Einen unvergesslichen Wahlabend erlebten einige Mitglieder der SPD L.-E. gemeinsam mit den Filderstädter Genossinnen und Genossen in der Gaststätte Bahnhöfle in Bernhausen: Auf gleich drei SPD-Wahlsiege konnten wir gemeinsam anstoßen. Im Bund legte die SPD mit Olaf Scholz auf 25,7 % zu - im Vergleich zu 2017 ein sattes Plus von 5,2%, während die Union bundesweit 8,9% an Zustimmung einbüßte. Ein ähnliches Bild auch in Leinfelden-Echterdingen, wo die SPD bei den Zweitstimmen 20,96 Prozent holte (2017: 15,62%) und bei den Erststimmen für Nils Schmid fast identisch abschnitt mit 21,07% (2017: 19,12 %). Im Land Berlin konnte die SPD ebenfalls einen knappen Wahlsieg feiern, während in Mecklenburg-Vorpommern die Verhältnisse zugunsten der SPD mehr als eindeutig waren. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Bahnhöfle, wo auch Nils Schmid noch vorbeischaute.
So lässt sich sagen: Unser Wahlkampf mit gleichermaßen gutem Kandidaten und überzeugendem Programm hat sich ausgezahlt. Ein herzliches Dankeschön an unsere zahlreichen Wählerinnen und Wähler, die jetzt natürlich auch Olaf Scholz als Kanzler haben wollen. Dank gebührt auch unseren Mitgliedern und Helferinnen und Helfern, die in den letzten Wochen an unseren Parteiständen, beim Flyer verteilen, bei Frühverteilungen an Bahnhöfen, beim Plakatieren oder bei Tür-zu-Tür-Besuchen mit Nils Schmid im Einsatz waren. Gratulation an Nils Schmid, der über Listenplatz 2 erneut für den Wahlkreis Nürtingen in den Bundestag einzieht.
Allein am Samstag vor der Wahl haben wir als SPD L.-E. drei Stände parallel besetzt (in Musberg, Leinfelden und Echterdingen) und vor allem noch unentschlossene Wählerinnen und Wähler zu überzeugen versucht, ihre Kreuze bei der SPD zu machen. Nun hoffen wir alle, dass es zu einer Ampel-Regierung unter Führung von Olaf Scholz kommt. Denn eins ist eindeutig: Die Union wurde abgewählt, mit einem Minus von fast 9%. Ein Rätsel, warum Armin Laschet dennoch für sich das Recht proklamiert, eine Regierung bilden zu wollen. Hans-Ulrich Kramer, Schriftführer der SPD L.-E.
22 neu gewählte Abgeordnete aus Baden-Württemberg ziehen in den 20. Deutschen Bundestag ein, davon zehn neue Gesichter, fünf neue Abgeordnete unter 35, und - natürlich - die Hälfte Frauen. Wir gratulieren und freuen uns, dass die SPD die Partei mit den höchsten Zugewinnen und die zweitstärkste Kraft in Baden-Württemberg ist. Die vielen tollen Ergebnisse in den einzelnen Wahlkreisen, sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweistimmen, zeigen: Die SPD ist zurück auf dem Platz, auch in Baden-Württemberg! In Mannheim konnte das Direktmandat durch Isabel Cademartori zurückgeholt werden.
Diesen Erfolg haben wir einer geschlossenen Partei, einem großartigen Wahlkampf und unserem Zukunftsteam aus 400.000 Mitgliedern zu verdanken. Allen Wahlkämpfer*innen, Mitarbeitenden, Mitgliedern gilt großer Dank für ihren Einsatz, der dieses Ergebnis erst möglich gemacht hat. Jetzt kommt es darauf an, dass wir gemeinsam für eine starke Koalition der Wahlsieger kämpfen, für faire Löhne und stabile Renten, bezahlbaren Wohnraum, mehr Klimaschutz - und für einen Kanzler Olaf Scholz, der all das umsetzen kann.
Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch zeigt sich erfreut über die aktuellen Zahlen zur Bundestagswahl: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass auch in Baden-Württemberg die SPD die Partei ist, die am meisten dazu gewinnen wird. Es freut mich sehr, dass so viele Wählerinnen und Wähler der SPD und Olaf Scholz in dieser Wahl ihr Vertrauen schenken. Wir stehen als SPD gemeinsam und geschlossen für eine gute Zukunft für alle Menschen und für einen Neuanfang ohne die CDU in der Regierung, und wir haben in den letzten Monaten deutlich gemacht, dass die SPD wieder auf dem Platz ist.
Olaf Scholz war auf Tour durch Baden-Württemberg. Hunderte Menschen sind zu den Zukunftsgesprächen und Kundgebungen nach Karlsruhe, Mannheim, Tübingen und Esslingen gekommen. Es war überwältigend zu sehen, wie groß unser Team Olaf ist.
Bei den Zukunftsgesprächen und Kundgebungen waren alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, mit Olaf Scholz und unseren regionalen Bundestagskandidierenden über Deutschlands Zukunft und die Aufgaben zu sprechen, vor denen unser Land steht: gute Löhne, stabile Renten, bezahlbare Mieten, Klimaschutz und sichere Arbeit.
Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Nils Schmid kam SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zu einer Wahlkampfveranstaltung am 20. September nach Nürtingen. Klar, souverän und faktensicher beantwortete Scholz die Fragen, die die Wählerinnen und Wähler interessieren: Ein Mindestlohn von 12 Euro als Sofortmaßnahme seiner möglichen Kanzlerschaft, der 10 Mio. Menschen zugute kommt; eine konsequente Klimapolitik und ein rascher Ausbau der erneuerbaren Energien; mehr Wertschätzung, mehr Verdienst und bessere Arbeitsbedingungen im Bereich Pflege; mehr bezahlbarer Wohnraum durch den Bau 400.000 neuer Wohnungen, davon 100.000 Sozialwohnungen; sichere Renten u.v.m. Olaf Scholz unterstrich, dass ihm der Respekt vor jeder Lebens- und Arbeitsleistung besonders wichtig ist: Es darf keine Unterschiede in der gesellschaftlichen Anerkennung zwischen Akademikern und Handwerkern, zwischen Stadt- und Landbewohnern, zwischen Jung und Alt geben. Auch Fragen der Kinderreporter der Nürtinger Zeitung beantwortete Olaf Scholz mit Witz und Tiefgang.
Vor Olaf Scholz riefen der SPD-Landesvorsitzende und SPD-Fraktionschef Andreas Stoch sowie Nils Schmid dazu auf, am kommenden Sonntag, 26. September, mit beiden Stimmen SPD zu wählen: „Wir brauchen ein klares Mandat, um unsere sozialpolitischen und klimapolitischen Forderungen in die Tat umsetzen zu können. Die CDU verhindert und blockiert jeglichen gesellschaftlichen Fortschritt.“ Zudem beantworteten Stoch und Schmid Fragen des Publikums zur Landes- und Bundespolitik.
Eine sehr gelungene Veranstaltung in Nürtingen, bei der auch eine Abordnung des Ortsvereins Leinfelden-Echterdingen zu Gast war. Es gilt: Am 26.9. mit Erst- und Zweitstimme SPD wählen, für eine konsequente sozial-ökologische Politik!