Heute ist #EqualPayDay – ein Tag, an dem wir auf den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern aufmerksam machen. Denn von Equal Pay - gleichem Lohn für gleiche Arbeit - sind wir noch weit entfernt. Der Tag wird jedes Jahr neu festgelegt, zur Berechnung wird der durchschnittliche Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen in Kalendertage umgerechnet. Das bedeutet, dass eine Frau durchschnittlich bis zum 7. März 2022 arbeiten muss, um das Jahresgehalt eines Mannes aus dem Jahr 2021 zu erwirtschaften. Durchschnittlich 18% weniger Geld verdienen Frauen in Deutschland, in Baden-Württemberg liegt der Wert sogar bei 23%.
Überall im Land finden auch heute und am Wochenende wieder Mahnwachen, Kundgebungen und Menschenketten statt. Sei dabei! Gib Deiner Familie, Deinen Freund:innen, Bekannten, Nachbar:innen und Arbeitskolleg:innen Bescheid. Bitte halte wegen Corona Abstand und nimm mit Maske teil. Hier ein - nicht vollständiger - Überblick, wo du in Baden-Württemberg in den nächsten Tagen deine Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zeigen kannst.
Auch die Solidaritätsbekundungen sind eine Form der Druckausübung gegenüber der russischen Führung. Putins Schwäche ist seine Angst vor Demokratie: Er will Demokrat:innen gegeneinander ausspielen. Mit den Sanktionen und mit unseren Solidaritätsdemonstrationen überall im Land bilden wir eine geeinte Front und zeigen Putin, dass wir füreinander einstehen.
Der russische Präsident Putin hat mit seinem Überfall der Ukraine das Völkerrecht in bisher unvorstellbarer Weise gebrochen. Das ist ein Angriff nicht nur auf die Menschen in der Ukraine, sondern auf Demokratie und Freiheit in ganz Europa. Das ist Putins Krieg. Für diese militärische Eskalation und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine gibt es keine Rechtfertigung und schon gar keine Begründung. Unsere Solidarität und Anteilnahme gelten deshalb den Menschen in der Ukraine und vor allem in Poltawa. Wir stehen an ihrer Seite. Es ist gut, dass in dieser schwierigen Situation parteienübergreifend deutlich gemacht wird, dass der militärische Angriff sofort zu stoppen ist und die russischen Truppen vollständig vom Territorium der Ukraine abgezogen werden müssen.
Seit 1988 hat Leinfelden-Echterdingen, gemeinsam mit Filderstadt und Ostfildern, eine Partnerstadt in der Ukraine: die rund 300.000 Einwohner zählende Stadt Poltawa, die zwischen Kiew und der russischen Grenze liegt, rund 400 Kilometer entfernt von der Region Luhansk, die von Putin als eigenständig anerkannt wurde, und knapp 300 Kilometer östlich von Kiew. Viele Menschen in unserer Stadt sind in großer Sorge, wie es ihren Familien, Freunden und Bekannten in Poltawa geht. Das stille Gedenken an die Menschen dort, zu dem ein parteienübergreifendes Bündnis kurzfristig für Montag, 28. Februar 2022, 16 Uhr aufgerufen hatte, war ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität. Wir möchten uns herzlich bedanken bei den mehr als 200 Menschen, die ihre Solidarität bekundet und gemeinsam für Frieden und Demokratie eingetreten sind. Weitere Aktionen müssen folgen. Wir informieren Sie schnellstmöglich im Amtsblatt und auf dieser Homepage. Barbara Sinner-Bartels
Kürzlich gab es auf Einladung der Stadtverwaltung einen Meinungsaustausch der Fraktionen mit dem Stadtseniorenrat. Wir waren sehr froh, dass es wieder einmal die Gelegenheit zu einem face-to-face-Gespräch gab und haben haben uns zunächst bei der Sprecherin des Stadtseniorenrats Frau Tilke sowie den Herren Ebinger und Volks aus dem Vorstand des Stadtseniorenrats ganz herzlich für die überaus wertvolle und sehr kompetente Arbeit bedankt. Rund 250 Ehrenamtliche engagieren sich in unserer Stadt in über 50 Freizeit- und Servicegruppen für ihre Mitmenschen. Das ist wirklich beispielgebend und verdient unsere hohe Anerkennung.
Zunächst stand bei dem Gespräch die im letzten Jahr vom Stadtseniorenrat und dem Team Senioren der Stadtverwaltung erarbeitete „Handlungsempfehlung Wohnen“ im Mittelpunkt, die in vielfacher Art und Weise bereits von der SPD-Fraktion aufgegriffen und in konkrete Anträge umgesetzt wurde. Wussten Sie, dass im Jahr 2035 fast 20 % mehr 65- bis unter 85-Jährige in LE leben werden? Es ist Zeit zum entschlossenen Handeln! Für uns kommt es jetzt darauf an, zügig konkrete Projekte umzusetzen und die Handlungsempfehlung bei allen laufenden Planungen immer mitzudenken. Wir haben uns vorgenommen, zweimal im Jahr den Umsetzungsstand der Projekte bei der Verwaltung abzufragen. Wir können uns ein Mehrgenerationenhaus gut im neuen Wohngebiet Goldäcker in Echterdingen, aber natürlich auch an anderen Standorten vorstellen. Auch Projekte des gemeinsamen Wohnens von Senioren hatten wir schon im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2022 angeregt.
Einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs bildeten dann die Handlungsfelder, die sich in der Nach-Corona-Zeit ergeben. Der Stadtseniorenrat berichtete, dass viele Menschen einsamer geworden sind. Zu diesem Thema wird es deshalb im Jahr 2022 verschiedene Veranstaltungsangebote geben, auf die wir sehr gespannt sind. Wichtig erscheint uns die Schaffung von Möglichkeiten, wo sich Menschen ganz unkompliziert treffen können. Schließlich ging es auch um das Thema Armut im Alter, die oft auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Angesichts hoher Mieten in LE, steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten sind Frauen, die häufig über keine eigenständige Versorgung verfügen, besonders betroffen. Die Corona-Pandemie hat dies noch verschärft, da viele 450-Euro-Jobs, mit denen die Rente aufgebessert wurde, leider entfallen sind. Wir werden überlegen, was auf kommunaler Ebene in Ergänzung zu anderen Maßnahmen von Bund und Land möglich sein kann. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Nach ukrainischen Angaben wurde am Samstag unsere Partnerstadt Poltawa vom Schwarzen Meer aus mit Marschflugkörpern angegriffen. Putins Krieg bedroht damit direkt das Leben guter Freunde.
Die demokratischen Parteien in Leinfelden-Echterdingen - SPD, CDU, Grüne, FDP, Freie Wähler, LE Bürger, DiB - rufen am Montag alle Bürger:innen auf, in einer stillen Aktion Solidarität und Anteilnahme mit Poltawa und der gesamten Ukraine zu zeigen. Auch OB Roland Klenk wird dann anwesend sein.
Kommen Sie am Montag, 28. Februar, um 16 Uhr zu uns auf den Echterdinger Kirchplatz und setzen Sie mit uns gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Demokratie in Europa!