrankung, engagierte sich Christa Bergemann sehr intensiv im Krebsforum Stuttgart. Voller Lob zeigte sich die ehemalige Vorsitzende des Krebsforums Frau Schmalfuß-Soth in ihrer Laudatio, die Christa als eine der tragenden Säulen dieser Einrichtung darstellte. Aber nicht nur in Organisationen oder in der SPD zeigt sich das Engagement von Christa Bergemann, es sind die vielen kleinen Aufmerksamkeiten gegenüber den Mitmenschen, die in ihrem Leben immer präsent sind.
Die ob der vielen Lobes- und Dankesworte sichtlich gerührte Christa Bergemann ließ die Anwesenden dann auf der ihr eigenen humorvollen Art an ihrem Lebenslauf, ihrer Sozialisierung, ihrem „Helfersyndrom“ und an vielen kleinen Geschichten teilhaben, und konnte die Zuhörer durch ihre offene und direkte Art in ihren Bann ziehen. Wir Sozialdemokraten aus Leinfelden-Echterdingen gratulieren unserer Christa ganz herzlich, freuen uns über die hohe Auszeichnung und schließen mit den Worten: Eine kleine Frau hat Großes geleistet! Erich Klauser
Amtsblattartikel vom 27.4.12: Bei der vor kurzem stattfindenden Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Leinfelden-Echterdingen standen Vorstandswahlen im Mittelpunkt. Dabei wurde Diplom-Pädagoge Jörg Pauly als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Genossinnen und Genossen Jens Rudat, der bislang das Amt des Schriftführers inne hatte. Als Kassiererin wurde Rosemarie Heidi in ihrem Amt bestätigt. Den engeren Vorstand komplettieren Marcus Olbrich, der neu zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde, sowie Hans-Ulrich Kramer, der nun als Schriftführer und Pressebeauftragter verantwortlich zeichnet. Neben den fünf engeren Vorstandsmitgliedern wurden noch fünf weitere Genossinnen und Genossen in den erweiterten Vorstand gewählt. Dies sind: Simone Höllmüller als Ortsteil-Referentin für Leinfelden, Jochen Maier als Ortsteil-Referent für Echterdingen, SPD-Stadträtin Gertrud Link als Ortsteil-Referentin für Musberg, Felix Högel als Vertreter der Juso-AG sowie SPD-Fraktionsvorsitzender Erich Klauser, der künftig auch für die Mitgliederbetreuung verantwortlich zeichnet. Aus dem bisherigen Vorstand verabschiedet wurden Laura und Jens Zellmer, Claudia Moosmann sowie Erwin Blechert. Jörg Pauly dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für Ihren Einsatz. Zudem meinte der Vorsitzende: „Ich gratuliere allen neu gewählten oder weiterhin bestätigten Vorstandsmitgliedern und freue mich auf eine intensive, gute und vor allem konstruktive Zusammenarbeit.“ Vor den aktuellen Vorstandswahlen war der bislang amtierende Vorstand einstimmig entlastet worden. (Bei Enthaltungen durch die Vorstandsmitglieder selbst.)
In seinem vorhergehenden Rechenschaftsbericht führte Jörg Pauly auch die wichtigsten Termine des SPD-Ortsvereins in den letzten beiden Jahren an. In diesem Jahr fand unter anderem bereits der traditionelle und gut besuchte SPD-Neujahrsempfang in der Filderhalle oder die Mitgliederversammlung mit dem Thema „Eine Welt“ statt. In 2011 gab es ortspartei-übergreifende Veranstaltungen mit SPD-Spitzenpolitikern wie Frank Walter Steinmeier oder Sigmar Gabriel, etwa in der Filderhalle. Auf Ortsebene sind in 2011 das traditionelle Sommerfest an der Mäulesmühle, das stets eine große Außenwirkung hat, oder die Weihnachtsfeier für die Genossinnen und Genossen im Leinfelder Haus erwähnenswert. Am 1. Mai 2011 fanden sich zudem SPD-Mitglieder und interessierte Bürger zu einer kleinen Gedenkveranstaltung für den bekannten Gewerkschafter und SPD-Mann Hans Brümmer am Hans-Brümmer-Platz in Oberaichen ein.
Die solide Kassenlage lässt gelassen auf die anstehenden Wahlkämpfe in 2013 (Bundestagswahl) oder in 2014 (Kommunalwahl und Europawahl) blicken. Nichts desto trotz wirft man bei solchen Ereignissen immer einen kritischen Blick auf die Finanzen, die in solchen Situationen strapaziert werden. Spenden sind vor diesem Hintergrund stets willkommen! Hans-Ulrich Kramer