SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Amtsblattartikel KW 6

Veröffentlicht am 20.02.2009 in Presseecho

Zusammenführung der Hauptschulen in Leinfelden: die vernünftige Lösung

Der Arbeitskreis Schulentwicklung hat sich kürzlich mit der Stimme der SPD dafür ausgesprochen, dass die Zusammenführung der drei Hauptschulen in unserer Stadt in Leinfelden erfolgen soll und die Förderschule nach Stetten verlegt wird. Diese Entscheidung wurde wohlüberlegt auf der Basis harter Fakten getroffen. Die Standorte Lindachschule und vor allem Goldäcker haben bei der Bewertung erkennbar schlechter abgeschnitten. Der Bau einer weiteren Schule in Echterdingen würde die bisherige Realschule in Leinfelden schwächen und in ihrer Entwicklung behindern. Zudem ist der Standort im Echterdinger Westen mangels bebaubarer Flächen mit hoher Sicherheit nicht realisierbar, eine Landesförderung für dieses Projekt nicht in Sicht. Die SPD-Fraktion wünscht sich, dass die nun anstehenden Beratungen in den Ausschüssen und im Gemeinderat zügig erfolgen und zu einem mit großer Mehrheit getragenen Beschluss kommen. Die Zeit drängt! Die Schulen brauchen Planungssicherheit, damit sie diesen Weg der Zusammenführung inhaltlich vorbereiten können. Die notwendigen baulichen Maßnahmen (Umbau von Fachräumen und Ganztagsräumen) müssen im Detail geplant und dann umgesetzt werden.
Am Campus Leinfelden muss aber nicht nur in die Hauptschule oder wie es künftig vermutlich heißen wird, die Werkrealschule neuen Typs, investiert werden. Bereits in unserer Rede zum Haushalt 2009 hatten wir darauf hingewiesen, dass angesichts der noch steigenden Schülerzahlen an den Immanuel-Kant-Schulen dort die Möglichkeiten zur Schaffung der benötigten 8 – 10 Klassenräume schnell abschließend geklärt werden müssen. Das gilt auch für den Standort der zusätzlichen Sporthalle, die gebraucht wird. Und die Entscheidung über die Sanierung der Immanauel-Kant–Realschule steht auch noch auf der Tagesordnung. Vieles bleibt also noch zu tun!
(Barbara Sinner-Bartels, SPD-Fraktion)