SPD Leinfelden-Echterdingen

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SPD-Landesvorsitzender Nils Schmid und SPD-Landtagskandidat Walter Bauer besuchen Filderklinik

Veröffentlicht am 22.12.2010 in Presseecho

SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat Nils Schmid besuchte gemeinsam mit Walter Bauer, Landtagskandidat für die SPD im Wahlkreis Nürtingen/Filder, die Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden.
Die SPD-Politiker trafen sich zum Dialog mit dem Geschäftsführer Volker Ernst, Pirkko Ollilainen von der Klinikleitung und Martin Höfflin, dem Leiter des Pflegedienstes der Klinik, um über die aktuelle Situation im Gesundheitswesen, die Besonderheiten der Klinik und ihrer Zukunftsaussichten zu sprechen.
„Die Filderklinik hat sich in den 35 Jahren ihres Bestehens eine besondere Rolle im Gesundheitswesen auf den Fildern erarbeitet“, sagte Walter Bauer, der sich deshalb dafür einsetzte, die Filderklinik ins neue Krankenhauskonzept des Kreises einzubinden.
„Neben der hochkompetenten, schulmedizinischen Basisversorgung, die die Klinik im Rahmen ihres Versorgungsauftrages erfüllt, bietet unsere Klinik dem Patienten komplementäre Zusatztherapien aus der Anthroposophischen Medizin an“, erklärte Geschäftsführer Ernst. Im Bereich der Geburtshilfe und Psychosomatik habe die Klinik wegen ihres besonderen Blicks auf den Menschen einen überregionalen Zulauf und sei sehr gut ausgelastet.

„Die Klinik leistet einen wichtigen Beitrag für ein breites Spektrum und neue Ansätze der medizinischen Versorgung in Baden-Württemberg“, bestätigte Nils Schmid. Auch im Bereich der Wirtschaftlichkeit sehe es für die Filderklinik nun ganz gut aus: „Wir können uns im Basisprogramm vollkommen selbst tragen, und bei unseren weiterführenden Therapiemaßnahmen werden wir sehr großzügig von der Mahle-Stiftung unterstützt“, so Ernst.
Schmid und Bauer äußerten sich im Laufe des Gesprächs kritisch über die Maßnahmen der schwarz-gelben Bundesregierung zur Gesundheitsreform, die nach ihrer Meinung sowohl den Patienten als auch den Kliniken Nachteile bringen. In Zeiten des Abbaus von Pflegepersonal, Ärztemangels und demographischen Wandels sei auch die Filderklinik vor besondere Aufgaben gestellt, so die Klinikvertreter. Dennoch sehe man sich auf einem guten Weg.
Angesichts des ausgesprochen hohen Anteiles von Absolventinnen in den aktuellen Medizinstudiengängen plant das Krankenhaus für die Zukunft die Möglichkeit, Arbeit und Beruf für Frauen noch besser zu verbinden. Darüberhinaus wird man verschiedene Projektmodelle von „Work & Balance“, z.B. mit dem Fildorado, planen und anbieten, um die Attraktivität als Arbeitgeber noch mehr zu verbessern.