SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Investitionen in die Zukunft unserer Stadt sind unverzichtbar, auch in Zeiten knapper finanzieller Mittel!

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen steht vor großen Herausforderungen, unsere Investitionsliste ist lang, sehr lang. Unsere finanziellen Mittel sind begrenzt, sehr begrenzt. Wir müssen sparen mit kleinen Beträgen, aber auch mit größeren und mit ganz großen. Etliche Beschlüsse wurden dafür schon gefasst, die auch die SPD-Fraktion mitgetragen hat. Das Ende der Fahnenstange ist allerdings noch nicht erreicht, so lange die konjunktur- und geopolitischen Rahmenbedingungen so schwierig sind. Für uns ist es in der laufenden Diskussion über die kommunalen Finanzen ganz wichtig zu betonen, dass wir nur mit einer konsequenten Priorisierung der Vorhaben, einem transparenten Vorgehen und einem engen Bezug zur Realität weiterkommen. Verschiebungen von Projekten um wenige Jahre werden vermutlich nicht weiter helfen. Wir müssen uns auf die Pflichtaufgaben der Stadt und die Bereitstellung zentraler Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger konzentrieren und auch künftig weiter investieren.

Drei Beispiele zeigen, was wir heute für kommenden Generationen tun und wie wir den sozialen Zusammenhalt in der Stadt festigen. Anfang Mai wird das Richtfest des neuen Hallenbads in Leinfelden gefeiert. Mit einem Geothermienetz und abgegrenzten Schwimmbecken für die Nutzung durch Schulen, Vereine und Öffentlichkeit wird das Gebäude sehr effizient und flexibel nutzbar sein. Die Kita Farbenkreisel wurde im Februar 2026 am Stangenkreisverkehr in Echterdingen eröffnet und wird im Lauf des Jahres 2026 70 Plätze für unter- und über dreijährige Kinder bereitstellen und damit einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass es keine Wartelisten bezogen auf die Gesamtstadt mehr gibt. Und dann noch das Bauvorhaben Zeppelinschule, wo es leider wieder zu Verzögerungen kommt. Auch künftig brauchen wir Investitionen, nicht zuletzt deshalb, weil angesichts massiv steigender Preise alle Vorhaben immer noch teurer werden. Aber wir müssen - wie bereits gesagt - konsequent priorisieren.

Besuch mit Buch: eine tolle Aktion

In Kooperation der Stadtbücherei, des Bezirksarbeitskreises Senioren im Kirchenbezirk Bernhausen und dem Stadtseniorenrat ist die Aktion „Besuch mit Buch“ an den Start gegangen. Ehrenamtliche Bücherbotinnen und Bücherboten lesen älteren Menschen vor, zu Hause oder in der Senioreneinrichtung. Eine wunderbare Idee. Das Angebot ist kostenfrei und leistet einen überaus wertvollen Beitrag, um vor allem der Einsamkeit im Alter entgegen zu wirken und Teilhabe zu ermöglichen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Engagierten im Haupt- und Ehrenamt und an die Bürgerstiftung für die finanzielle Unterstützung.

99 Kinder in der Tagespflege betreut

 Ein unverzichtbarer Bestandteil der Kinderbetreuung in LE ist die Kindertagespflege. 99 Kinder werden dort betreut. Ein sehr wertvolles Angebot. Ein großer Dank geht an den Tageselternverein für die engagierte Arbeit und natürlich auch an die Tageseltern für ihren enormen Einsatz. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Preisverleihung der Carlo-Schmid-Stiftung

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

 

Kinderbetreuung: Für die Gesamtstadt gibt es keine Wartelisten mehr, aber Angebot und Nachfrage passen nicht immer

Mehr als 2.000 Kinder besuchen eine Kita in LE. Kinderbetreuung gehört für uns zur Bildung und dient der Schaffung der Voraussetzung für Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass wir uns ausführlich und intensiv damit beschäftigen. Es ist eine wirklich gute Nachricht, dass es in LE derzeit keine Wartelisten in der Kinderbetreuung mehr gibt. Darauf können wir sehr stolz sein und müssen uns bei all denen von Herzen bedanken, die in den letzten Jahren so tatkräftig dazu beigetragen haben, dass das Angebot ausgebaut und verbessert werden konnte. Dazu gehören das Team vom zuständigen Fachamt, die Verwaltungsspitze, nicht zu vergessen ist der Gemeinderat, das Hauptorgan der Stadt, der mit vielen kostenintensiven Beschlüssen die Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Ein großes Lob gebührt auch den nicht städtischen Trägern, die konsequent mitgezogen und natürlich den vielen überaus engagierten Eltern und den Elternvertretungen, die ihre berechtigten Interessen vertreten haben.

Vielen ist nicht bewusst, welch tiefgreifender Wandel sich bei der Kinderbetreuung in der Stadt in den letzten Jahren vollzogen hat. Von 31 Kitas sind 13 Einrichtungen in städtischer Trägerschaft und 18 Einrichtungen werden von den unterschiedlichsten anderen Trägern geführt. Alle Einrichtungen, alle Träger und alle Eltern sind deshalb angemessen bei der Bedarfsplanung und der Willensbildung zu beteiligen. Ein Blick auf die Details nach Ortsteilen ist sehr aufschlussreich. Es fehlen Plätze für die unter 3-Jährigen in Leinfelden, Oberaichen, Musberg und Stetten. Im Bereich der über 3-Jährigen können in Musberg und Stetten leider nicht alle Wünsche befriedigt werden. Ja, es ist richtig, dass ein Kitaplatz in einem anderen Ortsteil sicher besser ist, als gar keinen Platz zu haben. Aber alle Beteiligten dürfen nicht nachlassen, hier passgerechte Lösungen zu finden. Leider passen auch Angebot und Nachfrage bei den Ganztagsplätzen nicht immer, so berichtete die Verwaltung. An diesem Thema müssen wir unbedingt dranbleiben.

Viele Eltern in der Stadt sind vor allem angesichts der hohen Mieten und der steigenden Energiekosten, die das Leben immer mehr verteuern, darauf angewiesen, dass im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf längere Öffnungszeiten angeboten werden. Darum werden wir uns weiterhin kümmern. Leider sind derzeit 10 bis 12 Stellen von pädagogischen Fachkräften allein in städtischen Einrichtungen nicht besetzt; das bleibt natürlich nicht ohne Folgen auf die Öffnungszeiten. Auch an der Personalgewinnung müssen wir konsequent dranbleiben. Auf unsere Nachfrage informierte die Verwaltung, dass die eigentlich für den Herbst 2025 angekündigte Organisationsanalyse, die den Bedarf nach weiterem Personal beleuchten soll, nun bei der Klausurtagung des Gemeinderats im Mai 2026 vorgestellt werden soll. Wir sind schon sehr gespannt. Demnächst werden wir einen weiteren Antrag zum Themenkreis Kinderbetreuung vorlegen. Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion

 

Perspektive Zukunft - Vier Regionalkonferenzen im ganzen Land

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

 

Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes beschlossen

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.