SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Herzlich Willkommen auf der Homepage der SPD L.-E.!

Es erwarten Sie aktuelle Artikel von eigenen Veranstaltungen oder mit Themen aus unserer Stadt. Auf dem Foto sehen Sie unsere Fraktionsvertreter in Person von Erich Klauser (Fraktionsvorsitzender), Stadträtin Barbara Sinner-Bartels und Stadtrat Joel Jetter (v.l.), die sich kompetent und engagiert zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt einsetzen. Das Foto entstand auf dem tollen Stadtfest zu 50 Jahren L.-E., an das wir - und sicherlich auch Sie - immer noch gerne zurückdenken. 

Aktueller Aufmacher ist der Artikel unserer Stadträtin Barbara Sinner-Bartels zur Entwicklung der Schülerzahlen in L.-E. Darunter berichtet unser Vorstandsmitglied Regina Gabriel  über die Infoveranstaltung zum Wohngebiet Kaepsele. Es folgen weitere Artikel unserer Stadträtin Barbara Sinner-Bartels die fordert, dass auch in Zeiten klammer Kassen Zukunftsinvestitionen erfolgen müssen. Sie schreibt zudem zur Kinderbetreuung in L.-E. - ein Dauerbrenner bei uns in der Stadt. 

Wir wünschen Ihnen nun viel Freude und gute Erkenntnisse beim Lesen unserer Artikel!

Die Entwicklung der Schülerzahlen zeigt erheblichen Handlungsbedarf

Die Schülerzahlen wachsen weiter. Im Schuljahr 2031/32 werden voraussichtlich knapp 4.100 Schülerinnen und Schüler unsere Schulen besuchen, fast 300 Kinder und Jugendliche mehr als heute. Der Anstieg fällt zwar moderater aus als im Vorjahr, das müssen wir genau beobachten und hinterfragen. Der Handlungsbedarf ist dennoch erheblich und lässt kein langes Warten, bis es zu den notwendigen Entscheidungen kommt, mehr zu. Natürlich ist klar, dass wir auf die Rahmenbedingungen von der neuen Landesregierung mit konkreten Anforderungen über Ausstattung der Räume und Finanzierung der notwendigen Erweiterungen und Sanierungen warten müssen. Wir sind gespannt, wie lange es dauert und was dabei herauskommt.

Vielleicht kann sich mancher daran erinnern, dass die SPD-Fraktion bereits vor mehr als zwei Jahren einen Antrag zum Themenkreis „Mehr tun für Bildung“ vorgelegt hatte mit dem Ziel, notwendige Sanierungen und Erweiterungen an Schulen darzustellen und nach Dringlichkeit die Umsetzung zu priorisieren. Manche Dinge dauern halt etwas länger ?! Selbstverständlich unterstützen wir die kreativen Ideen, die die Schulverwaltung vorgestellt hat und danken dafür. Wir müssen Räume, wo immer es geht, mehrfach nutzen, morgens als Klassenzimmer, dann für die Schulkindbetreuung, aber wir brauchen auch zusätzliche Räume und wir müssen vorhandene Räume sanieren. Die dringendsten Handlungsbedarfe sehen wir an der Lindachschule und an der Eichbergschule. Maßgeblich beeinflusst durch die Rückkehr zu G9, wodurch ein weiterer Schülerjahrgang dazu kommt, werden allein am Campus in Leinfelden sieben zusätzliche Klassenräume sowie Fachräume benötigt. Hierzu wurde eine Machbarkeitsstudie vergeben, auf deren Ergebnisse wir sehr gespannt sind. Auch auf die Raumsituation am Echterdinger Gymnasium müssen wir genau schauen.

Ausdrücklich begrüßen möchten wir, dass erstmals eine umfassende Vorausrechnung des Bedarfs an Plätzen für die Schulkindbetreuung auf dem Tisch liegt. Ja, es ist gut, dass der beginnende Rechtsanspruch auf einen Platz in der Schulkindbetreuung in LE erfüllt werden kann. Hierfür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, seien es der Gemeinderat, die Verwaltung, aber auch die Eltern und die Schulen. Allerdings gibt es derzeit an der Ludwig-Uhland-Schule noch eine Warteliste mit 20 Schülerinnen und Schülern. Die Verwaltung ist aber sehr zuversichtlich, dass der Bedarf bis zum Start des neuen Schuljahres bedient werden kann. Das ist eine gute Nachricht. Die SPD-Fraktion hat in der Diskussion eindrücklich betont, auch die Planungssicherheit der Eltern für ihren Betreuungsplatz noch stärker zu beachten. Wir sind auch der Meinung, dass wir die wachsenden Bedarfe nicht aus dem Augen verlieren dürfen. Eine Zunahme von 5 % für die nächsten Jahre erscheint uns deshalb zu niedrig angesetzt. Das muss genau beobachtet und die dann nötigen Plätze geschaffen werden. Hier geht es um eine Pflichtaufgabe. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Bezahlbares und umweltfreundliches Wohnen in LE – Planungen zum Baugebiet KAEPSELE

Wir wissen es inzwischen alle: Wir haben in Leinfelden-Echterdingen zu wenige bezahlbare Wohnungen. Der Gemeinderat hat daher ein „Handlungsprogramm Wohnen“ beschlossen mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 3000 neue Wohnungen zu schaffen. Bereits vor sechs Jahren berichtete die Stadt von Plänen zu einem Vorzeigeprojekt KAEPSELE westlich von Echterdingen. Rund 270 umweltfreundliche und bezahlbare neue Wohnungen sollen dort auf 1,5 Hektar entstehen. Wir Sozialdemokraten waren und sind sehr erfreut über das Projekt. Leider tat sich einige Jahre für uns nicht viel Erkennbares.

Nun nimmt das KAEPSELE Gestalt an. Viele interessierte BürgerInnen besuchten die Veranstaltung der Stadt dazu am 6. Mai 2026. Zur Info: Es gibt drei Baufelder: Nord, Mitte und Süd. Für jedes Baufeld steht ein gesonderter Investor bereit. Im Norden sollen 79 geförderte Mietwohnungen entstehen, in der Mitte 70 Wohnungen mit Service, v.a. für Senioren, und im Süden entstehen 123 frei finanzierte Wohnungen sowie eine Quartiersgarage. Insgesamt werden die Gebäude 6-geschossig sein.

Was macht das Baugebiet besonders ökologisch und nachhaltig? Nach 15 Jahren soll das neue Quartier klimaneutral sein. Erreicht werden soll das z.B. durch Vermeidung von Beton und einer Tiefgarage. Stattdessen werden Holz, Recyclingbeton oder Lehm beim Bauen und Dämmen verwendet. Für die Dächer sind Grünflächen und PV-Anlagen angedacht. Viele Bäume und grüne Flächen sollen die immer heißeren Sommer angenehmer machen. Zum kostengünstigen Bauen tragen große, in Einheitsbauweise vorgefertigte Holzwände bei, die viele Jahre nutzbar sind und Barrierefreiheit bieten. Relativ viele kleinere Wohneinheiten mit 2 und 3 Zimmern können für SeniorInnen ein Anreiz sein, aus einer großen, vielleicht allein bewohnten Wohnung in eine moderne, kleinere Wohneinheit zu ziehen. Das würde ggf. für Familien mit Kindern eine größere Wohnung frei machen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Toll! Ein Wohngebiet, das ökologische, soziale und ökonomische Aspekte stark berücksichtigt!

Optimierungsbedarf besteht jedoch z.B. noch – das wurde in der Diskussion mit den BürgerInnen sehr deutlich – beim Thema Parkraum und beim Verkehr in der heute schon stark belasteten Goldäckerstraße. Fraglich ist, ob Sharingangebote und öffentlicher Nahverkehr die Mobilitätsbedürfnisse auffangen können. Und über die Preise konnte man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nichts erfahren.

Wir Sozialdemokraten wünschen, dass weiterhin die BürgerInnen an dem Prozess intensiv beteiligt werden. Denn nur so können wertvolle Rückmeldungen in die Entstehung des Wohngebietes einfließen. Wir werden dieses Projekt mit großem Interesse begleiten! Regina Gabriel, Vorstandsmitglied der SPD LE

 

Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg stehen fest

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.
 

 

Investitionen in die Zukunft unserer Stadt sind unverzichtbar, auch in Zeiten knapper finanzieller Mittel!

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen steht vor großen Herausforderungen, unsere Investitionsliste ist lang, sehr lang. Unsere finanziellen Mittel sind begrenzt, sehr begrenzt. Wir müssen sparen mit kleinen Beträgen, aber auch mit größeren und mit ganz großen. Etliche Beschlüsse wurden dafür schon gefasst, die auch die SPD-Fraktion mitgetragen hat. Das Ende der Fahnenstange ist allerdings noch nicht erreicht, so lange die konjunktur- und geopolitischen Rahmenbedingungen so schwierig sind. Für uns ist es in der laufenden Diskussion über die kommunalen Finanzen ganz wichtig zu betonen, dass wir nur mit einer konsequenten Priorisierung der Vorhaben, einem transparenten Vorgehen und einem engen Bezug zur Realität weiterkommen. Verschiebungen von Projekten um wenige Jahre werden vermutlich nicht weiter helfen. Wir müssen uns auf die Pflichtaufgaben der Stadt und die Bereitstellung zentraler Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger konzentrieren und auch künftig weiter investieren.

Drei Beispiele zeigen, was wir heute für kommenden Generationen tun und wie wir den sozialen Zusammenhalt in der Stadt festigen. Anfang Mai wird das Richtfest des neuen Hallenbads in Leinfelden gefeiert. Mit einem Geothermienetz und abgegrenzten Schwimmbecken für die Nutzung durch Schulen, Vereine und Öffentlichkeit wird das Gebäude sehr effizient und flexibel nutzbar sein. Die Kita Farbenkreisel wurde im Februar 2026 am Stangenkreisverkehr in Echterdingen eröffnet und wird im Lauf des Jahres 2026 70 Plätze für unter- und über dreijährige Kinder bereitstellen und damit einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass es keine Wartelisten bezogen auf die Gesamtstadt mehr gibt. Und dann noch das Bauvorhaben Zeppelinschule, wo es leider wieder zu Verzögerungen kommt. Auch künftig brauchen wir Investitionen, nicht zuletzt deshalb, weil angesichts massiv steigender Preise alle Vorhaben immer noch teurer werden. Aber wir müssen - wie bereits gesagt - konsequent priorisieren.

Besuch mit Buch: eine tolle Aktion

In Kooperation der Stadtbücherei, des Bezirksarbeitskreises Senioren im Kirchenbezirk Bernhausen und dem Stadtseniorenrat ist die Aktion „Besuch mit Buch“ an den Start gegangen. Ehrenamtliche Bücherbotinnen und Bücherboten lesen älteren Menschen vor, zu Hause oder in der Senioreneinrichtung. Eine wunderbare Idee. Das Angebot ist kostenfrei und leistet einen überaus wertvollen Beitrag, um vor allem der Einsamkeit im Alter entgegen zu wirken und Teilhabe zu ermöglichen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Engagierten im Haupt- und Ehrenamt und an die Bürgerstiftung für die finanzielle Unterstützung.

99 Kinder in der Tagespflege betreut

 Ein unverzichtbarer Bestandteil der Kinderbetreuung in LE ist die Kindertagespflege. 99 Kinder werden dort betreut. Ein sehr wertvolles Angebot. Ein großer Dank geht an den Tageselternverein für die engagierte Arbeit und natürlich auch an die Tageseltern für ihren enormen Einsatz. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Kinderbetreuung: Für die Gesamtstadt gibt es keine Wartelisten mehr, aber Angebot und Nachfrage passen nicht immer

Mehr als 2.000 Kinder besuchen eine Kita in LE. Kinderbetreuung gehört für uns zur Bildung und dient der Schaffung der Voraussetzung für Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass wir uns ausführlich und intensiv damit beschäftigen. Es ist eine wirklich gute Nachricht, dass es in LE derzeit keine Wartelisten in der Kinderbetreuung mehr gibt. Darauf können wir sehr stolz sein und müssen uns bei all denen von Herzen bedanken, die in den letzten Jahren so tatkräftig dazu beigetragen haben, dass das Angebot ausgebaut und verbessert werden konnte. Dazu gehören das Team vom zuständigen Fachamt, die Verwaltungsspitze, nicht zu vergessen ist der Gemeinderat, das Hauptorgan der Stadt, der mit vielen kostenintensiven Beschlüssen die Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Ein großes Lob gebührt auch den nicht städtischen Trägern, die konsequent mitgezogen und natürlich den vielen überaus engagierten Eltern und den Elternvertretungen, die ihre berechtigten Interessen vertreten haben.

Vielen ist nicht bewusst, welch tiefgreifender Wandel sich bei der Kinderbetreuung in der Stadt in den letzten Jahren vollzogen hat. Von 31 Kitas sind 13 Einrichtungen in städtischer Trägerschaft und 18 Einrichtungen werden von den unterschiedlichsten anderen Trägern geführt. Alle Einrichtungen, alle Träger und alle Eltern sind deshalb angemessen bei der Bedarfsplanung und der Willensbildung zu beteiligen. Ein Blick auf die Details nach Ortsteilen ist sehr aufschlussreich. Es fehlen Plätze für die unter 3-Jährigen in Leinfelden, Oberaichen, Musberg und Stetten. Im Bereich der über 3-Jährigen können in Musberg und Stetten leider nicht alle Wünsche befriedigt werden. Ja, es ist richtig, dass ein Kitaplatz in einem anderen Ortsteil sicher besser ist, als gar keinen Platz zu haben. Aber alle Beteiligten dürfen nicht nachlassen, hier passgerechte Lösungen zu finden. Leider passen auch Angebot und Nachfrage bei den Ganztagsplätzen nicht immer, so berichtete die Verwaltung. An diesem Thema müssen wir unbedingt dranbleiben.

Viele Eltern in der Stadt sind vor allem angesichts der hohen Mieten und der steigenden Energiekosten, die das Leben immer mehr verteuern, darauf angewiesen, dass im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf längere Öffnungszeiten angeboten werden. Darum werden wir uns weiterhin kümmern. Leider sind derzeit 10 bis 12 Stellen von pädagogischen Fachkräften allein in städtischen Einrichtungen nicht besetzt; das bleibt natürlich nicht ohne Folgen auf die Öffnungszeiten. Auch an der Personalgewinnung müssen wir konsequent dranbleiben. Auf unsere Nachfrage informierte die Verwaltung, dass die eigentlich für den Herbst 2025 angekündigte Organisationsanalyse, die den Bedarf nach weiterem Personal beleuchten soll, nun bei der Klausurtagung des Gemeinderats im Mai 2026 vorgestellt werden soll. Wir sind schon sehr gespannt. Demnächst werden wir einen weiteren Antrag zum Themenkreis Kinderbetreuung vorlegen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion