Es erwarten Sie aktuelle Artikel von eigenen Veranstaltungen oder mit Themen aus unserer Stadt. Aufmacher sind zwei Artikel unseres bisherigen langjährigen Schriftführers Hans-Ulrich Kramer: Zum einen über den Besuch der Nolda-Ausstellung der SPD LE im Stadtarchiv, zum anderen über den Kommunalpolitischen Austausch mit Vorstandswahlen, bei denen ein neuer Vorstand gewählt wurde. Unter dem Reiter "Kontakt" finden Sie die gesamte Vorstandschaft. Auf dem Foto sehen Sie unsere Fraktionsvertreter in Person von Erich Klauser (Fraktionsvorsitzender), Stadträtin Barbara Sinner-Bartels und Stadtrat Joel Jetter (v.l.), die sich kompetent und engagiert zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt einsetzen. Das Foto entstand auf dem tollen Stadtfest zu 50 Jahren L.-E., an das wir - und sicherlich auch Sie - immer noch gerne zurückdenken.
Wir wünschen Ihnen nun viel Freude und gute Erkenntnisse beim Lesen unserer Artikel!
Anlässlich des 100. Geburtstags von Helmut Nolda (1926-2015) würdigt das Stadtarchiv LE mit einer Sonderausstellung unter dem Titel „Autodidaktische Kunst zwischen Alltag, Politik und Gesellschaft“ derzeit sein künstlerisches Werk. Helmut Nolda war als promovierter Agrarökonom hauptberuflich für die Landsiedlung Baden-Württemberg als Geschäftsführer tätig, in der SPD engagiert (auch hier vor Ort in LE!) und fand mit seinen zahlreichen Malereien, Zeichnungen, Karikaturen und Illustrationen eine breite Anerkennung. Wir als SPD-OV sind dem Stadtarchiv für diese Ausstellung überaus dankbar. Herzlich bedanken wir uns auch bei der Tochter Ute Nolda, die die Ausstellung erst möglich machte, indem sie dem Stadtarchiv zahlreiche Werke aus dem Nachlass ihres Vaters als Schenkung überlassen hat.
Vor kurzem trafen sich die SPD-Fraktion und der SPD-Ortsverein L.-E. zum kommunalpolitischen Austausch. In diesem Rahmen wurde auch ein neuer Vorstand des SPD OVs gewählt.
Fraktionsvorsitzender Erich Klauser bezeichnete die finanzielle Situation der Stadt als schwierig. Dies lässt sich allein schon am Rückgang bei der Gewerbesteuer ablesen: Betrug diese vor zwei Jahren noch 80 Mio. Euro, stehen der Stadt aktuell nur noch 25 bis 30 Mio. Euro an Gewerbesteuereinnahmen zur Verfügung. Entsprechend groß ist der Spardruck in Verwaltung und Gemeinderat. Stadträtin Barbara Sinner-Bartels warnte aber davor, vor allem bei Sportvereinen und insbesondere bei deren Jugendarbeit zu sehr zu sparen. Die Vereine müssten weiterhin ihren Aufgaben nachgehen können, was elementar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in L.-E. sei. Ein wichtiges Anliegen ist der SPD-Fraktion der Bereich Bildung: Weil die Schulen überwiegend in den 1970er und 1980er Jahren erbaut worden sind, sind nun oftmals Sanierungen nötig. Von hoher Priorität sind nach Ansicht der SPD-Fraktion vor allem neben der Zeppelinschule die Sanierungen an der Lindach- sowie der Eichbergschule. Stadtrat Joel Jetter vermisst auf Seiten der Stadtverwaltung eine klare Priorisierung bei dem Bau bzw. der Sanierung von Großprojekten. Weil selbst in finanziell guten Zeiten nicht ausreichend investiert worden sei, schiebe die Stadt noch immer einen Investitonsstau vor sich her.
Nach Diskussion und Beantwortung der Fragen der SPD-Mitglieder, führte der SPD OV turnusgemäß Vorstandswahlen durch. Der Geschaftsführende Vorstand besteht nun aus den mit sehr guten Ergebnissen Wiedergewählten Jörg Pauly (Vorsitzender), Elke van Luijk (1. stvtr. Vorsitzende) und Rosemarie Heidi (Kassiererin). Neu gewählt wurde Dominik Furch in das Amt des Schriftführers. In den Erweiterten Vorstand wurden folgende zehn Mitglieder mit durchweg sehr guten Ergebnissen gewählt: Erich Klauser (Vertreter der Fraktion), Joel Jetter (Öffentlichkeitsarbeit und Social Media), Klaus Peter Hertwig (Veranstaltungen und Logistik), Annette Preuninger-Klaffke (Mitgliederbetreuung), Joachim Zietlow (Programmatik), Jens Rudat (AG 60plus), Fabian Engelbrecht (Vertreter der Jusos), Martina de la Rosa, Regina Gabriel und Ceylin Cetin (allesamt als Beisitzerinnen).
Nach 14 1/2 Jahren schied der bisherige Schriftführer Hans-Ulrich Kramer auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Vorsitzender Jörg Pauly würdigte sein Engagement für den Ortsverein, insbesondere das Erstellen von detaillierten und gut verständlichen Protokollen, und überreichte ihm eine Flasche Rotwein als Präsent. Hans-Ulrich Kramer bedankte sich bei Vorstand und Fraktion für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen rund 14 Jahren und wünschte seinem Nachfolger Dominik Furch alles Gute im Amt des Schriftführers. Hans-Ulrich Kramer, SPD L.-E.
Gut gelaunt, engagiert, spontan: Am Samstag, 03. Oktober fanden sich zahlreiche Menschen zwischen Leinfelden und Echterdingen zusammen, um die beiden Stadtteilen symbolisch mit einer Menschenkette zu verbinden. Auch dabei: Zahlreiche Mitglieder unseres SPD-Ortsvereins. Die aus 200 Personen bestehende Menschenkette zeugt von einem vollen Erfolg und war defintiv ein Hingucker!
Ein fataler Einschnitt für den öffentlichen Raum von Kindern und Jugendlichen wurde verhindert: Kinder und Jugendliche in Leinfelden-Echterdingen sehen sich immer wieder mit einer Frage konfrontiert: Wo darf ich in meiner Stadt überhaupt sein?
Völlig egal, ob es um Orte zum Spielen oder einfach einen Treffpunkt, um sich mal wieder zu sehen geht, der öffentliche Raum unserer Stadt hält kaum Plätze bereit, die diese Bedürfnisse junger Menschen erfüllen. Gerade deshalb suchen sich vor allem Jugendliche ihre Plätze meistens selbst und erzeugen dabei Konflikte, weil sie dort eigentlich unerwünscht sind.
Am Bolzplatz vor der Goldwiesenschule in Echterdingen war das anders. Hier stellte die Stadt einen Ort zur Verfügung, an dem Kinder und Jugendliche explizit sein dürfen. Eben um genau solche Konflikte an anderen Orten zu verhindern.
Nun wird der Platz genutzt und es entstehen neue Konflikte, vor allem durch Lärm der Nutzenden ausgelöst. Nach Beschwerden von Anwohnenden kam die Stadtverwaltung am 22.09. mit einer Vorlage auf den Technischen Ausschuss zu, die die Anbringung eines verschließbaren Tores vor jenem Bolzplatz vorsah; er wäre damit sonntags komplett verschlossen gewesen.
Zusammen mit anderen Fraktionen setzte sich auch die SPD-Fraktion gegen das Tor ein
Unsere Position war von Anfang an: Gegen Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum helfen – gerade bei Kindern und Jugendlichen – keine Schlösser, Pforten oder Tore weiter. Vielmehr würde eher eine Verlagerung stattfinden. Und zwar an Orte, an denen Kinder und Jugendliche wirklich unerwünscht sind und neue Nutzungskonflikte erzeugen. Und außerdem: Was für ein Vertrauensverlust wäre es bitte, jungen Menschen den extra für sie zur Verfügung gestellten Platz wieder wegzunehmen? Das kann sich unsere Stadt nicht leisten.
Klar ist: Regeln und Öffnungszeiten müssen eingehalten werden – Verbote sind dennoch der falsche Weg
Diese von uns eingenommene Position teilten im Übrigen auch viele Bürgerinnen und Bürger, wie zahlreiche Zuschriften an unsere Fraktion zeigten.
Trotzdem existieren die Bedürfnisse der Anwohnenden natürlich weiter. Uns war daher auch bewusst, dass Lösungen für das vorliegende Problem erarbeitet werden müssen. Im Ausschuss haben wir als Fraktion uns daher für den Einsatz der frisch von der Stadt geförderten Mobilen Jugendarbeit eingesetzt, die das Thema bereits auf der Agenda hat. Darüber hinaus beschlossen wir in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen eine Erweiterung der Öffnungszeiten, um vor allem Kindern entgegenzukommen, und die Einrichtung eines erweiterten Austauschs mit allen beteiligten Akteuren.
Besonderen Dank an Jugendgemeinderat
Ganz ausdrücklich möchten wir dabei ein großes Dankeschön an den Jugendgemeinderat ausrichten: Nicht nur sucht dieser weiterhin den Austausch mit den Kindern und Jugendlichen sowie den Anwohnenden, sondern brachte auch den finalen Beschluss in dieser Form ein. Für diese offene und engagierte Kommunikation wird von unserer Fraktion ein großes Lob ausgesprochen!
Der aktuelle Beschluss ist nun für ein Jahr in einer Pilotphase gültig und wird dann evaluiert. Wir bleiben gespannt, wie sich die Nutzung nun entwickelt und sind sehr froh, dass ein dermaßen überzogenes Verbot verhindert werden konnte. Joel Jetter für die SPD-Fraktion