Kinderbetreuung ist für die SPD-Fraktion das zentrale Thema in der Stadt. Aktuell fehlen 111 Plätze für Kindergartenkinder und 119 Plätze im Kleinkindbereich. Das macht zusammen 230 Fehlplätze. Da zurzeit leider 15,5 Stellen im Erzieherbereich trotz großer Bemühungen nicht besetzt sind, müssen zudem in vielen Kitas die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Auf Grund unserer Nachfrage gibt es jetzt endlich einen fundierten Überblick über die Öffnungszeiten in den 14 städtischen Kitas. Bei drei Einrichtungen konnten bspw. die bisherigen Öffnungszeiten beibehalten werden. In manchen Kitas ist das Zeitfenster für die Betreuung aber um fast 2 Stunden am Tag geschrumpft, in einer Einrichtung sogar um 2,5 Stunden. Das ist wirklich sehr bitter. Damit stehen nicht nur die 230 Familien ohne Betreuungsplatz vor großen Herausforderungen, sondern auch die vielen Familien, die zwar einen Platz haben, aber Zeiten ohne Betreuung auffangen müssen.
In der kürzlich vorgestellten Kindergartenprognose wurde zwar deutlich, dass an manchen Stellen eine Entlastung in Sicht ist, bspw. durch die immer noch im Bau befindliche Kita Schelmenäcker oder im Juni 2023 durch die Kita St. Gabriel. In Stetten wird hoffentlich bald auch ein weiterer Träger aktiv werden. Trotz großer Anstrengungen wird das vorhandene Angebot den Bedarf jedoch auch in den nächsten Jahren bei weitem nicht abdecken. Es werden weiterhin Plätze fehlen. Im Kindergartenjahr 2023/24 vermutlich sogar noch mehr als derzeit. Das muss Anlass zum Handeln geben.
…mehr Personal gesucht und mehr Räume benötigt
Ja, im letzten Jahr wurde viel erreicht, nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Initiativen der SPD-Fraktion wie bspw. den flächendeckenden Einsatz von Assistenzkräften in den Kitas, die die Fachkräfte von Verwaltungsaufgaben entlasten. Aber von Zufriedenheit mit der Situation kann nun wirklich keine Rede sein. Wir dürfen uns die Lage nicht schönreden, sondern müssen weiter dranbleiben. Wie können wir Personal binden, vielleicht durch Mitarbeitendenwohnungen? Wie können wir die Wertschätzung der geleisteten Arbeit erhöhen? Wir brauchen noch mehr Kommunikation und Transparenz, müssen schildern, was schon getan wurde und Anregungen und Ideen der Eltern aus der Denkwerkstatt Kita vom Januar 2023 umsetzen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Die SPD in Baden-Württemberg ruft zur Teilnahme an Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 1.Mai auf, um für bessere Arbeitsbedingungen und eine Stärkung von Tarifbindung und Mitbestimmung Flagge zu zeigen.
„Die SPD steht als Partei der Arbeit an der Seite der Gewerkschaften. Die Teuerungen machen den Beschäftigten mit kleinen und mittleren Einkommen zu schaffen. Viele machen deshalb auch in Baden-Württemberg von ihrem historisch erstrittenen Streikrecht Gebrauch, um bessere Beschäftigungsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen“, erklärt der Landesvorsitzende Andreas Stoch.
Deutschland braucht viele und gut qualifizierte Fachkräfte. Nur so können wir Wohlstand für alle sichern. Nur so werden auch unsere sozialen Sicherungssysteme nachhaltig funktionieren. In vielen Branchen und Regionen in Deutschland, auch und gerade im Wirtschaftsland Baden-Württemberg, wird der Mangel an Fachkräften immer dringlicher. Die Zahl offener Stellen ist auf einem Rekordhoch, die Suche nach Fachkräften dauert immer länger. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Fachkräften immer weiter, auch weil immer mehr Fachkräfte für die Digitalisierung und den Klimaschutz benötigt werden. Der Mangel an Fachkräften gefährdet den Wohlstand in unserem Land und bremst uns bei wichtigen Zukunftsthemen aus. Deshalb handeln wir.
Hätten Sie es gewusst? Knapp ein Fünftel der Menschen in unserer Stadt oder knapp 6.900 Personen sind zwischen 65 und 85 Jahre alt. Für diese Bevölkerungsgruppe, aber gerne auch für Jüngere, bieten der Treff Impuls in Leinfelden und der Treff Zehntscheuer in Echterdingen ein vielfältiges Angebot, das von geselligem Miteinander über Bewegung, Musik und kreativem Gestalten bis hin zu Vortragsangeboten reicht. Nicht zu vergessen den Pressestammtisch, die PC-Hilfe, fremdsprachliche Konversationsangebote oder das Café für Trauernde. Unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ werden dabei ganz unterschiedliche Anregungen und Begegnungen angeboten und damit ein überaus wertvoller Baustein zum guten und funktionierenden Miteinander in der Stadt gelegt.
Genau 30 Jahre gibt es jetzt den Treff Impuls, der 1993 eröffnet wurde. Der Treff Zehntscheuer folgte dann 1996. Mit großem Engagement und beeindruckender Tatkraft, hoher Kreativität und enormer Freude haben die beiden Leitungen der Treffs, Frau Schöneberg und Frau Funk, kürzlich im Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss ihre Arbeit vorgestellt. Die Berichte haben große Lust aufs Mitmachen geweckt und überaus deutlich gemacht, wie wichtig es gerade für Ältere ist, gemeinsam etwas zu tun und zu erleben. Nicht jeder oder jede ist von einem Familiennetzwerk vor Ort umgeben und viele möchten auch in dieser Lebensphase auf Aktivitäten nicht verzichten. Manche wollen sich gerade in diesem Zeitfenster noch für ihre Mitmenschen einsetzen und vielleicht eine Aufgabe übernehmen, die ihnen Freude macht. Die beiden Damen, ihre hauptamtlichen Teams und, nicht zu vergessen, die vielen Menschen die sich so tatkräftig ehrenamtlich in den Treffs engagieren, können wirklich sehr stolz darauf sein, was sie gemeinsam auf die Beine stellen.
Es gibt insgesamt 81 Angebote für die unterschiedlichsten Gruppen, 47 Gruppen treffen sich wöchentlich und 34 monatlich, um gemeinsam etwas zu tun. Die SPD-Fraktion hätte ihre große Wertschätzung für die tolle Arbeit gerne bereits in der Sitzung öffentlich zum Ausdruck gebracht. Dazu gab es leider keine Gelegenheit, weil die Sitzungsleitung Wortmeldungen der Fraktionen hierzu nicht ermöglichte. Das ist wirklich sehr schade. Wir hoffen, mit diesem Beitrag einen Ausgleich geschaffen zu haben, um die in den Treffs geleistete Arbeit auch aus unserer Sicht angemessen zu würdigen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Über ein Jahr Krieg in Europa – wir stehen der Ukraine in ihrem Kampf gegen die russische Aggression weiter solidarisch an der Seite. Und mit solidarischer Politik gestalten wir die Zukunft – gemeinsam mit euch. Lasst uns dafür am 1. Mai ein starkes Zeichen setzen und gemeinsam auf die Straße gehen. Hier (PDF) findet ihr unsere Botschaften zum 1. Mai!
Wir haben für euch Veranstaltungen zum 1. Mai in eurer Nähe zusammengestellt!