Erinnerung an den 8. Mai 1945, den Tag der Befreiung

Veröffentlicht am 05.05.2021 in Presseecho

Die SPD Leinfelden-Echterdingen sieht es als ihre herausragende Pflicht an, an diesen besonderen Tag der Deutschen zu erinnern. Dieser historische Tag markiert das Ende einer schrecklichen Entwicklung, die mit schleichenden Lügen begann und mit zig Millionen Toten, Flüchtlingen sowie Verletzten an Leib und Seele endete.

Ein solcher Vorgang darf sich in unserer Geschichte nicht wiederholen! Gerade vor dem Hintergrund von Fehlinformationen und unbewiesenen Behauptungen im Internet hinsichtlich der Corona-Pandemie, die für unerträgliche Hetze gegen demokratisch gewählte Institutionen genutzt wird, scheint uns Wachsamkeit aktueller zu sein denn je.

Wir werden niemals müde, daran zu erinnern, dass der ruinierte Ruf Deutschlands erst wieder durch die mühsame, aber letztendlich erfolgreiche Arbeit von Persönlichkeiten der SPD, hier möchte ich besonders Willi Brandt und Egon Bahr mit ihrer versöhnungsstiftenden Ostpolitik hervorheben, einigermaßen wieder hergestellt werden konnte.

76 Jahre Frieden in Europa sind alles andere als selbstverständlich. Auf unserem Kontinent war Krieg selbstverständlich. Heute ist es der Frieden. Die Wahrung des Friedens bleibt die wichtigste Aufgabe für uns. Frieden kommt nicht von selbst, er bedarf unseres aktiven Einsatzes – vor allem, wenn wir auf das Elend von Millionen von Menschen schauen, die vor Krieg, Terror und Gewalt weltweit auf der Flucht sind.

Der 8. Mai 1945 war eine Befreiung für Deutschland und die Welt. Der 8. Mai ist kein Tag für Revanchisten, kein Tag für Alt- und Neu-Nazis, kein Tag für Stalinisten: Er ist ein Feiertag der Befreiung und damit auch ein Tag der Dankbarkeit – an die Befreierinnen und Befreier, aber auch an die, die in Deutschland Widerstand geleistet haben – unter ihnen viele mutige Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Wir als SPD sind und bleiben das Bollwerk der Demokratie!

Jens Rudat, stvtr. Ortsvereinsvorsitzender der SPD L.-E.