SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Wir brauchen ein Aktionsprogramm zur Entwicklung des Sports in LE

Viele Menschen in unserer Stadt treiben Sport in Vereinen, manche auch außerhalb von Vereinen bspw. im Freundeskreis. Die sportliche Betätigung ist in der Nach-Corona-Zeit wichtiger denn je, stärkt sie doch den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf vielfältige Art und Weise. Besondere Wertschätzung und Anerkennung gebührt deshalb all denen, die im Ehrenamt das sportliche Leben in unserer Stadt ermöglichen. Dafür möchten wir zunächst herzlich danken. Manche Sportstätten sind allerdings in die Jahre gekommen, Sanierungen stehen an. Zudem gibt es Wartelisten, manche Angebote können nicht realisiert werden.

Kürzlich hat sich der Verwaltungs-, Kultur-, und Sozialausschuss (VKS) mit der Sportentwicklungsplanung befasst. Die umfassende Vorlage listet dabei zahlreiche kleinere, mittlere, größere und ganz große Vorhaben auf, die in den nächsten Jahren zur Umsetzung anstehen. Die Bandbreite reicht dabei u.a. vom Neubau einer vereinseigenen Halle für den TSV Leinfelden am Randweg, der Frage, wie es mit dem Sportzentrum Leinfelden weitergeht, der energetischen Sanierung der Hauberghalle in Musberg, dem notwendigen Erwerb der Flächen südlich des Echterdinger Gymnasiums bis hin zur Sanierung der Turn- und Festhalle Stetten. Auch manche Sportflächen an Schulen, der Ersatz der Kinoturnhalle in Leinfelden und die Vorschläge des Jugendgemeinderats zur Verbesserung der Bespielbarkeit der Bolzplätze stehen auf der Liste.

Es war eine Vorlage, die der VKS zur Kenntnis nehmen sollte. Soweit so gut. Kenntnis nehmen ist einfach. Dabei kann es natürlich nicht bleiben. Wir brauchen dringend ein Aktionsprogramm Sportentwicklung, bei dem natürlich auch die Vereine mit einbezogen werden müssen. Sämtliche Vorhaben müssen dabei erläutert und mit dem entstehenden Betreuungsaufwand bei den zuständigen Ämtern versehen und mit Kostenschätzungen hinterlegt werden. Dann muss ein Vorschlag zur Priorisierung der Vorhaben kommen. Erst dann wird entschieden, wann, wo und wie gebaut oder saniert wird. Die SPD-Fraktion wird dazu in Kürze einen entsprechenden Antrag vorlegen, damit zügig der Prozess angestoßen wird, in welcher Reihenfolge die anstehenden Projekte umzusetzen sind und wie die Projekte aus dem Sport verglichen mit allen anderen Aufgaben der Stadt angesichts begrenzter finanzieller Mittel und personeller Kapazitäten in der Verwaltung einzuordnen sind. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Motiviert und vor Ort verwurzelt: SPD Baden-Württemberg gibt in Esslingen Startschuss für die Kommunalwahl 2024

Plenum und Bühne beim Auftakt zur Kommunalwahl am 6. Mai 2023 in Esslingen

Im Rahmen des Auftakts zur Kommunalwahl hat sich die SPD Baden-Württemberg gemeinsam mit der Parteispitze und Gastredner Christian Ude, dem langjährigen SPD-Oberbürgermeister von München, inhaltlich und organisatorisch für einen motivierten und engagierten Kommunalwahlkampf aufgestellt.  

„Die Kommunalpolitik ist die Herzkammer unserer Demokratie. Hier können wir konkrete sozialdemokratische Politik umsetzen und daran arbeiten, unsere Gesellschaft ein Stück besser zu machen. Heute haben wir alle gespürt, wie viel Energie und Leidenschaft für kommunalpolitisches Engagement unsere Partei in der Fläche mitbringt. Für mich ist klar: Wir sind gut aufgestellt, um uns bei der Kommunalwahl erfolgreich für soziale Politik vor Ort einzusetzen,“ so der Landesvorsitzende Andreas Stoch.

 

Kinderbetreuung: Wartelisten und verkürzte Öffnungszeiten…

Kinderbetreuung ist für die SPD-Fraktion das zentrale Thema in der Stadt. Aktuell fehlen 111 Plätze für Kindergartenkinder und 119 Plätze im Kleinkindbereich. Das macht zusammen 230 Fehlplätze. Da zurzeit leider 15,5 Stellen im Erzieherbereich trotz großer Bemühungen nicht besetzt sind, müssen zudem in vielen Kitas die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Auf Grund unserer Nachfrage gibt es jetzt endlich einen fundierten Überblick über die Öffnungszeiten in den 14 städtischen Kitas. Bei drei Einrichtungen konnten bspw. die bisherigen Öffnungszeiten beibehalten werden. In manchen Kitas ist das Zeitfenster für die Betreuung aber um fast 2 Stunden am Tag geschrumpft, in einer Einrichtung sogar um 2,5 Stunden. Das ist wirklich sehr bitter. Damit stehen nicht nur die 230 Familien ohne Betreuungsplatz vor großen Herausforderungen, sondern auch die vielen Familien, die zwar einen Platz haben, aber Zeiten ohne Betreuung auffangen müssen.

In der kürzlich vorgestellten Kindergartenprognose wurde zwar deutlich, dass an manchen Stellen eine Entlastung in Sicht ist, bspw. durch die immer noch im Bau befindliche Kita Schelmenäcker oder im Juni 2023 durch die Kita St. Gabriel. In Stetten wird hoffentlich bald auch ein weiterer Träger aktiv werden. Trotz großer Anstrengungen wird das vorhandene Angebot den Bedarf jedoch auch in den nächsten Jahren bei weitem nicht abdecken. Es werden weiterhin Plätze fehlen. Im Kindergartenjahr 2023/24 vermutlich sogar noch mehr als derzeit. Das muss Anlass zum Handeln geben.

…mehr Personal gesucht und mehr Räume benötigt

Ja, im letzten Jahr wurde viel erreicht, nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Initiativen der SPD-Fraktion wie bspw. den flächendeckenden Einsatz von Assistenzkräften in den Kitas, die die Fachkräfte von Verwaltungsaufgaben entlasten. Aber von Zufriedenheit mit der Situation kann nun wirklich keine Rede sein. Wir dürfen uns die Lage nicht schönreden, sondern müssen weiter dranbleiben. Wie können wir Personal binden, vielleicht durch Mitarbeitendenwohnungen? Wie können wir die Wertschätzung der geleisteten Arbeit erhöhen? Wir brauchen noch mehr Kommunikation und Transparenz, müssen schildern, was schon getan wurde und Anregungen und Ideen der Eltern aus der Denkwerkstatt Kita vom Januar 2023 umsetzen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

GeMAInsam geht es besser – solidarisch in die Zukunft

Die SPD in Baden-Württemberg ruft zur Teilnahme an Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 1.Mai auf, um für bessere Arbeitsbedingungen und eine Stärkung von Tarifbindung und Mitbestimmung Flagge zu zeigen. 

„Die SPD steht als Partei der Arbeit an der Seite der Gewerkschaften. Die Teuerungen machen den Beschäftigten mit kleinen und mittleren Einkommen zu schaffen. Viele machen deshalb auch in Baden-Württemberg von ihrem historisch erstrittenen Streikrecht Gebrauch, um bessere Beschäftigungsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen“, erklärt der Landesvorsitzende Andreas Stoch.
 

 

Fachkräfte gewinnen statt Zukunft verspielen!

Deutschland braucht viele und gut qualifizierte Fachkräfte. Nur so können wir Wohlstand für alle sichern. Nur so werden auch unsere sozialen Sicherungssysteme nachhaltig funktionieren. In vielen Branchen und Regionen in Deutschland, auch und gerade im Wirtschaftsland Baden-Württemberg, wird der Mangel an Fachkräften immer dringlicher. Die Zahl offener Stellen ist auf einem Rekordhoch, die Suche nach Fachkräften dauert immer länger. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Fachkräften immer weiter, auch weil immer mehr Fachkräfte für die Digitalisierung und den Klimaschutz benötigt werden. Der Mangel an Fachkräften gefährdet den Wohlstand in unserem Land und bremst uns bei wichtigen Zukunftsthemen aus. Deshalb handeln wir.