SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Leni Breymaier zum Verzicht von Martin Schulz

„Ich bedauere das. Ich habe höchsten Respekt vor dieser Entscheidung und vor der politischen, psychischen und körperlichen Leistung von Martin Schulz, gerade im vergangenen Jahr. Wenn er der Politik damit ganz abhandenkäme, wäre das ein herber Verlust. Er erweist mit diesem Schritt gleichwohl der SPD einen Dienst. Er beendet eine heftige Personaldebatte, die den Blick auf den von Martin Schulz federführend ausgehandelten guten Koalitionsvertrag frei macht.“

 

Naturkindergarten am Aktivspielplatz Musberg: eine sehr gute Initiative

Die Kindergartenlandschaft in unserer Stadt ist vielfältig und bunt. Das ist gut so. Neben städtischen und kirchlichen gibt es auch freie Träger. Der AKI Musberg plant jetzt in seiner Trägerschaft eine Naturkindergartengruppe zu eröffnen. Das in der letzten VKS-Sitzung vorgestellte Konzept hat uns als SPD-Fraktion schnell überzeugt und wir möchten uns beim AKI für die Initiative ausdrücklich bedanken. Wir werden uns dafür stark machen, dass die notwendigen Entscheidungen sehr zügig getroffen werden. Ganz wichtig ist uns dabei, dass der AKI, den wir aus langjähriger Zusammenarbeit überaus schätzen, nicht anders behandelt wird wie andere Träger. Auch andere Träger setzen eigenes und kein städtisches Personal ein. Bei einer Einrichtung, die für 20 Kinder ausgelegt ist, dürften auch die Verkehrsprobleme beim Holen und Bringen der Kinder an diesem Standort ziemlich überschaubar sein. Für die SPD-Fraktion ist vor allem wichtig, dass die neue Einrichtung bei fehlenden Betreuungsplätzen in der Stadt unmittelbar zu einer Entlastung führen wird. Kinder, die den Naturkindergarten besuchen werden, brauchen keinen Betreuungsplatz in einer anderen Einrichtung. Das erspart Investitionen an anderer Stelle. Wir wünschen dem AKI bei seinen Bemühungen viel Erfolg und setzen auf eine schnelle Entscheidung. Unsere Zustimmung ist schon da.

Für die SPD Fraktion: Barbara Sinner-Bartels

 

Leni Breymaier zum Koalitionsvertrag von SPD, CDU und CSU

„Am 24. September abends hätte ich nicht gedacht, dass in der neuen Legislaturperiode des Bundestages so viel für die Menschen auch in Baden-Württemberg bewegt wird. Die Vorhaben zur Rente, die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung, die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus, Pflege, Infrastruktur, schnelles Internet und vieles mehr – das geht alles in die richtige Richtung. Die SPD wird wichtige Ministerien führen, Finanzen, Familie, das Außenministerium. Das ist gut. Ich kann diesen Vertrag den SPD-Mitgliedern überzeugt vorstellen, freue mich auf die Debatten und werbe für die Annahme.

Hier geht es zum Koalitionsvertrag

 

2.723 Neumitglieder seit Jahresbeginn

Seit dem 1. Januar 2018 sind bis am Dienstagabend ‪um 18 Uhr‬ in Baden-Württemberg 2.723 Menschen in die SPD eingetreten. Der Mitgliederstand der Landes-SPD liegt damit bei 37.828 - das ist ein Zuwachs von etwa acht Prozent in den ersten Wochen des Jahres. Der Altersdurchschnitt bei den Neumitgliedern liegt bei Mitte 40, zwei Drittel sind über 35 und ein Drittel unter 35 Jahre alt.

 

Carlo-Schmid-Preis 2018 an Joachim Gauck

Joachim Gauck hat heute im Mannheimer Schloss den diesjährigen Carlo-Schmid-Preis erhalten. Der Vorsitzende der gleichnamigen Stiftung, Siegmar Mosdorf, würdigte den ehemaligen Bundespräsidenten, der mit seiner Biografie und seiner Leistung als oberster Repräsentant Deutschlands für einen dialogorientierten Diskurs mit klaren Standpunkten, aber auch für Offenheit gegenüber anderen Meinungen stehe.

„Joachim Gauck versteht Politik als geistige Aufgabe. Er ist ein Brückenbauer zwischen Ost und West – in Deutschland und Europa“, so der Parlamentarische Staatssekretär a.D. Mosdorf in der Feierstunde vor über 250 Gästen. „Freiheit, Mitmenschlichkeit und Vergegenwärtigung der Geschichte sind Themen Ihres Lebens, die auch Ihre Prägung der öffentlichen Ämter bestimmt haben“, bemerkte Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz gegenüber Gauck in seinem Grußwort. SPD-Landeschefin Leni Breymaier war bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin gebunden und konnte daher in Mannheim nicht dabei sein.