SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Alltagsrassismus in LE – keine Toleranz den Intoleranten!

Amtsblattartikel vom 25.07.2014: Neulich wurde mein dreijähriger Sohn von einer Nachbarin massiv beschimpft, weil er mit Straßenkreide gespielt hatte. Mit ihm spielte ein chinesischer Junge aus der Nachbarschaft. Beim Weggehen echauffierte sich die Nachbarin „… und dann auch noch dieser scheiß Japse“.

Laut Verfassungsschutzbericht 2013 nimmt die fremdenfeindliche Gewalt in Deutschland rasant um 20,4% zu.  

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Vor der körperlichen Gewalt kommt die verbale Gewalt. Und zu beidem gehört eine Gesellschaft, die dies toleriert. Alltagsrassismus darf nicht unwidersprochen bleiben. Sonst entsteht der Eindruck, dass das rechte Gedankengut gesellschaftlich anerkannt und normal sei.

Ich möchte nicht in einem LE leben, in dem man sich wegen seinem Aussehen oder seiner Herkunft beschimpfen lassen muss. Im Gegenteil: Ich freue mich darüber, in einer friedlichen Stadt zu leben, in der eine bunte, freundliche Nachbarschaft gelebt wird. Dafür lohnt es sich einzustehen! Mit klaren Worten gegenüber denen, die diesen Frieden gefährden. Äußern Sie ihren Unmut, wenn Ihnen Intoleranz begegnet! Haben Sie den Mut zu widersprechen, wenn Sie das nächste Mal einen fremdenfeindlichen Spruch hören!

Jens Zellmer für die SPD Fraktion

 

Baden-Württemberg stellt mehr Lehrerinnen und Lehrer ein

Kultusminister Andreas Stoch hat die Unterrichtsversorgung an den Schulen im kommenden Schuljahr 2014/2015 durch ein zusätzliches Einstellungskontingent von 837 Deputaten stabilisiert. Darin enthalten sind jeweils 200 Deputate für die Inklusion sowie für Vorbereitungsklassen für Flüchtlinge und Einwanderer. Zudem hat er durch Stellenumschichtungen zwischen den Schularten für eine ausgewogene Unterrichtsversorgung gesorgt.

 

Kita-Bereich: Baden-Württemberg auf dem Weg zum Musterländle

Die Bertelsmann Stiftung hat in ihrem heute veröffentlichten „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ Baden-Württemberg erneut eine sehr gute Qualität in der frühkindlichen Bildung bescheinigt. „Beim Ausbau der Kita-Plätze steht in Baden-Württemberg die Qualität im Vordergrund. Unser Credo lautet: Jeder Platz muss ein guter sein“, betont Staatssekretärin Marion von Wartenberg.

 

Kultusministerium stellt kurzfristig 200 zusätzliche Deputate für Vorbereitungsklassen zur Verfügung

Kultusminister Andreas Stoch will die Schulen beim Unterricht von Zuwanderern und Flüchtlingen angesichts des zunehmenden Bedarfs schnell unterstützen. Er stellt deshalb kurzfristig 200 zusätzliche Deputate für das kommende Schuljahr zur Verfügung und will diese Verbesserung auch für die Zeit danach absichern. Zudem werden die Vorbereitungsklassen künftig auch an Realschulen und Gymnasien für Kinder und Jugendliche mit einem entsprechenden Leistungsniveau ermöglicht.

 

Gemeinschaftsschule auf Erfolgskurs: 76 Anträge für nächstes Schuljahr

Die Erfolgsgeschichte der Gemeinschaftsschule geht weiter. Trotz einer deutlichen verkürzten Anmeldefrist um vier Monate haben die Schulträger für 76 Schulen einen Antrag gestellt, in ihrer Kommune ab dem Schuljahr 2015/2016 eine Gemeinschaftsschule einzurichten. Zudem haben weitere Kommunen mitgeteilt, wegen der Verkürzung mit ihrem Antrag auf das kommende Jahr auszuweichen. Damit wird die Zahl der öffentlichen Gemeinschaftsschulen auch im übernächsten Schuljahr weiter stark anwachsen.