SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Parkdruck in Leinfelden-Echterdingen

Jeder der hier wohnt kennt die Situation vor seiner eigenen Haustüre: kaum ein freier Platz fürs Auto. Die Straßen sind voll. Ursache dafür ist unter anderem die steigende Zahl von Berufseinpendlern, denn nicht alle wohnen in Gegenden, die vom öffentlichen Personennahverkehr gut erschlossen sind. Und als Flughafenstadt haben wir zusätzlichen Parkdruck durch Flugreisende. Einige geschäftstüchtige Grundstücksbesitzer stellen innerorts Parkplätze für Flugreisende zur Verfügung, was nicht nur unschöne Baulücken bedeutet, sondern auch zusätzlichen Autoverkehr in die Stadt zieht. Obendrauf kommt noch der steigende Aussteller- und Besucherstrom bei der Landesmesse.

Zeit zum Handeln: Schlagzeilen und manchen Verdruss hat die Parkscheibenregelung und die rigide Handhabe mit saftigen Strafzetteln verursacht. Aber auch auf den Parkplätzen der Einkaufszentren nehmen Fremdparker den eigentlichen Kunden die Plätze weg.

Die SPD-Fraktion und andere machen seit Jahren auf diese Situation aufmerksam. Deshalb haben die Fraktionen im Gemeinderat in großem politischen Konsens darauf gedrängt, dass die Messegesellschaft und die Flughafengesellschaft ihrer Verpflichtung nachkommen, ausreichend Parkraum zur Verfügung zu stellen.

Mit Erstaunen müssen wir nun zur Kenntnis nehmen, dass die Stadtverwaltung von L.-E. zur Auffassung kommt, dass der Flughafen die Bedarfsrechnung viel zu großzügig auslegt und viel weniger Parkplätze zur Verfügung stellen braucht. Hier sind wir fassungslos. Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen uns darin unterstützen, dass die Flughafen GmbH bei ihren ursprünglichen Plänen bleibt, mehr Parkraum zu schaffen und die Stadtteile nicht noch mehr belastet werden.

Aber vielleicht sehe ich das Problem auch durch die falsche Brille, zukünftig kommen ja angeblich immer mehr Reisende mit dem Fahrrad ... Erich Klauser für die SPD-Fraktion

 

Flüchtlingspolitik: Beschluss der Stuttgarter CDU ist „fatales Signal“

SPD-Generalsekretärin Boos: „Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre“

Flüchtlingspolitik: Beschluss der Stuttgarter CDU ist „fatales Signal“ SPD-Generalsekretärin Boos: „Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre“ SPD-Generalsekretärin Luisa Boos hat den Beschluss der Stuttgarter CDU, in der Flüchtlingspolitik den Kurs von CSU-Chef Seehofer zu unterstützen, als „fatales Signal“ bezeichnet. „Dass die Stuttgarter Christdemokraten ihrer Kanzlerin und ihrem Landesvorsitzenden Strobl die Gefolgschaft aufkündigen, ist das eine. Dass sie eigentlich zu feige waren, dies auch offen zu sagen, das andere. Aber es ist eben in der Sache einfach falsch und kontraproduktiv. Das gilt gerade im Blick auf die Landeshauptstadt.“

 

Workshoptag in Waiblingen

Weit über hundert Genossinnen und Genossen haben am Workshoptag der Landes-SPD in Waiblingen teilgenommen. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurde über die inhaltliche Ausrichtung und Erneuerung der SPD diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die Kommunal- und Europawahlen im nächsten Jahr. Gemeinsam mit Leni Breymaier, Generalsekretärin Luisa Boos und weiteren Expertinnen und Experten beschäftigten sich die Mitglieder unter anderem mit Europa, Wohnungsbau, Integration, Gesundheit, Innere Sicherheit, Prostitution und Umweltpolitik. Ebenso boten die Arbeitsgemeinschaften fachliche Diskussionsforen an – und auch die Gestaltung des Wahlkampfs in sozialen Medien war ein begehrtes Thema.

 

Martin Rosemann neuer Landesgruppenvorsitzender

Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann wurde gestern von der Landesgruppe der baden-württembergischen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rosemann folgt damit auf Katja Mast, die nicht mehr kandidierte. Mast konzentriert sich künftig auf ihre Arbeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, in der Kommission zur Zukunft der Rente der Bundesregierung sowie in der Lenkungsgruppe „Zukunft der Arbeit“ zur Erneuerung der SPD. „Ich werde den Kurs von Katja Mast fortsetzen und eine starke Stimme für die baden-württembergischen Interessen sein. In der Bundestagsfraktion und gegenüber der Bundesregierung geht es darum, die SPD-Landesgruppe leidenschaftlich zu vertreten“, unterstreicht der neue Vorsitzende der Landesgruppe seine Motivation.

 

Breymaier: „Gebührenfreiheit und Qualität nicht gegeneinander ausspielen“

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die Landesregierung aufgefordert, auch in Baden-Württemberg in die Gebührenfreiheit bei Kindertagesstätten einzusteigen. „Gebührenfreiheit und hohe Qualität in den Kitas dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Breymaier. „Die Gebührenfreiheit bei allgemein bildenden Schulen stellt ja auch niemand infrage.“ Anlass für den Vorstoß ist die neue Bertelsmann-Studie, die deutlich macht, dass gerade Familien mit geringem und mittlerem Einkommen durch Kita-Gebühren übermäßig stark belastet werden.