SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Mehr Kinder brauchen mehr Plätze in Kinderbetreuungseinrichtungen

Amtsblattartikel vom 6. Mai 2016: Vor kurzem wurde das Kinderhaus Waldhorn in Echterdingen offiziell eingeweiht. Darüber sind wir sehr froh. Besonders positiv erwähnen möchten wir, dass unter einem Dach dort ein städtischer Kindergarten und ein freier Träger, nämlich der Waldorfkindergarten, erfolgreich zusammenarbeiten. Bei dieser Gelegenheit danken wir herzlich den konfessionellen und den freien Trägern für ihr großes und nachhaltiges Engagement bei der Kinderbetreuung. Wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist und danken dafür umso mehr.

Viele Einrichtungen für unsere Kinder wurden in den letzten Jahren saniert oder neu gebaut. Das war eine große Kraftanstrengung. Wir dachten eigentlich in der Vergangenheit, dass unsere Aufgaben in diesem Feld bewältigt wären. Die harten Fakten, die Zahl der Kinder, sprechen allerdings seit wenigen Jahren eine andere Sprache. Die Aufsiedlung neuer Baugebiete schreitet schneller voran als geplant, die Nachverdichtung im Bestand verstärkt sich. Leinfelden-Echterdingen gehört zu den wenigen Gemeinden im Land, die mit steigenden Kinderzahlen punkten können. Das ist eine wirklich gute Nachricht!

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde mit großer Mehrheit beschlossen, zum September 2016 zwei weitere Kleinkindgruppen in Echterdingen (St. Michael und Waldhorn), eine Kindergartengruppe im Kindergarten Schmetterling, eine weitere Gruppe im Sonnenkinderhaus in Musberg und im Bedarfsfall auch eine weitere Gruppe im ehemaligen Fröbelkindergarten in Stetten einzurichten. Wir dürfen es aber dabei nicht belassen und müssen weitere Gruppen und Einrichtungen planen. Die Zahl der über 3- jährigen Kinder wird in den nächsten Jahren von 1.365 auf 1.429 steigen, ein Plus von 64 Kindern. Nicht berücksichtigt sind dabei die Kinderzahlen, die sich aus der Aufsiedlung im Bereich Schelmenäcker ergeben werden, wo in weiten Teilen eine verdichtete Bebauung geplant ist. Wir müssen auch berücksichtigen, dass wir für die Kinder aus Flüchtlingsfamilien Plätze brauchen. Vielleicht besteht auch Sanierungsbedarf an bestehenden Einrichtungen.

Aus Sicht der SPD-Fraktion ist deshalb unmittelbarer Handlungsbedarf gegeben, auf den wir bereits mehrfach deutlich hingewiesen haben. Die Verwaltungsspitze hatte bei der Gemeinderatsitzung am 22.3.2016 angekündigt, dass sich überraschend ein weiterer erheblicher Bedarf abzeichnet, der Investitionen in mehrstelliger Millionenhöhe nach sich ziehen wird.  Auf Nachfrage wurden dann leider keine weiteren Aussagen gemacht, sondern darauf hingewiesen, dass alles nochmal geprüft werden muss und erst dann der Gemeinderat informiert wird. Wir hoffen sehr, dass diese „Prüfung“ in den nächsten Wochen abgeschlossen sein wird. Wir bleiben dran, darauf können sie sich verlassen. Die Bereitstellung einer ausreichenden Zahl von Kindergartenplätzen hat für die SPD-Fraktion einen sehr hohen Stellenwert. Barbara Sinner-Bartels, SPD-Fraktion  

 

Beispielgebendes ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit: Wir sagen „Danke“

Amtsblattartikel vom 29.4.2016: Bei der letzten Sitzung des Gemeinderats haben verschiedene Gruppen des „Runden Tischs Flüchtlingsarbeit“ berichtet, wie sie sich seit Monaten intensiv auf vielfältigste Art und Weise und mit unterschiedlichsten Schwerpunkten um die Flüchtlinge in unserer Stadt kümmern. Für dieses große ehrenamtliche Engagement möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Am runden Tisch sind zwar nicht alle Gruppen und Menschen vertreten, die sich ehrenamtlich engagieren.

Immerhin rund 400 Bürgerinnen und Bürger kümmern sich vorbildlich um die vielen kleinen und großen Dinge des Alltags der Flüchtlinge. Sie begleiten zu vielfältigen Behörden- und Arztterminen, unterstützen mit Rat und Tat bei der Bewältigung des Alltags in einem neuen Umfeld, übernehmen Patenschaften, helfen bei der Organisation des Lebens in den Unterkünften, suchen Arbeitsgelegenheiten oder Praktika, erklären das Leben in Deutschland und, mit am wichtigsten, geben als Sprachbegleiter Hilfestellung beim Erlernen der deutschen Sprache oder arbeiten im Dolmetscherpool mit. Die SPD-Fraktion war tief beeindruckt von der hohen Professionalität mit der ehrenamtlich gearbeitet wird und von dem enormen Engagement.

Ehrenamt braucht Hauptamt. Das ist an diesem Abend auch wieder einmal klar geworden. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung  wäre ein solches ehrenamtliches Engagement kaum möglich. Zu betonen ist auch das große Engagement der Volkshochschule mit einem umfassenden Kursangebot für die Flüchtlinge und, das ist uns besonders wichtig, auch mit einem Angebot für die Ehrenamtlichen zur Unterstützung für ihre Tätigkeit. Ein besonderer Dank gilt auch den Kirchen und zahlreichen Firmen für die Bereitstellung von Räumen, Geld- und Sachspenden und natürlich den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Manch altes Fahrrad, das nutzlos war, wurde repariert und wird jetzt von Flüchtlingen genutzt.

Die überaus aussagefähigen Berichte haben Lust aufs Mitmachen geweckt und anschaulich klar gemacht, welche positiven Rückmeldungen erreicht werden können. Vor allem wurde aber sehr deutlich, welch großen Beitrag diese ehrenamtliche Arbeit  leistet, um vorhandene Vorurteile und Ängste abzubauen. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Haupt- und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Wir brauchen sie auch in Zukunft dringend und schätzen ihre Arbeit, die vielen Zeichen der Mitmenschlichkeit, über alle Maßen.

Barbara Sinner-Bartels, SPD-Fraktion

 

Schmid zum Koalitionsvertrag: „Das wird eine Schlafwagen-Koalition"

Der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid hat den grün-schwarzen Koalitionsvertrag als „Dokument des Stillstands“ scharf kritisiert. „Das wird eine Schlafwagen-Koalition auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Aber ohne eine Vision lässt sich die Zukunft Baden-Württembergs nicht gewinnen“, erklärte Schmid.

 

Böblingen: Basiskonferenz berät Erneuerung der SPD

Über 600 Genossinnen und Genossen haben heute auf einer Basiskonferenz der SPD Baden-Württemberg in Böblingen über Konsequenzen aus dem Ergebnis bei der Landtagswahl diskutiert.

 

Kundgebungen des DGB-Kreisverbands Esslingen am 1. Mai

In Esslingen, Nürtingen und Kirchheim/Teck lädt der DGB-Kreisverband Esslingen am 1. Mai 2016 zu Kundgebungen ein. Das Programm im Überblick:

  1. Esslingen, Marktplatz: 11 Uhr Kundgebung mit Frank Iwer, IG Metall Vorstandsverwaltung. Bis 14 Uhr: Kulturprogramm und Infostände, Bewirtung, Kinderprogramm.

  2. Nürtingen, Schillerplatz: 10.30 Uhr spielt der Musikverein Oberboihingen zur Unterhaltung. 11 Uhr Kundgebung mit Hans Schweizer, Vors. DGB OV Nürtingen und mit Martin Gross, Bezirksgeschäftsführer ver.di Fils-Neckar-Alb. Ab 12 Uhr: Hocketse mit Bewirtung und Musik.

  3. Kirchheim/Teck, vor dem Rathaus: 13.30 Uhr Kundgebung mit Wolfgang Scholz, Vors. DGB OV Kirchheim/Teck und mit Nikolaus Landgraf, Landesbezirksvorsitzender DGB BaWü. Anschließend: Demonstrationszug zum MGH „Linde“. Ab 15 Uhr: 1. Mai Fest im MGH „Linde“. Musik mit Werner Dannemann.

Herzliche Einladung an alle Interessierten!