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Amtsblattartikel vom 30.1.15: OB Klenk teilte in der Filder-Zeitung vom 10. Januar 2015 dem Gemeinderat mit, jetzt eine „letzte sinnvolle Form der Vergrößerung“ der Filderhalle prüfen zu lassen.
Den Zeitverzug hätten wir uns sparen können. Die Filderhalle ist eine wichtige, allseits geschätzte und mit einem hervorragenden Personal ausgestattete Einrichtung unserer Stadt. Deshalb hat die SPD-Fraktion schon gleich zu Beginn der Diskussion um eine Erweiterung der Filderhalle die sogenannte kleine Lösung ins Spiel gebracht. Dabei – so unsere Vorstellung – sollten die jetzt dem Restaurant zugeschlagenen Flächen in den Bewirtschaftungbereich der Filderhalle mit einbezogen werden. So wären circa 400 Quadratmeter für den Veranstaltungs- und Kongressbereich gewonnen und neue Möglichkeiten für Parallelveranstaltungen gegeben. Eine teure Erweiterung der Tiefgarage wäre damit voraussichtlich auch nicht notwendig.
Auch schon im Jahr 2010 zeichnete sich eine Überbeanspruchung des städtischen Finanzrahmens ab, die aber wohl kaum einer zur Kenntnis nehmen wollte. Ich befürchte, dass es noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, dass mit den Steuergeldern sparsamer, sinnvoller und effektiver umgegangen werden muss. Im Übrigen wird die Kostenbelastung der Filderhalle für den städtischen Haushalt oft verschwiegen. Die Belastung liegt bei circa 800.000 Euro jährlich.
Die Diskussion beginnt von vorn. Aber: ein „Weiter so“ wird es mit uns nicht geben! Das Gewurschtel muss aufhören. Ein Neustart der Verwaltung in der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat ist notwendig. Wir wollen über die anstehenden Dinge informiert werden, sie nicht erst aus der Zeitung erfahren.
Erich Klauser, SPD-Fraktionsvorsitzender