Schaffung von Wohnraum im Wohngebiet Goldäcker: Der nächste Schritt ist gemacht!

Veröffentlicht am 13.06.2020 in Presseecho

Im Wohngebiet Goldäcker soll preisgedämpfter, kostengünstiger, sozialer und gleichzeitig klimaschonender Wohnraum entwickelt werden. Das ist das erste Gebiet, in dem erfolgreich das Baulandentwicklungsmodell umgesetzt wurde. Dabei wird Planungsrecht erst dann geschaffen, wenn sich alle betroffenen Grundstücke im Eigentum der Stadt befinden. Die SPD-Fraktion hat sich von Anfang an für diese Vorgehensweise stark gemacht, weil wir glauben, dass wir auf diese Weise schnell in nennenswertem Umfang Wohnraum schaffen können und die soziale Zusammensetzung des Wohngebiets und die ökologischen Rahmenbedingungen am besten beeinflussen können. Wir möchten uns deshalb ganz herzlich beim zuständigen Amt für die zügige Durchführung der Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern bedanken. In dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan, der nun auf den Weg gebracht wurde, ist in diesem Gebiet westlich der Goldäckerstraße am Ortsrand von Echterdingen eine drei bis fünfgeschossige Wohnbebauung vorgesehen. Dort sollen verdichtet rund 180 Wohneinheiten entstehen. Derzeit wird die Ausschreibung der Grundstücke vorbereitet. Wir hoffen sehr, dass das weitere Verfahren zügig läuft, damit es bald auch in Echterdingen einen nennenswerten Beitrag zur Schaffung preisgünstigen Wohnraums gibt.

Von den weiteren Gebieten, in denen das Baulandentwicklungsmodell umgesetzt werden soll, ist das Baugebiet Bergäcker in Oberaichen derzeit am weitesten fortgeschritten. Eine weitere gute Nachricht. Auch dort hoffen wir jetzt bald auf den nächsten Schritt, damit gebaut werden kann.

Vorschläge des Gesamtelternbeirats zur Verbesserung der Situation an den Schulen aufgreifen

Der Gesamtelternbeirat hat kürzlich in einer Stellungnahme sehr zutreffend den Schulbetrieb im Krisenmodus beschrieben. Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Kinder stehen vor großen Herausforderungen, fühlen sich stellenweise sehr alleingelassen. Derzeit weiß niemand, wie lange es mit sehr eingeschränktem Präsenzunterricht noch weitergehen wird. Zwischenzeitlich sind zwar weitere Förderprogramme von Bund und Land angekündigt bspw. der Kauf von Tablets für Schülerinnen und Schüler, die zuhause keinen Zugriff auf solche Geräte haben. Wir gehen allerdings davon aus, dass auch die Stadt als Schulträger gefordert ist und haben deshalb zum wiederholten Mal die Stadtverwaltung gebeten, dieses Thema im zuständigen Ausschuss zu diskutieren. Wir bleiben dran.

Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion