SPD Leinfelden-Echterdingen

Füreinander. Miteinander. Für Leinfelden-Echterdingen.

Mit offenen Augen durch LE – Sicher unterwegs mit Kinderwagen oder Fahrrad?

Veröffentlicht am 09.06.2013 in Presseecho

Amtsblattartikel vom 7.6.13: Die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer stand im Mittelpunkt des Vor-Ort-Termins der SPD-Fraktion in Echterdingen am vergangenen Samstag.
Das Gewerbegebiet im Echterdinger Norden beherbergt z.B. den einzigen Drogeriemarkt im Ort und ist auch daher häufiges Ziel von Fußgängern und Radfahrern. Was getan werden müsste um sicher von der Echterdinger Mitte dort hin zu kommen, wurde trotz strömendem Regen von den Teilnehmern vor Ort lebhaft diskutiert. Wenn man z.B. von der Burgstraße über die S-Bahnbrücke durch die Ziegeleistraße läuft, muss man die Stadionstraße queren. Hier war früher ein Zebrastreifen, der den Überweg sicher gemacht hat. Da dies ein von Senioren, Schul- und Kindergartenkindern viel genutzter Überweg ist, wurde von der SPD-Fraktion im Verkehrsausschuss gefordert, dass der Zebrastreifen wieder eingerichtet wird.
Die Querung der neuen „Gartenstadt“ zu Fuß ist problemlos möglich. Wer aber mit dem Fahrrad, Kinderwagen oder Rollator unterwegs ist, strandet an Treppen mit zu steilen Rampen. Hier fordern wir, dass ein barrierefreier Durchgang eingerichtet werden muss!
Alternativ dazu bleibt Fahrradfahrern nur übrig, die stark befahrene Hauptstraße zu benutzen. Und auch mit Kinderwagen oder Rollator bleibt einem nichts anderes übrig, als den zu schmalen Gehweg entlang der Hauptstraße zu wählen. Hier stellt vor allem die sichere Querung der Karlsruher Straße eine Herausforderung dar. Die Einmündung ist für Autofahrer nur schwer einzusehen und die Einfahrt zum Getränkemarkt erschwert zusätzlich den sicheren Überweg. Hier muss ebenfalls ein Zebrastreifen eingerichtet werden.
Die Karlsruher Straße entwickelt sich durch die fortschreitende Wohnbebauung mehr und mehr zu einer Wohnstraße. Dies muss sich unserer Meinung nach in der erlaubten Geschwindigkeit widerspiegeln und die Straße daher in eine Tempo 30-Zone umgewandelt werden.
Durch den Ausbau des Gewerbegebiets und die neuen Wohngebiete hat sich der Echterdinger Norden in den letzten Jahren rasant verändert. Es wird Zeit, dass dem auch in den Verkehrswegen Rechnung getragen wird.
Philip Kunz und Jens Zellmer