SPD Leinfelden-Echterdingen

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SPD-Fraktionschef Steinmeier zu Gast in der Filharmonie

Veröffentlicht am 25.02.2011 in Presseecho

Gute Laune bei Nils Schmid, Walter Bauer und Frank-Walter Steinmeier

Walter Bauer, SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Nürtingen/Filder, und der SPD-Spitzenkandidat Dr. Nils Schmid hatten kürzlich Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zu Gast in der Filharmonie in Bernhausen. Viele Menschen waren gekommen, um den ehemaligen Außenminister zu hören und wurden auch nicht enttäuscht: Steinmeier war sehr volksnah und nahm sich zum Schluss noch Zeit für Fotos und Unterschriften.
Walter Bauer begrüßte den Spitzenkandidaten Nils Schmid mit den Worten „hoffentlich demnächst der neue Ministerpräsident“. Bauer gab sich darüber hinaus energisch: „Wir werden in den nächsten Wochen hart für den Wechsel kämpfen und wir werden uns durchsetzen. Es ist höchste Zeit den jetzigen Ministerpräsidenten abzulösen! Gehen wir in den Kampf rein.“
Nach einem Werbespot des SPD-Spitzenkandidaten zeigte Nils Schmid die Alternativen auf, die die Wähler am 27.März 2011 besitzen.
Die CDU dürfe nicht nach 60 Regierungsjahren Baden-Württemberg als ihren Privatbesitz ansehen. Es gehe um einen Richtungswechsel, es gehe darum die Weichen richtig zu stellen. Schwarz-Gelb habe seine Chance gehabt und diese vertan. „Wir brauchen keinen Ministerpräsidenten, der für vier Atomkonzerne Politik macht, sondern einen, der Politik für die Bürger macht“, stellte Schmid klar. Zudem benötige Baden-Württemberg endlich eine gerechtere Bildungspolitik. Auch nach 57 Jahren habe dies die CDU nicht geschafft. Schmid möchte einen Dialog auf Augenhöhe praktizieren, Schaumschläger hätten wir genug. Weiter täte diesem Land ein Ministerpräsident gut, der etwas von Finanzen verstehe und für den die Landesverfassung kein Fremdwörterbuch wäre. „Es ist klar, worum es am 27. März geht: um Show oder Substanz, um Kumpanei oder Kompetenz, um Verfassungsbruch oder Verfassungstreue? Es geht darum, einen echten Wechsel herbeizuführen. Wir brauchen wieder Klarheit und Verlässlichkeit“, so der Spitzenkandidat weiter.

Steinmeier war derselben Meinung und freute sich, dass endlich ein frischer Wind wehe. Nils Schmid und sein Team seien kompetent, pragmatisch und bodenständig.
Die CDU dagegen sei ohne Ideen und man merke ihnen an, dass sie nach über 50 Jahren ausgebrannt wären. Baden-Württemberg habe nun die Chance auf einen echten Wechsel und dafür müssten wir die nächsten 40 Tage kämpfen.
„Mappus versucht einen Angstwahlkampf zu führen, das glaubt ihm nur keiner, denn Mappus ist selber der schwarze Mann und Angst hat auch keiner vor ihm“, sagte der ehemalige Außenminister. Besonders ärgert ihn, dass nur 4 Prozent der Kinder hier im Lande einen Betreuungsplatz hätten, das sei der drittletzte Platz in der Republik. Auch beim Thema EnBW-Deal ließ Steinmeier kein gutes Haar an der Regierung. Die CDU lasse hierbei den notwendigen Respekt vor Parlament und Öffentlichkeit vermissen. Am Schluss wies er noch darauf hin, dass es die SPD war, die ein gutes Krisenmanagement in der Finanzkrise geleistet habe. Aufgrund der Maßnahmen von Olaf Scholz oder Peer Steinbrück gehe es Deutschland nun so gut. Wichtig sei, dass man sich nun dafür einsetzten würde, dass die Menschen von ihrer Arbeit auch leben können.
Steinmeier brachte es mit den folgenden Worten auf den Punkt: „Armutszeugnisse müssen bestraft werden und sie selbst fällen das Urteil am 27.März. Jede Stimme zählt.“