Mit dem im Bundestag beschlossenen Finanzpaket ergeben sich auch für Baden-Württemberg neue Investitionsmöglichkeiten. Die konkrete Umsetzung ist allerdings noch offen. Deshalb wollen wir jetzt handeln, um wichtige Investitionen beispielsweise in Klimaschutz, Wirtschaft und Infrastruktur auf den Weg zu bringen.
PRESSEMITTEILUNG
SPD zum internationalen Frauentag 2025: „Wir wollen Fortschritt und stellen uns denen entgegen, die das Rad zurückdrehen wollen“
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 erklärt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch:
„Der Weltfrauentag 2025 unterstreicht die dringende Notwendigkeit, in Sachen Gleichstellung von Frauen voranzukommen und uns denen entgegenzustellen, die die Uhr zurückdrehen wollen. Dass der Frauenanteil im Deutschen Bundestag nun auf unter ein Drittel fällt, zeigt, dass der Fortschritt nicht nur erkämpft, sondern auch verteidigt werden muss. Als SPD Baden-Württemberg setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass Frauen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gleichberechtigt teilhaben können.“
Die Haushaltslage der Stadt ist angespannt, erhebliche Kreditaufnahmen sind nötig, um bereits beschlossene Investitionen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu tätigen vom Hallenbad, über Schulen und Kindergärten und etliche andere Projekte. Wir müssen sparen und viele freiwillige Aufgaben auf den Prüfstand stellen. Das ist nicht einfach und muss mit Augenmaß erfolgen. Zunächst einmal ist es der SPD-Fraktion wichtig zu betonen, dass Kultur den Zusammenhalt in unserer Stadt stärkt, den wir so dringend brauchen. Deshalb sind wir sehr stolz auf das vielfältige kulturelle Angebot, seien es die vielfältigen Veranstaltungsreihen des Kulturamts für Jung und Alt, die Mäulesmühle, die Filderhalle, die Museen, das Theater unter den Kuppeln, die Galerie Altes Rathaus in Musberg, der kunsthub, die Musikvereine. Die Liste ließe sich weiter fortsetzen.
Ein Bestandteil des kulturellen Angebots war bisher auch das Spielkartenmuseum in Leinfelden. 1956 kam die Firma ASS (Altenburger und Stralsunder Spielkarten) an den Standort Leinfelden. 1974 erfolgte dann die Eröffnung des Spielkartenmuseums, das schließlich nach dem Weggang der Firma ASS 1982 an Land und Stadt verkauft wurde. Die Stadt wurde Träger des Museums, das auch Zweigstelle des Württembergischen Landesmuseums ist. Das Museum wird als Archiv geführt mit einem kurzen Besucherzeitraum am Mittwochnachmittag. In der Vergangenheit gab es persönliche Bindungen, das hat sich geändert. Die Spielkarten werden zudem nicht mehr mit der Stadt verknüpft. Vertraglich wurde vor vielen Jahren geregelt, dass die Stadt LE die wissenschaftliche Betreuung des Museums übernimmt. Das ist unseres Erachtens keine kommunale Aufgabe, schon gar keine kommunale Pflichtaufgabe.
Nun ist die Museumsleitung kürzlich in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. In der Abwägung, ob wir uns als Stadt in diesen Zeiten weiterhin ein wissenschaftlich orientiertes Museum für eine eng begrenzte Nutzergruppe, die über die ganze Welt verstreut ist, leisten sollen, haben wir uns dafür entschieden, einen Schlussstrich zu ziehen. Nach Aussage der Verwaltung wären kurzfristig Investitionen von 0,6 Mio. € notwendig und auch im laufenden Betrieb wären mindestens 0,2 Mio. € jährlich aufzuwenden. Das ist ein viel zu hoher Betrag, dem kein entsprechender Nutzen für unsere Bürgerinnen und Bürger gegenübersteht. Dieser Schritt ist uns nicht leichtgefallen. Selbstverständlich schätzen wir die geleistete Arbeit sehr und werden auch darauf achten, dass die Mitarbeitenden angemessen bei der Stadt weiterbeschäftigt werden. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion
Beim traditionellen Politischen Aschermittwoch der SPD Baden-Württemberg in Ludwigsburg folgten rund 600 Gäste den feurigen Aschermittwochsreden von unserem Landesvorsitzenden Andreas Stoch und dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz. Natürlich stand der diesjährige Aschermittwoch stark im Zeichen der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD im Bund.
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
ich darf mich Ihnen als neuer Stadtrat von Leinfelden-Echterdingen vorstellen: Mein Name ist Joël Jetter, ich lebe im Stadtteil Musberg und bin dort auch aufgewachsen.
In der Kommunalpolitik aktiv bin ich seit 2022, als ich zum Vorsitzenden der JUSO-AG hier im Ort gewählt wurde. Doch damit war noch nicht Schluss; nach dem Parteieintritt unterstützte ich den SPD-Ortsverein stets, zum Beispiel mit der Organisation einer JUSO-Hütte auf dem Musberger Weihnachtsmarkt.
Außerdem rief ich zusammen mit Annette Preuninger-Klaffke die erste Pro-Demokratie-Kundgebung in unserer Stadt ins Leben, die sich damals auf dem Rathausplatz in Leinfelden einer großen Besucherzahl erfreuen durfte.
Seit Herbst 2024 bin ich zudem als Zuständiger für die Öffentlichkeitsarbeit Teil des Vorstands des SPD-Ortsvereins.
In meiner Freizeit stehe ich gerne auf Bühnen. Von meinen ersten schauspielerischen Erfahrungen bis heute war dabei das Theater unter den Kuppeln in Stetten mein wichtigster Anlaufpunkt. Hier wirkte ich schon in unzähligen Stücken mit, zuletzt in einer Bühnenfassung von Morton Rhues Roman „DIE WELLE“.
Ähnlich wie im Theater stehe ich auch mit meiner Band Cutting Edge regelmäßig auf Bühnen. Auf unseren Mix aus Party- und Rockmusik kann man sich auch diesen Sommer wieder freuen.
Nachdem ich letztes Jahr mein Abitur abschloss, werde ich ab Oktober mein Studium an der Universität Tübingen beginnen. Momentan kellnere ich und bereite mich auf die nächste große Produktion im TudK vor - und selbstverständlich arbeite ich mich in aktuellen Geschehnisse des Gemeinderats ein.
Als stolzer 2005er-Jahrgang bin ich der aktuell jüngste Stadtrat von Leinfelden-Echterdingen. Damit geht selbstverständlich einher, frischen Wind in den Gemeinderat zu bringen. Ich möchte Politik für junge Menschen machen!
Meine aktuellen Themen sind daher die selben, die auch meinen Wahlkampf 2024 geprägt haben: Sozialer Wohnungsbau, Mobilität durch öffentlichen Nahverkehr und das Schaffen von sozialen Treffpunkten für junge Menschen.
Aber auch die wirtschaftliche Stadtentwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen möchte ich mit meinem Wirken voranbringen. Eben die Dinge, die jungen Menschen in unserer Stadt wichtig sind.
Ich freue mich sehr auf die Arbeit, die auf mich zukommt und garantiere, immer mit einem offenen Ohr und ständigem Enthusiasmus für die Interessen unserer Stadt einzutreten.
Auf ein gutes Miteinander und dass wir Leinfelden-Echterdingen voranbringen! Joël J. Jetter, SPD-Fraktion