SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Gelungenes Mäulesmühlenfest der SPD L.-E. mit MdB Nils Schmid sowie Rainer Arnold mit Band

Vergangenen Sonntag fand bei der malerischen Mäulesmühle und bei herrlichem Spätsommerwetter wieder das traditionsreiche Sommerfest der SPD Leinfelden-Echterdingen statt. Wie üblich gab es Leckereien vom Grill, Maultaschen, kühle Getränke, Kaffee und ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Die Band Acoustic Tree um den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold an der Gitarre sorgte auf bewährte Art und Weise mit ihrem bunten Mix aus Pop, Rock und Soul für beste musikalische Unterhaltung. Bei der großen Tombola gab es als Hauptpreis eine Berlin-Reise zu gewinnen.

OV-Vorsitzender Jörg Pauly begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte den vielen Helferinnen und Helfern des Ortsvereins, ohne die dieses Fest nicht möglich wäre. Bundestagsabgeordneter Nils Schmid sprach zunächst über das sog. Heizungsgesetz, das nun vom Bundestag verabschiedet worden ist: Zwar habe es bei der Planung „etwas gerumpelt“, das letztlich verabschiedete Gesetz verbinde nun aber den nötigen Klimaschutz mit einem sozialen Ausgleich sowie mit Planungssicherheit für Eigentümer wie für Mieter. Auch, wenn der Weg dorthin schwierg gewesen sei, sei das Ergebnis nun gut. Außer beim Klimaschutz - der Sonderfonds für Klima und Energie umfasst mehr als 100 Milliarden Euro - gebe es auch in anderen politischen Feldern noch einiges zu tun, etwa bei der Bekämpfung der Kinderarmut (Stichwort: Kindergrundsicherung, die noch als Gesetz ausgearbeitet werden muss) oder bei der Krankenhausreform, die vom bisherigen System der Fallpauschalen abrücken möchte.

Zuletzt ging Nils Schmid in seiner politischen Ansprache darauf ein, dass der Scholz-Begriff der „Zeitenwende“ nicht nur die nötige angemessene finanzielle Ausstattung der Bundeswehr meine, sondern auch Partnerschaften in der der ganzen Welt beinhalte. Deutschland suche insbesondere den ernsthaften Dialog auf Augenhöhe mit den Ländern des Globalen Süden. „Deutschland hat immer noch ein hohes Ansehen in der Welt und muss dieser Verantwortung gerecht werden“, betonte Nils Schmid. Dazu zählten auch Klimapartnerschaften mit anderen Ländern, vor allem in Afrika und Lateinamerika, um auch dort den Ausbau von erneuerbaren Energien zu fördern. Hans-Ulrich Kramer, Schriftführer der SPD L.-E.

Foto: Hans-Ulrich Kramer; v.l.: Stadtrat Jens Zellmer, OV-Vorsitzender Jörg Pauly, Stadtrat Erich Klauser, MdB Nils Schmid, Stadträtin Barbara Sinner-Bartels, Kreisrat Ulrich Bartels.

 

Mäulesmühlenfest der SPD LE am 10. September - Herzliche Einladung!

Kommenden Sonntag ist es endlich soweit: Die SPD Leinfelden-Echterdingen veranstaltet am Sonntag, den 10. September 2023 zwischen 11 und 17 Uhr ihr jährliches, traditionelles Sommerfest an der Mäulesmühle im wunderschönen Siebenmühlental.

Mit verschiedenen, unter anderem auch vegetarischen Speisen (Wurst und Steak vom Grill, Pommes, (veget.) Maultaschen, Grillkäse) und Getränken sowie Kaffee und Kuchen wird die Zeit wie im Flug vergehen. Die Live-Band „acoustic TREE“ mit Rainer Arnold an der Gitarre begleitet uns musikalisch durch den Tag. Auch politische Gäste dürfen beim SPD Sommerfest nicht fehlen: Wir freuen uns erneut auf den Besuch des SPD-Bundestagabgeordneten Nils Schmid, der gegen 13.15 Uhr eine politische Rede halten wird.

In diesem Jahr wird es auch nach einem Jahr Pause wieder eine Tombola mit tollen Preisen geben. Unsere Gäste erwartet also ein kurzweiliger Nachmittag an der Mäulesmühle - herzliche Einladung!

Foto: Hans-Ulrich Kramer, SPD LE: Mäulesmühlenfest 2022 (v.l.: Stadtrat Jens Zellmer, MdB Nils Schmid, Vorstand Regina Gabriel, Vorsitzender Jörg Pauly).

 

Saskia Esken wirbt auf dem Sommerfest der Kreis-SPD für mehr bürgerschaftliches Engagement

(pm) - Ganz im Gegensatz zu Rudi Carells Song “Wann wird es endlich wieder Sommer - und schuld daran ist nur die SPD“, feierten die SozialdemokratInnen im Kreis Esslingen vor kurzem bei Sonnenschein und bestem Wetter auf dem Kirchheimer Marktplatz. Neben dem Kirchheimer Oberbürgermeister Pascal Bader konnten die Kreisvorsitzenden Barbara Fröhlich und Simon Bürkle als besonderen Gast die Bundesvorsitzende der SPD, Saskia Esken, auf dem traditionellen Sommerfest begrüßen. In ihrer 30-minütigen Rede streifte Esken sämtliche derzeit aktuellen Politikfelder und scheute auch vor Selbstkritik, beispielsweise bei der Debatte über das Heizungsgesetz, nicht zurück. Gleichzeitig nahm sie – auch mit Blick auf die Zustimmungswerte der AfD – die Bürgerinnen und Bürger in die Pflicht. Ohne bürgerschaftliches Engagement könne die Politik nichts bewegen.

Im Vorfeld stellte die Kreisvorsitzende Barbara Fröhlich den zahlreichen Gästen die politische Laufbahn von Saskia Esken vor und wusste aus der gemeinsamen Zeit im Landeselternrat zu berichten: „Sie weiß, wo den Leuten der Schuh drückt und was unsere Städte und Gemeinden in diesen schwierigen Zeiten brauchen“. Anschließend interviewte der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Andreas Kenner die SPD-Bundesvorsitzende und konnte unter anderem die Frage klären, wann sie als passionierte Musikerin das letzte Mal selbst Hand an die Gitarre gelegt hat. Verabschiedet wurde Saskia Esken von der Kirchheimer Ortsvereinsvorsitzenden Tonja Brinks und dem Co-Kreisvorsitzenden Simon Bürkle, der hervorhob wie geeint die Sozialdemokratie unter ihrem Vorsitz sei. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band acousticTree des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold und einer Mitsing-Einlage des Kirchheimer Bezirkskantors und Sozialdemokraten Ralf Sach.

Foto: Markus Palmer. fotografie.markuspalmer.de

 

Insektenhotspots und Blühflächen, Gärten und Balkone

Wenn wir in LE spazieren gehen, können wir an zwei Stellen auf sogenannte „Insektenhotspots“ treffen, einmal in Echterdingen an der Friedrich-List-Straße und einmal in Leinfelden an der Narzissenstraße entlang des alten Bahndamms. Auch auf einige Meter breite Blühstreifen an landwirtschaftlichen Flächen kann man hier und da treffen. Freuen können wir uns ebenso über etliche städtische arten- und blütenreiche Pflanzungen. Und bei manchen öffentlichen Grünstreifen wird offensichtlich seltener gemäht. So finden unsere Insekten wieder mehr Nahrung. Das sind einige kleine Schritte in die richtige Richtung, denn wir brauchen die Insekten für das Bestäuben vieler Obst- und Gemüsesorten. Dass das Insektensterben weit fortgeschritten ist, kann jeder nicht nur an der Windschutzscheibe nach einer langen Autofahrt beobachten. Auch im eigenen Garten oder an den Balkonkästen surrt es nicht mehr so stark wie früher.

Was können wir tun?

Viele von uns Bürgerinnen und Bürger haben Balkone oder sogar Gärten. Da können wir selbst tatkräftig in Aktion treten. Gärten machen immerhin ein Drittel von städtischen Flächen aus. Sie sind grundlegend wichtig, um Ortschaften im Sommer kühl zu halten, Regen aufzunehmen, für Grundwasser zu sorgen, Überschwemmungen zu verhindern und auch einen Rückzugsort für Tiere zu bieten. Schottergärten anzulegen ist schon seit 2020 in Baden-Württemberg verboten, und das Versiegeln von Flächen bringt nur sterile Ödnis und steigende Temperaturen in die Stadt. Wenn dagegen Gärten grün und bunt sind, tut das Pflanzen, Tieren und uns Menschen einfach gut. Und das Neue ist: Man soll die Gärten ruhig etwas verwildern lassen; Wildkräuter bieten mehr Nahrung für Insekten als der einseitige englische Rasen. Und bewusst seltener zu mähen ist kein Zeichen von Nachlässigkeit, sondern bietet ökologische Vorteile für viele Pflanzen und Tiere. Auch auf unseren Balkonen können wir durchaus zwischen kräftig farbige Geranien auch insektenfreundliche Stauden pflanzen. An letzteren können wir uns sogar mehrere Jahre erfreuen.

Von der Stadt wünschen wir uns, weitere Insektenhotspots anzulegen, mehr Blühstreifen mit mehrjährigen Pflanzen zu fördern, keine chemischen Unkrautvernichter zu versprühen und keine weiteren kostbaren Flächen zu versiegeln! So kann die Natur wieder besser erblühen! Und das tut auch unserer Seele gut!

Regina Gabriel, Vorstand SPD Ortsverein LE

 

Kinderbetreuung: lange Wartelisten, verkürzte Öffnungszeiten und starke Gebührenerhöhungen passen nicht zusammen!

In unserer Stadt fehlen rund 230 Kitaplätze, in fast allen Einrichtungen mussten aufgrund des Fachkräftemangels Öffnungszeiten reduziert werden. Oft schließen die Einrichtungen bereits um 14 Uhr. Das ist wirklich sehr bitter und stellt Familien bei der Bewältigung ihres Alltags vor enorme Herausforderungen. Eltern brauchen aber verlässliche Betreuungszeiten. Es ist ohne Zweifel richtig, dass in den letzten Jahren, auch aufgrund etlicher Initiativen der SPD-Fraktion, die oft von anderen Fraktionen unterstützt wurden, viel getan und viel investiert wurde. Zusammen mit den kirchlichen Partnern, für deren tatkräftige Unterstützung wir uns herzlich bedanken, kommt ein Investitionsprogramm in den letzten 10 Jahren von 30 Mio. € zusammen. Angesichts der weiter steigenden Kinderzahlen und der wachsenden Betreuungsbedarfe reicht es aber leider immer noch nicht.

 

Natürlich müssen wir auch noch etwas Geduld aufbringen und warten, inwiefern sich die kürzlich beschlossenen Maßnahmen zur Bindung und Gewinnung der Fachkräfte „auszahlen“ werden. Es muss klar sein, dass hinter jedem fehlenden Platz ein persönliches Schicksal steht. Das wurde bei der kürzlich veranstalteten Gesprächsrunde mit den Eltern auf der Warteliste überaus deutlich. Eltern müssen Arbeitszeiten reduzieren oder im Homeoffice in die Abendstunden verlegen, um ihre Kinder zu betreuen, oder sie können nicht wieder beginnen zu arbeiten. Das hat dann zur Folge, dass dringend benötigte Fachkräfte in Wirtschaft und Verwaltung fehlen. Angesichts dieser schwierigen Rahmenbedingungen passt die von der Verwaltung zum 1.9.2023 vorgeschlagene Gebührenerhöhung um stolze 8,5 %, nach einer Erhöhung von 5,5 % im Vorjahr, einfach nicht in die Zeit. Die SPD-Fraktion hat deshalb im zuständigen Ausschuss dieser Gebührenerhöhung nicht zugestimmt.

 

Eine Gebührensteigerung, die bei den Kindergartenkindern je nach Betreuungsumfang knapp 150 € oder rund 170 € mehr im Jahr ausmacht, bei den Kleineren sogar mehr als 280 €, ist für viele Familien in unserer Stadt bei den hohen Mieten und ständig steigenden Lebenshaltungskosten nicht mehr tragbar und einfach nicht vermittelbar. Es ist das falsche Signal. In der Vorlage der Verwaltung ist nachzulesen, dass die Gebührenanpassung politisch abzuwägen, zu diskutieren und mehrheitlich zu entscheiden wäre. Das ist wohl wahr. Die SPD-Fraktion ist in diesem Abwägungsprozess zu dem Ergebnis gekommen, diese Erhöhung nicht mitzutragen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion