SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid hat die einjährige Amtszeit von Ministerpräsident Mappus als „ein als ein Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen, zu Lasten und zum Schaden Baden-Württembergs“ bezeichnet.
„Was sich Herr Mappus in nur einem Jahr geleistet hat, dürfen sich andere in zehn Jahren nicht erlauben“, so Schmid.
Wie bereits mehrfach angekündigt, kommt am Dienstag, 15. Februar 2011, Dr. Frank-Walter Steinmeier auf 18.30 Uhr nach Filderstadt in die Filharmonie. Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion und ehemalige Außenminister spricht zum Thema: "Der echte Wechsel in unserem Land". Mit von der Partie sind Dr. Nils Schmid, SPD-Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl, und Walter Bauer, der hiesige SPD-Landtagskandidat. Die gesamte Bevölkerung ist zu dieser einmaligen Veranstaltung herzlich eingeladen. Nicht nur Walter Bauer sollte sich auf Frank-Walter Steinmeier freuen dürfen...
Amtsblattartikel vom 11.2.: Am 3. Februar fand eine Pressekonferenz statt, auf der SPD-Landtagskandidat Walter Bauer unter dem Motto "Fortschritt und Bürgeranliegen vereint" einen eigenen Lösungsvorschlag zur S21-Streckenführung auf den Fildern vorstellte. Dies rief ein großes und positives Medienecho hervor. Hier noch einmal die wichtigsten Punkte seiner Überlegungen für den Bereich Rohr-Flughafen: Die S-Bahnstrecke bleibt unangetastet, der Flughafen S-Bahnhof bleibt zweigleisig. Hingegen soll die Rohrer Kurve zur Rohrer Spange werden. Das heißt: Die Gäubahn wird an der Rohrer Kurve nicht in die S-Bahnstrecke münden, sondern nördlich der Autobahn nach dem Ende des Fildertunnels in die neue ICE-Trasse eingeschleift und über die abzweigende, in Zukunft zweigleisige Trasse in den neuen Flughafenfernbahnhof eingeführt. Dieser wird alleiniger und erweiterter ICE- und Regionalbahnhof. Die positiven Folgen: Die Geschwindigkeitsbschränkungen für die Bahn im Bereich Leinfelden-Echterdingen fallen komplett weg. Damit verbunden ist ein Zeitgewinn für die Fahrgäste. Die Probleme mit weiteren Lärmbelastun-gen und Erschütterungen im Bereich L.-E. fallen ersatzlos weg. Zudem entfällt die neue Fahrstraßenkreuzung im Flughafen-S-Bahntunnel, was Geld spart. Klar ist: Neue Kosten entstehen. Diese werden aber durch Einsparungen zwischen S-Bahnhof und ICE-Strecke sowie durch Verbesserungen im Betriebssystem reduziert. Nähere Informationen und eine Karte mit der alternativen Streckenführung finden sich auf der Homepage von Walter Bauer: www.walterbauer-spd.de.
Langversion mit allen Informationen (in Stichworten): Pressekonferenz am 3. Februar 2011 von SPD-Landtagskandidat Walter Bauer zu S21: Fortschritt und Bürgeranliegen vereint –
Lösungsvorschlag zur S21-Streckenführung auf den Fildern
Vgl.: Chart 17,18 Vieregg Rössler GmbH und Chart 7
S21 Planabschnitt 1.3.: Schwachstellen im Bereich Rohr – Flughafen aufgrund bisheriger Planung
- Kurve Fahrstraßenkreuzung nach der Rohrer
- 60 km/h im Bereich in Leinfelden-Echterdingen
- Zum Flughafen nach Echterdingen überwiegend nur 80 km/h
- Mischverkehr mit S-Bahn, Regionalbahn und ICE im Flughafenbahnhof
- S-Bahn eingleisig im Flughafenbahnhof
- Regionalbahn und ICE eingleisig im Flughafenbahnhof
- Fahrstraßenkreuzung im Flughafentunnel vor dem Bahnhof
- Fahrstraßenkreuzung im Flughafentunnel nach dem Bahnhof
- Flughafenfernbahn eingleisig
Fazit: „Diese Streckenführung ist eine Kette von Konfliktherden und Langsamfahrstrecken und damit nicht zukunftsfähig.“ Vieregg Rössler
Mein Vorschlag baut auf möglichst vielen Punkten der bestehenden Planung auf und sieht folgende Änderungen vor:
- S-Bahn-Strecke bleibt unangetastet
- Der Flughafen S-Bahnhof bleibt zweigleisiger S-Bahnhof
- Die Rohrer Kurve wird zur Rohrer Spange. D.h.: Die Gäubahn wird an der Rohrer Kurve nicht in die S-Bahnstrecke münden, sondern nördlich der Autobahn nach dem Ende des Fildertunnels in die neue ICE-Trasse eingeschleift und
- über die abzweigende, in Zukunft zweigleisige Trasse in den neuen Flughafenfernbahnhof eingeführt.
- Der Flughafenfernbahnhof wird alleiniger und erweiterter ICE- und Regionalbahnhof am Flughafen
Folgen:
- Die Geschwindigkeitseinschränkungen für Bahn im Bereich von Leinfelden-Echterdingen fallen komplett weg. Damit verbunden ist ein Zeitgewinn für die Fahrgäste.
- Die Probleme mit weiteren Lärmbelastungen und Erschütterungen im Bereich Leinfelden-Echterdingen fallen ersatzlos weg. Dies dient dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Leinfelden-Echterdingen.
- Die neue Fahrstraßenkreuzung im Flughafen-S-Bahntunnel entfällt. Das spart Geld.
- Bleibt die Zweigleisigkeit des Flughafen-S-Bahnhofes muss die Gleistrasse nicht umgebaut werden. Das spart Geld. Keine Betriebsunterbrechung für Bahnnutzer in der Umbauphase. Das spart Geld. Die Bürgerinnen und Bürgern werden von Zugausfällen und Verspätungen verschont. Das erhöht die Attraktivität der S-Bahn und der Bahn.
- Bleiben S-Bahnstrecke und S-Bahnhof wie gehabt, kann in Zukunft die Strecke flexibel weiterentwickel werden.
- Die Verlängerung des Regional- und ICE-Gleises östlich des Flughafen-S-Bahnhofes in Tunnellage entfällt ersatzlos, inklusive der Tunnelquerung der ICE-Trasse östlich des Flughafen-Fernbahnhofs. Das spart Geld.
Klar ist und das soll auch nicht unter den Tisch gekehrt werden: Neue Kosten entstehen. Diese werden aber durch Einsparungen zwischen S-Bahnhof und ICE-Strecke und durch Verbesserungen im Betriebssystem reduziert. Hinzu kommen erhebliche Entlastungen und Verbesserungen für die Bevölkerung und die Fahrgäste. Dies bedeutet, dass wir bei sicher etwas höheren Investitionskosten, einen besseren Weg in die Zukunft gehen, weil der Schienenverkehr noch attraktiver gestaltet werden kann.
SPD-Generalsekretär Peter Friedrich hat die Entscheidung der Landesregierung, allein Männer für die fünf Sitze im Aufsichtsrat der EnBW zu benennen, als „gesellschaftspolitischen Anachronismus“ kritisiert. „Wenn man wie Mappus davon spricht, den Frauenanteil in Führungspositionen zumindest freiwillig zu erhöhen, dann hätte er jetzt ein Zeichen setzen können. Aber es ist wie immer: Große Sprüche und nichts dahinter.“