SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Martin Rosemann neuer Landesgruppenvorsitzender

Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann wurde gestern von der Landesgruppe der baden-württembergischen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rosemann folgt damit auf Katja Mast, die nicht mehr kandidierte. Mast konzentriert sich künftig auf ihre Arbeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, in der Kommission zur Zukunft der Rente der Bundesregierung sowie in der Lenkungsgruppe „Zukunft der Arbeit“ zur Erneuerung der SPD. „Ich werde den Kurs von Katja Mast fortsetzen und eine starke Stimme für die baden-württembergischen Interessen sein. In der Bundestagsfraktion und gegenüber der Bundesregierung geht es darum, die SPD-Landesgruppe leidenschaftlich zu vertreten“, unterstreicht der neue Vorsitzende der Landesgruppe seine Motivation.

 

Breymaier: „Gebührenfreiheit und Qualität nicht gegeneinander ausspielen“

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die Landesregierung aufgefordert, auch in Baden-Württemberg in die Gebührenfreiheit bei Kindertagesstätten einzusteigen. „Gebührenfreiheit und hohe Qualität in den Kitas dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Breymaier. „Die Gebührenfreiheit bei allgemein bildenden Schulen stellt ja auch niemand infrage.“ Anlass für den Vorstoß ist die neue Bertelsmann-Studie, die deutlich macht, dass gerade Familien mit geringem und mittlerem Einkommen durch Kita-Gebühren übermäßig stark belastet werden.

 

Spatenstich bei der Erweiterung des Sternkinderhauses – konsequentes Projektcontrolling notwendig

Am 18.5.2018 fand der Spatenstich für die dringend benötigte Erweiterung des Sternkinderhauses um vier Gruppen in Echterdingen statt. Ein Anlass für schöne Bilder mit freundlichen Menschen. Aber: die Arbeit geht weiter! Allein bei der Kinderbetreuung sind in nächster Zeit rund zehn Baumaßnahmen zu planen und zu betreuen, damit die benötigten Plätze auch dann verfügbar sind, wenn sie gebraucht werden. Es ist viel zu tun, das wissen wir. Allerdings sind die Erfahrungen mit Verzögerungen bei städtischen Bauvorhaben überaus leidvoll und nicht zu akzeptieren. Mal kommt es zu nicht absehbaren Problemen beim Bauplanungsrecht oder verwaltungsinternen Abstimmungsproblemen zwischen den beteiligten Dezernaten. Oft waren es auch Verzögerungen, die bei Ausschreibungen entstanden sind oder es lag daran, dass geeignete Handwerker kaum zu finden sind. Wir brauchen eine konsequente Priorisierung für diese Aufgaben und eine permanente Abstimmung zwischen den beiden betroffenen Dezernaten. Hier besteht Optimierungspotential.
Bereits im laufenden Kindergartenjahr fehlen Plätze, im nächsten Jahr werden – so ist es den Unterlagen der Klausurtagung vom Februar zu entnehmen – vermutlich 30 Plätze im Bereich der unter Dreijährigen und 57 Plätze bei den über Dreijährigen fehlen. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Es liegt nun an der Verwaltung dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Entscheidungsvorlagen dem Gemeinderat rechtzeitig vorgelegt werden.
 
Die SPD-Fraktion hat deshalb kürzlich die Erstellung einer Vorlage für den Gemeinderat beantragt, aus der wir sehen, wann die entsprechenden Grundsatzbeschlüsse, die für die Baumaßnahmen notwendig sind, zu fassen sind. Wir möchten regelmäßige, standardisierte und kurze mündliche Sachstandsberichte zu den einzelnen Vorhaben, einmal im Quartal. Weiter bitten wir, sofern noch nicht vorhanden, um die Einführung eines Projektmanagements mit klar zugeordneten Verantwortlichkeiten. Und zum Schluss erwarten wir eine unmittelbare Rückmeldung an den Gemeinderat bei Zeitverzögerungen mit Vorschlägen, mit welchen Maßnahmen die Zeitverzögerungen minimiert werden können. Die Stellungnahme der Verwaltung zu unserem Antrag ist für Juni 2018 angekündigt. Wir sind schon sehr gespannt darauf und halten Sie gerne auf dem Laufenden. Handlungsbedarf gibt es auch bei der Schulsanierung und dem benötigten Neubau von Klassenräumen. Dazu gibt es demnächst von uns weitere Informationen.
 
Für die SPD Fraktion Barbara Sinner-Bartels
 

Boos zur OB-Wahl in Freiburg: „Die grün-schwarzen Allianzen haben ihren Charme verloren“

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos erklärt zur Oberbürgermeisterwahl in Freiburg:

„Das ist eine Sensation, ein historischer Abend. Die gesamte SPD freut sich mit Martin Horn. Herzlichen Glückwunsch an Martin Horn, der einen fantastischen Wahlkampf gemacht hat. Ich bin mir sicher, er wird ein Oberbürgermeister, der die Menschen in Freiburg zusammenführt. Und ein riesengroßes Dankeschön auch an die Freiburger SPD für ihren grandiosen Einsatz. Dieser Wahlerfolg zeigt, dass Mut sich auszahlt - und dass junge Leute, die voll im Leben stehen, Wahlen gewinnen können.

 

„Diesel nachrüsten, Fahrverbote vermeiden“: SPD-Südschiene zieht bei Zukunft der Mobilität weiter an einem Strang

Breymaier: „Jetzt, wo das Thema vollends zum Sprengstoff für Grün-Schwarz wird, braucht es ein Machtwort des Ministerpräsidenten“

Die Landesverbände der SPD Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen stehen im Abgasskandal fest an der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das gemeinsame Ziel lautet: Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge verhindern. Statt den betrogenen Menschen müssten die Autohersteller die Kosten für die Nachrüstung der Fahrzeuge übernehmen. Das erklärten Vertreterinnen und Vertreter aller fünf SPD-Landesverbände auf der zweiten gemeinsamen Konferenz zur „Zukunft der Mobilität“ am Samstag in München.