SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Interview mit Katja Mast in der Esslinger Zeitung

 

Das folgende Interview mit der Generalssekretärin Katja Mast ist am 20. November 2012 in der Esslinger Zeitung erschienen.
 
 
Frau Mast, vor einem Jahr wurden Sie zur Generalsekretärin gewählt. In dem Amt haben sie eine illustre Schar von Vorgängern. Sehen Sie sich eher in der Tradition des Strippenziehers Peter Friedrich oder des „Wadenbeißers“ Wolfgang Drexler?
 
Mast: Ich sehe mich in meiner Tradition als Brückenbauerin. Das zeichnet mich aus. Jede Zeit braucht ihren eigenen Generalsekretär.
 
 

Rainer Arnold mit hervorragendem Ergebnis zum SPD-Bundestagskandidaten gewählt

Amtsblattbeitrag vom 23.11.12: Der alte SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Nürtingen ist zugleich der neue Kandidat für die Bundestagswahl im nächsten Jahr: Rainer Arnold wurde mit einem hervorragenden Ergebnis von 96,55 Prozent zum Bundestagskandidaten 2013 gewählt. Alle SPD-Mitglieder im Wahlkreis Nürtingen waren dazu aufgerufen, den SPD-Bundestagskandidaten in einer Mitgliedervollversammlung aufzustellen. Immerhin 87 Wahlberechtigte nahmen am 15. November an der Abstimmung in der Stadthalle Nürtingen teil. Auf Rainer Arnold, der sich ohne Gegenkandidaten zur Wahl stellte, entfielen 84 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung und zwei Nein-Stimmen.

In seiner überzeugenden Bewerbungsrede streifte Rainer Arnold alle zentralen Politikfelder: Von dem Thema Bundeswehrreform ging es zur Rentenpolitik, von dem Thema Energiewende zur Finanz- und Europapolitik. An die schwarz-gelbe Bundesregierung richtete Arnold den Vorwurf: „Entweder streitet sie sich, oder sie betreibt Klientelpolitik.“ Das jüngst verabschiedete Betreuungsgeld sei ein „Fiasko“, der Beschluss zur Rente „zynisch“. Auch die bisherige Umsetzung des Großprojekts Bundeswehrreform sieht Rainer Arnold kritisch: „Mit weniger Geld und weniger Personal kann man nicht mehr leisten, wie behauptet wird. Wir brauchen hier den Mut zur Prioritätensetzung.“ Als verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion könne er auf diesem Politikfeld etwas bewegen.

Arnold verwies darauf, dass Deutschland wirtschaftlich auch deshalb so gut dastehe, weil Sozialdemokraten in verschiedenen Regierungskonstellationen – erst mit Rot-Grün, später in der großen Koalition – ihren Teil dazu beigetragen hätten, den Kohl’schen Reformstau aufzulösen. „Wir brauchen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen“, so Arnold. Als wichtige Maßnahmen, mit denen sich die SPD von Schwarz-Gelb abgrenzen will, nannte er die Erhöhung des Spitzensteuersatzes oder die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer. Durch zusätzliche Einnahmen sollen Schulden abgebaut und in die Bildung investiert werden. Die SPD will zudem einen flächendeckenden Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro in der Stunde sowie gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die SPD hat das Konzept einer Solidarrente ausgearbeitet, die aus Steuermitteln finanziert werden soll. Zum Thema Energiewende meinte Arnold: „Wir brauchen ein Energieministerium, um Energiepolitik aus einem Guss machen zu können.“ Eine wichtige Frage sei: Wie können die Kosten für die Energiewende sozialverträglich gehalten werden? Die Unternehmen sollten mehr als bisher ihren Beitrag leisten. Heute seien 2000 Unternehmen von der EEG-Umlage befreit, die Kosten hätten vor allem Privathaushalte und kleine bzw. mittlere Betriebe zu tragen.

Arnold sprach sich zudem klar für den Euro („Deutschland braucht ihn“) und für den Fiskalpakt aus, dem er selbst als dem kleinsten aller Übel zugestimmt habe. Mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück könne es gelingen, Schwarz-Gelb durch eine rot-grüne Bundesregierung abzulösen. „Peer Steinbrück ist eine klare Alternative zu Angela Merkel. Er redet Klartext und kann auch schwierige Zusammenhänge gut erklären“, ist Arnold optimistisch.

In der anschließenden Aussprache gab es viel Lob für Rainer Arnold. Dieser sei häufig im Wahlkreis präsent und habe immer ein offenes Ohr für Bürger und Ortsvereine. „Ich habe selten einen Politiker so schätzen gelernt wie Rainer“, meinte etwa SPD-Stadträtin Barbara Sinner-Bartels, „er weiß, woher er kommt. Er ist zuverlässig und gibt immer schnell Antworten.“ Von Hans-Ulrich Kramer

 

Bilkay Öney: Wir lassen Frauen in Notsituationen nicht allein und investieren in die Präventionsarbeit

Rund 40 Prozent der Frauen in Deutschland sind seit ihrem 16. Lebensjahr mindestens ein Mal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt geworden. Das ist durch Studien belegt.

 
"Gewalt an Frauen hat viele hässliche Gesichter. Sie ist nicht an soziale oder ethnische Herkunft geknüpft. Dennoch gibt es Formen, von denen vor allem Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte bedroht und betroffen sind. Ein Beispiel dafür sind Zwangsverheiratungen“, sagte Bilkay Öney, Ministerin für Integration, heute mit Blick auf den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November.
 

Realschulen sollen bei der Weiterentwicklung hin zur Gemeinschaftsschule stärker unterstützt werden

Kultusministerin Warminski-Leitheußer: „Die Landesregierung will gemeinsam mit den Schulträgern und Schulen im Rahmen eines Zwei-Säulen-Modells nach zukunftssichernden Lösungen suchen und nicht die Schulentwicklung vor Ort von oben vorschreiben"

 

Baden-württembergisches Arbeitsmarktprogramm sorgt bundesweit für Aufsehen – eine erste Zwischenbilanz

Arbeitsministerin Katrin Altpeter: „Nach Jahren des Stillstands gibt es jetzt mit unserem Landesprogramm wieder eine aktive und innovative Arbeitsmarktpolitik“

 
Mit ihrem "Landesprogramm für gute und sichere Arbeit" erntet die Landesregierung inzwischen bundesweit große Aufmerksamkeit. Insbesondere mit dem Modellprojekt Sozialer Arbeitsmarkt/Passiv-Aktiv-Transfer (PAT), dem innovativen Herzstück des aus fünf Bausteinen bestehenden Programms, nimmt Baden-Württemberg bundesweit eine vielbeachtete Vorreiterrolle ein.