Amtsblatt vom 8.3.13: Die SPD trauert um Lothar Diemand, der im Alter von 75 Jahren verstorben ist. Lother Diemand war lange Jahre Hausmeister in der Eichbergschule Musberg. Dietmar Wittesch hielt einen kurzen Nachruf auf den Verstorbenen bei der Beerdigung in S-Rohr.
Im Alter von 58 Jahren verstarb in seinem Geburtsort Lichtenstein-Unterhausen unser langjähriges Vorstandsmitglied Erwin Blechert. Als Ortsteilreferent für Musberg, in anderen Funktionen oder als Klavierspieler beim traditionellen Neujahrsempfang der SPD war Erwin immer ein treuer Weggenosse. Wir alle schätzten seine ruhige Art und sein Engagement für die Schüler der Förderschule Leinfelden.
Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Verstorbenen. Erich Klauser
Amtsblattartikel vom 8.3.13: Am 1. März fand in der Echterdinger Zehntscheuer eine von der Schutzgemeinschaft Filder und der SPD L.-E. organisierte öffentliche Gedenkfeier zu Ehren der langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten und Stadträtin Dr. Liesel Hartenstein statt, die am 12. Februar verstorben ist. Zahlreiche Weggefährten und Redner nahmen bei dieser würdigen Gedenkfeier Abschied von Liesel Hartenstein. SPD-Urgestein Erhard Eppler, der Liesel Hartenstein in Freundschaft verbunden war, lobte sie als „hoch-intelligente, wache Bauerntochter aus dem Hohenlohischen“. Als Klassenkameradin einer seiner Schwestern habe er die Verstorbene bereits vor 70 Jahren kennen gelernt. Hartenstein sei als Schülerin wie als Politikerin fleißig und zielstrebig, ja geradezu sachbesessen gewesen. Sie habe sich in vielen Politikfeldern engagiert, unter anderem in der Umwelt- und Agrarpolitik. „Ich glaube, sie hat sehr gelitten, wenn sie gespürt hat, dass etwas schiefläuft – wie bei Stuttgart 21“, meinte Erhard Eppler. Erich Klauser, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion in L.-E., zitierte den verhinderten MdB Rainer Arnold mit dem Satz: „Mit ihrem inneren Kompass und ihrer Erfahrung wird mir Liesel persönlich sehr fehlen“. Liesel Hartenstein habe Politik nicht nur mit dem Verstand, sondern immer auch mit dem Herzen gemacht, betonte sodann Erich Klauser. Etwa bei ihrem Engagement gegen den Ausbau des Flughafens, gegen die Ansiedlung der Messe oder bis zuletzt gegen Stuttgart 21. Erich Klauser trug auch eine Selbstbeschreibung von Liesel Hartenstein von 1975 vor. Hier bezeichnete sich die Verstorbene selbst als „Kommunalpolitikerin aus Leidenschaft“. Und weiter: „Es geht mir in erster Linie um das Wohl der Menschen und nicht um Programme“. Selbst meinte Erich Klauser: „Ihre Rhetorik, ihr Wissen, ihre unnachahmliche Art verschafften ihr zusätzliches Gewicht und machten sie fast zu einer Lichtgestalt“. OB Roland Klenk lobte das ehrenamtliche Engagement der Verstorbenen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht habe. „Ihr Wort hatte im Gemeinderat Gewicht“, erinnerte sich der OB. Dr. Hans Huber, Fraktionschef der Freien Wähler in L.-E., hat Liesel Hartenstein einst für die Kommunalpolitik gewonnen und war bis zuletzt ihr Hausarzt. Neben der Trauer empfinde er Dankbarkeit für ein erfülltes Leben, so Dr. Huber. Liesel Hartenstein sei eine leidenschaftliche Kämpferin gewesen, die für Mitstreiter wie politische Gegner aber nicht immer einfach gewesen sei. Steffen Siegel, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder, würdigte Liesel Hartenstein als „Seele und Motor unserer Filderbewegung“. 25 Jahre sei sie Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Filder gewesen. Von Podiumsdiskussionen bis hin zu Demos hätten sie viel miteinander erlebt, so Siegel. Der ehemalige Echterdinger Pfarrer Hans-Peter Becker wies darauf hin, dass die Schutzgemeinschaft Filder zu Ehren von Liesel Hartenstein einen Zierapfelbaum pflanzen möchte. Wunschstandort sei das Filderdenkmal. Eberhard Hartenstein sprach den Rednern und den Anwesenden seinen Dank für deren große Anteilnahme aus. Von Hans-Ulrich Kramer
„Für die Sicherheit der Bürger ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung: Die Kriminalitätsbelastung in Baden-Württemberg ist 2012 um zwei Prozent auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken“, stellte Innenminister Reinhold Gall am Freitag, 8. März 2013, bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2012 in Stuttgart fest.
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hat SPD-Generalsekretärin Katja Mast für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft und der Arbeitswelt plädiert. „Frauen werden immer noch schlechter bezahlt als Männer und tragen viel öfter die Doppelbelastung von Familie und Beruf. Deshalb belassen wir als SPD es nicht wie die Bundesregierung bei ein paar Krokodilstränen und laschen Appellen“, erklärte Mast. „Wir handeln konkret – im Bund wie hier im Land.“