SPD Leinfelden-Echterdingen

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Situation in der Schulkindbetreuung – die Eltern sind verunsichert und haben Fragen

Veröffentlicht am 25.01.2026 in Presseecho

Rund 800 Kinder in unserer Stadt nutzen die Angebote der Schulkindbetreuung. Die Inanspruchnahme liegt damit bei stark 60 %. Dieser über dem Landesdurchschnitt liegende Wert verdeutlich den hohen Stellenwert der Schülerbetreuung für die Familien in unserer Stadt und ist eine konsequente Fortführung der ebenfalls überdurchschnittlichen Inanspruchnahme der Angebote in den Kitas. Es ist aber auch wichtig zu betonen, dass die Schulkindbetreuung gerade in Zeiten knapper kommunaler Finanzmittel als wesentlicher Baustein der sozialen Infrastruktur unverzichtbar ist zur Vereinbarung von Beruf und Familie, aber auch zur Minderung des Fachkräftemangels und damit im Interesse unserer Firmen ist.

In den letzten Wochen sind zur Situation in der Schulkindbetreuung etliche Fragen an uns von Eltern herangetragen worden. Fragen, die beantwortet werden müssen. Barbara Sinner-Bartels (SPD) und David Armbruster (Grüne) haben deshalb gemeinsam neun Fragen bzw. Bitten zusammengestellt und die Verwaltung gebeten, darüber in einer der nächsten Sitzungen schriftlich zu berichten. Dabei geht es u.a. darum, ob es derzeit Wartelisten gibt, die Beschlüsse des Gemeinderats im letzten Jahr zur Schulkindbetreuung müssen nachvollziehbar erläutert werden, wir haben gebeten zu prüfen, ob die Betreuung bis 14 Uhr nicht beibehalten werden kann und ob die jährliche Neuanmeldung wirklich erforderlich ist. Weitere Fragen betreffen die Frühbetreuung ab 7 Uhr, die von Eltern befürchteten Verdrängungseffekte durch den Rechtsanspruch auf Betreuung, wodurch vielleicht ältere Kinder, die bereits einen Platz in der Betreuung haben, diesen dann künftig verlieren.

Von großer Bedeutung sind für uns auch die Ergebnisse des Meinungsaustauschs der Verwaltung mit den Schulleitungen bezüglich weiterer Ganztagesschulen in LE. Das hätte den Vorteil der Planungssicherheit für Schulen, Verwaltung und Eltern und böte vermutlich beim laufenden Betrieb finanzielle Vorteile, da dann das Land den Ganztagsbetrieb in stärkerem Maß zu finanzieren hätte. Wir sind schon sehr gespannt auf die Antworten auf unsere Fragen! Barbara Sinner-Bartels, SPD-Fraktion