Auf den Spuren von Karl Marx und von den alten Römern wandelten Mitglieder des SPD-Ortsvereins bei ihrer zweitägigen Ausfahrt nach Trier. Einer von vielen Höhepunkten war der Besuch des Geburtshauses von Karl Marx. Bei einer einstündigen Führung bekamen wir die wichtigsten biografischen Daten über den großen Denker und Universalgelehrten vermittelt. Im Zentrum stand zudem die Wirkung, die Marx’ Denken hatte und immer noch hat – im Guten wie im Schlechten. Gerade in Zeiten der Finanzkrise verkauft sich sein Hauptwerk „Das Kapital“ wieder recht gut. Auch die Geschichte der Arbeiterbewegung ist im Marx Haus anschaulich dargestellt. Jörg Pauly, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, führte uns zudem zu (fast) allen wichtigen Bauwerken und Plätzen in Trier. Da er lange in der Domstadt gelebt und studiert hat, konnte er uns einen guten Überblick über die wechselvolle Stadtgeschichte geben. Zahlreiche Überreste, wie etwa die Kaiserthermen oder das Stadttor Porta Nigra, von der aus wir einen tollen Ausblick auf Trier hatten, zeugen noch heute von der Besatzungszeit der Römer. Bei einer Erlebnisführung in den Kaiserthermen konnten wir in diese Zeit eintauchen. Ein als römischer Soldat verkleideter Schauspieler gab uns einen spannenden Einblick in diese Epoche. Natürlich besichtigten wir auch den gotischen Dom mit seiner beeindruckenden Architektur und pompösen Innenausstattung, das barocke Palais oder die schlichte, aber erhabene Basilika. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Trierer SPD-Stadträten erfuhren wir zudem Interessantes über die dortige Lokalpolitik. Am Ende stand für uns fest: Trier war eine Reise wert! Hans-Ulrich Kramer für den SPD-Ortsverein.