Die Mitglieder der SPD Leinfelden – Echterdingen haben auf Ihrer letzten Mitgliederversammlung einstimmig eine Resolution gegen die im Rahmen von S21 geplante Streckenführung der Gäubahntrasse durch Leinfelden – Echterdingen beschlossen.
Die Mitglieder der SPD Leinfelden – Echterdingen haben auf Ihrer letzten Mitgliederversammlung einstimmig eine Resolution gegen die im Rahmen von S21 geplante Streckenführung der Gäubahntrasse durch Leinfelden – Echterdingen beschlossen.
„Unsere Belastungsgrenze ist längst überschritten. Jetzt drohen weitere Belastungen durch Lärm und Erschütterungen vor allem auch in den Nachtstunden und eine massive Ausdünnung des ÖPNV“ warnt Stadtrat Jens Zellmer.
Claudia Moosmann, die seit Jahren federführend im Kampf gegen die Streckenführung durch LE ist betont: „All unsere Befürchtungen sind eingetroffen. Statt eine der Alternativtrassen zu wählen wird von der Bahn jetzt ein Nadelöhr geschaffen, dass unter Sicherheitsaspekten schwer zu verantworten ist.“
Nahverkehr bedeutet für uns nicht, ob jemand ein paar Minuten schneller von Tübingen nach Heilbronn kommt. Nahverkehr bedeutet für uns die Anbindung von L-E an Stuttgart! Wenn aufgrund der Fernzüge weniger S-Bahnen fahren können, dann ist das keine Verbesserung!
„Das Planfeststellungsverfahren ist nur ein notwendiger erster Schritt, dass auf keinen Fall verbummelt werden darf!“ meint die Stadträtin Barbara Sinner – Bartels. „Wie von der SPD-Fraktion bei der letzten Gemeinderatssitzung beantragt wurde müssen jetzt von der Stadt die notwendigen Vorbereitungen getroffen werden.“
Der SPD Ortsvereinsvorsitzende Jörg Pauly stellt klar: „Die Bahn darf sich jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen.“
Die vollständige Resolution finden Sie unter Aktuelles/Downloads: Resolution .
Die Folgen von S21 für LE werden beim kommenden politischen Stammtisch weiter diskutiert. Die SPD lädt die Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich ein.