Presseecho
Kürzlich gab es einen sehr guten Grund zum Feiern im Bereich der Kindertagespflege in LE. Vor 30 Jahren wurde die Grundlage durch eine Elterninitiative gelegt und dann vor rund 15 Jahren schließlich das Modell LE in enger Abstimmung zwischen der Stadt und dem Tageselternverein aus der Taufe gehoben. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Tagespflegepersonen und Stadtverwaltung wurde damit auf ein sicheres Fundament gestellt.
Unser herzlicher Dank für das schon sehr lange anhaltende enorme Engagement gilt allen Beteiligten, sei es der Tageselternverein mit seinen Vorständen, seien es die Teams im Büro Leinfelden, die Damen aus dem Amt für Schulen, Jugend und Vereine und natürlich die Tagesmütter. Sie alle können wirklich sehr stolz auf das Erreichte sein. Es war ein wirklich eindrucksvolles Bild, als die zahlreichen Tagesmütter in der Zehntscheuer auf der Bühne standen und sich über den großen Applaus der Anwesenden und die Wertschätzung ihrer Arbeit sichtlich freuten. Die Kindertagespflege ist aus dem breitgefächerten Angebot an Kinderbetreuung in der Stadt nicht mehr wegzudenken, sie ist ein ganz zentraler Baustein und wird häufig von Eltern mit individuellem Betreuungsbedarf genutzt oder von Eltern, die Wert auf familiäre Betreuung legen.
Mittlerweile werden in der Stadt von 44 Tagesmüttern insgesamt 149 Kinder betreut. Nach Altersgruppen sind dabei ein- bis zweijährige Kinder stark vertreten, aber auch Kinder im Kita-Alter und auch solche zwischen 6 und 14 Jahren. Tagesmütter sind vor allem in Leinfelden, Oberaichen und Stetten stark präsent. Seit 2007 wurde das Modell LE fortlaufend erweitert bspw. durch die Gewährung eines Randzeitenzuschlags für Betreuung in den Abendstunden und am Wochenende, Fortbildungstage oder Erstattungen für den Verwaltungsaufwand, um nur einige Punkte zu nennen.
Erst kürzlich hat der Verwaltung-, Kultur- und Sozialausschuss weitere Förderbausteine einstimmig beschlossen, die ab 2023 umgesetzt werden, um die Kindertagespflege attraktiv zu halten. So wird es eine finanzielle Förderung der Grundqualifizierung der Tagespflegepersonen geben, eine Verdoppelung der Platzpauschale, um Anschaffungen wie kindgerechtes Mobiliar oder Spielzeug zu finanzieren oder um die gestiegenen Energiekosten abzufedern. Schließlich sind mehrere Info- und Werbeveranstaltungen geplant, um neue Tagesmütter- und vielleicht auch -väter zu gewinnen. Angesichts der fehlenden Plätze und der eingeschränkten Betreuungszeiten in den Kitas ist die Tagespflege enorm wichtig. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Energie ist ein elementarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Ohne sie funktioniert heute kaum ein Haushaltsgegenstand – von Handel, Gewerbe, Produktion und Verkehr ganz zu schweigen. Die hohen Preise für Energie und die Angst vor möglichen Engpässen beunruhigen viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen.
Deswegen setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion ein für sozial ausgewogene Entlastungsmaßnahmen, die jene Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die dies am dringendsten benötigen. Gleichzeitig sind wir auf dem Weg in ein neues Zeitalter – dem der Erneuerbaren Energien. So werden wir unabhängiger von fossilen Energielieferungen aus dem Ausland.
Die Grundsatzfrage lautet kurz- wie langfristig: Wie sorgen wir für verlässliche und bezahlbare Energie in Deutschland?
Die SPD-Bundestagsfraktion möchte dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen! Daher laden der Nürtinger SPD-Bundestagsabgeordnete Nils Schmid und Matthias Miersch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender für die Bereiche Umwelt, Klimaschutz, Energie, Sie herzlich ein, mit Ihnen über die Ideen und Vorhaben der SPD-Bundestagsfraktion zu diskutieren. Den Blickwinkel der Wirtschaft in der Region wird die Hauptgeschäftsführerin der IHK Region Stuttgart, Susanne Herre, einbringen.
Die Veranstaltung wird am Montag, 5.12.2022, um 19 Uhr in der FILharmonie in Filderstadt-Bernhausen (Tübinger Str. 40, 70794 Filderstadt) stattfinden. Der Eintritt ist frei.
Was können wir in LE tun - 10 Vorschläge zur Verbesserung der Situation
Uns erreichen viele Sorgen und Nöte von Eltern, die leider bisher keinen Platz für ihr Kind in einer Kita haben. Mehr als 300 Betreuungsplätze für größere und kleinere Kinder fehlen in LE aufgrund der Meldungen der Eltern, so die Auskunft der Stadtverwaltung. Das ist sehr, sehr bitter. Eltern sind zudem mit den aufgrund des Personalmangels eingeschränkten Öffnungszeiten unzufrieden. Rund 20 unbefristete Stellen im Erzieherbereich in städtischen Einrichtungen sind derzeit leider nicht besetzt. Wie lässt sich eine Berufstätigkeit, auf die viele angesichts der massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten und der hohen Mieten in LE zwingend angewiesen sind, mit den Öffnungszeiten einer Kita realisieren, die um 14 oder 15 Uhr schließt? Hinter jedem fehlenden Platz, jeder verminderten Öffnungszeit steht ein persönliches Schicksal einer Familie, das wir als SPD-Fraktion wirklich ernst nehmen. Sehr vieles ist in LE in den letzten Jahren im Bereich der Kinderbetreuung geleistet worden beim Bau neuer Kitas sowie der Gewinnung neuen Personals und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Ohne Frage war das sicher mehr als in manchen anderen vergleichbaren Gemeinden. Das ist gut so. Hierzu haben Gemeinderat und Verwaltung beigetragen. Auch das große Engagement der kirchlichen und freien Träger, die vor nahezu den gleichen Problemen stehen, verdient große Anerkennung. Natürlich kann sich unsere Stadt nicht von dem bundesweit so schmerzhaft spürbaren Trend abkoppeln, dass heute und auf absehbare Zeit sehr viele Erzieherinnen und Erzieher fehlen. Aber Kinder brauchen Plätze und gute Betreuung, denn Kitas sind Bildungsorte; deshalb müssen wir weitere Maßnahmen prüfen, anstoßen und realisieren. Vieles ist bereits getan, vieles bleibt noch zu tun. Was können wir in LE tun?
Sehen Sie hier unser 10-Punkte-Programm.
Der SPD-Ortsverein Leinfelden-Echterdingen freut sich, den Bundestagsabgeordneten Dr. Nils Schmid in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal für Infostandaktionen in Leinfelden-Echterdingen begrüßen zu dürfen. Gerade in diesen Zeiten ist es sehr wichtig mit den Bürgerinnen und Bürgern über die derzeitigen Herausforderungen, die aus dem Krieg gegen die Ukraine resultieren, wie etwa steigende Energie- und Lebenshaltungskosten, ins Gespräch zu kommen. Auch haben wir selbstverständlich für Ihre persönlichen Anliegen an politische Verantwortungsträger ein offenes Ohr. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie am Samstag, 22. Oktober, von 9:00 Uhr bis 9:45 Uhr auf dem Marktplatz in Leinfelden und von 10:00 Uhr bis 10.45 Uhr auf dem Marktplatz in Echterdingen begrüßen dürfen. Über eine rege Teilnahme wären wir sehr erfreut.
Foto: SPD-Infostand auf dem Markplatz Leinfelden im Juni 2022. Mit Joachim Zietlow, MdB Nils Schmid und Jens Rudat (v.l.) Foto von Hans-Ulrich Kramer
Im letzten Jahr hat Olaf Scholz versprochen, als Bundeskanzler einen höheren Mindestlohn einzuführen — mit Erfolg! Seit 1. Oktober gilt der neue Mindestlohn von 12 Euro.
Mit dem neuen Mindestlohn gibt es jetzt eine Gehaltserhöhung für über sechs Millionen Beschäftigte und ihre Familien. 20.000 davon allein im Kreis Esslingen. Für uns als SPD ist klar: Eine anständige Bezahlung ist eine Frage des Respekts. Der höhere Mindestlohn ist ein starkes Signal, auch für höhere Tariflöhne. Und er bewirkt eine Stärkung der Kaufkraft in Zeiten hoher Preise.
„Wir wollen, dass jede und jeder von seiner Arbeit gut leben kann, gerade in Zeiten steigender Preise. Mit dem Mindestlohn und mit der Senkung von Steuern und Abgaben sorgen wir dafür, dass bei den Beschäftigten unterm Strich mehr auf dem Gehaltszettel steht“, sagt Nils Schmid, SPD-Abgeordneter im Wahlkreis Nürtingen, der sich mit seiner Fraktion dafür im Bundestag erfolgreich eingesetzt hat.
Mit Blick auf die derzeit hohen Energiepreise greifen wir aber auch entschlossen in die Märkte ein. Mit der Finanzierung von Preisbremsen in Höhe von 200 Milliarden Euro bringen wir die Preise runter. Wir spannen einen Abwehrschirm für Unternehmen und unterstützen mit verbesserten Hilfen, wie dem neuen Wohngeld, ganz gezielt Alleinstehende und Familien mit geringen Einkommen.