
Amtsblattartikel vom 31.10.2014: Die SPD-Fraktion LE in Person von Erich Klauser (Foto: rechts), Gertrud Link, Barbara Sinner-Bartels (Foto: links) und Jens Zellmer traf sich vergangenen Samstag beim Bolzplatz Aicher-/Layhweg in Echterdingen mit zahlreichen Vertretern der Initiative „Rettet den Bolzplatz“ zum Gedankenaustausch.
Bekanntlich plant die Stadt auf dem Gelände des heutigen Bolzplatzes für fünf bis acht Jahre Container aufzustellen, die für die Kleinkindbetreuung verwendet werden sollen. Ab Januar 2015 sollen so 20 neue Kitaplätze in Nachbarschaft zum bestehenden Kinderhaus bereitgestellt werden.
Anwohner, vor allem Familien mit jungen Kindern, haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen, die sich für den Erhalt des Bolzplatzes einsetzt: „Es gibt in unserem Wohngebiet nur diesen einen Bolzplatz, der von kleineren und größeren Kindern genutzt wird. Der Bolzplatz ist zu einer festen Institution geworden und sollte unbedingt erhalten werden“, so Till Elsässer (Foto: mitte), eine der treibenden Kräfte der Initiative. Bislang gibt es keinen formellen Beschluss des Technischen Ausschusses, die Container für die Kleinkindbetreuung auf dem Bolzplatz aufzubauen.
SPD-Stadträtin Barbara Sinner-Bartels erklärte, die Verwaltung habe bislang immer betont, dass das Kinderhaus und die geplanten Container in unmittelbarer Nachbarschaft sein müssten, um Synergieeffekte zu erzielen. Nun gebe es aber genau anderslautende Informationen, die besagen, dass beide Einrichtungen getrennt voneinander betrieben werden sollen. „Als SPD haben wir schon vor Jahren gesagt, dass es im Kinderhaus zu wenige Betreuungsplätze gibt. Die Lösung kann jetzt auf keinen Fall sein, Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen“, so Barbara Sinner-Bartels. Die Initiative bringt nun eine Alternative ins Spiel: 50 Meter vom Bolzplatz entfernt findet sich nämlich eine Grünfläche ähnlicher Größe, die der private Grundstückbesitzer der Stadt für fünf bis acht Jahre zu einem günstigen Preis überlassen würde.
„Die Alternative scheint mir eine gute Lösung zu sein, um die dringend benötigten Kleinkindplätze schaffen und gleichzeitig den Bolzplatz erhalten zu können“, meinte SPD-Stadtrat Jens Zellmer. Und SPD-Fraktionsvorsitzender Erich Klauser resümierte: „Es ist gut, dass hier etwas in Bewegung geraten ist.“ Am 13. November findet eine eigene Infoveranstaltung zu diesem Thema statt, zu der auf Initiative von Erich Klauser auch die Gemeinderatsfraktionen geladen sind. Hans-Ulrich Kramer, Schriftführer der SPD LE