
Landesvertreterversammlung der SPD Baden - Württemberg in Ehingen
Dr. Gerald Sander aus Leinfelden – Echterdingen Kandidat für Europa

Landesvertreterversammlung der SPD Baden - Württemberg in Ehingen
Dr. Gerald Sander aus Leinfelden – Echterdingen Kandidat für Europa
Auf der Landesvertreterversammlung der SPD Baden - Württemberg in Ehingen wurden die Weichen für die Europawahl am 07.06.2009 gestellt.
Die Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt wurde mit einem Überragenden Ergebnis von 97% zur Spitzenkandidatin gewählt.
Der Jusokreisvorsitzende Jens Zellmer, der als Delegierter für den SPD Kreisverband Esslingen nach Ehingen gereist war zeigte sich über den Europäischen Geist und das Signal, dass von diesem Parteitag ausgegangen ist hoch erfreut. Europa wirkt sich auf uns Bürger vor Ort mehr aus, als den meisten bewusst ist, so Jens Zellmer. Die meisten Entscheidungen können heute nicht mehr vom Gemeinderat frei entschieden werden sondern werden aus Europa beeinflusst. Daher ist es umso wichtiger, dass wir mit Evelyne Gebhardt eine starke Frau als Spitzenkandidatin für Baden – Württemberg haben.
Dr. Gerald Sander aus Leinfelden – Echterdingen, der als Jurist an den Universitäten Hohenheim und Tübingen lehrt, wurde Einstimmig als Kandidat für Europa nominiert. Damit ist der Kreis Esslingen in der glücklichen Situation einen eigenen Kandidaten für Europa zu stellen. Besser könnten wir nicht aufgestellt sein, so Jens Zellmer.
Evelyne Gebhardt versprach in Ihrer mitreißenden Rede sich weiter für ein soziales Europa einzusetzen, und erteilte einem Modell von Europa dem eine blinde Marktgläubigkeit zugrunde liegt eine klare Absage.
„Wir wollen nicht zur Wirklichkeit machen, was Konservative und Liberale anstreben, wenn sie vom sozialen Europa plappern und die Menschen dabei vergessen.
Die europäische Sozialdemokratie steht für ein Europa, in dessen Mittelpunkt der Mensch und nicht der Markt steht. Dies ist das Alleinstellungsmerkmal der europäischen Sozialdemokratie. Deshalb sind die Europawahlen 2009 eine Richtungsentscheidung. Wir wollen sie zum Signal des Aufbruchs in das soziale Europa der Zukunft machen.“
„Das soziale Europa der Zukunft muss ein Europa der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein. Es muss Arbeitnehmerrechte stärken und das Prinzip der guten Arbeit für alle in den Vordergrund rücken. Je stärker Unternehmen europaweit und global handeln, umso bedeutender wird es, dass Arbeitnehmerrechte nicht an nationalen Grenzen Halt machen.“
„Arbeitnehmerrechte und Rechte der Gewerkschaften sind keine störenden Kostenfaktoren, die möglichst weitgehend abgebaut werden müssen. Im Gegenteil: sie sind grundlegende Voraussetzungen für gutes Wirtschaften und ökonomischen Erfolg.
Sie tragen zu erhöhter Arbeitsmotivation, einer verbesserten Qualität der Arbeit und zu sozialem Frieden in den Unternehmen bei.“
„Wir wollen, dass das soziale Europa ein Projekt aller Menschen in Europa ist. Das soziale Europa braucht das Fundament einer engagierten europäischen Bürgerschaft. Darauf baut das soziale Europa und wird für alle zum zentralen Zukunftsprojekt der europäischen Union im 21. Jahrhundert.“