Spatenstich bei der St. Gabriel Kita in Stetten: Danke für das große Engagement der katholischen Kirche

Veröffentlicht am 24.03.2021 in Presseecho

Am 19.03.2021 erfolgte der Spatenstich für die neue Kita St. Gabriel in Stetten. Wir sind sehr froh, dass sich die katholische Kirche so engagiert einbringt und danken dafür ganz herzlich. Die neue 5-gruppige Einrichtung wird einen großen Beitrag dazu leisten, dass in Stetten ab 2022/23 die so

dringend benötigten Plätze bereitgestellt werden können

 

Steigende Kinderzahlen machen weiteren Handlungsbedarf deutlich

Bei der Vorstellung der Prognose für die Tageseinrichtungen für Kinder durch die Verwaltung wurde kürzlich sehr deutlich, dass - ungeachtet der in den letzten Jahren geschaffenen Plätze - weitere Plätze benötigt werden. Bis 2023/24 wird die Zahl der Kinder ab drei Jahren mit Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz um rund 15 % wachsen, vor allem in Echterdingen und Stetten. Mehr als 200 Kinder brauchen einen Platz. Die nächsten Jahre werden vermutlich nicht einfach werden. Der Bau der Kita in den Schelmenäckern läuft derzeit nach Plan. Das ist erfreulich. Wir brauchen aber auch die geplante Einrichtung am Stangenkreisel in Echterdingen dringend. Mit den Anwohnern wollen wir hier weiterhin einen konstruktiven und offenen Dialog führen. Die Hausaufgaben liegen auf dem Tisch und müssen zügig gemacht werden. Nachdem die Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr  jetzt vorliegen, hat die SPD-Fraktion um einen kurzen Bericht zu den Wartelisten gebeten, der für April 2021 auch zugesagt wurde. Uns ist vor allem wichtig, dass wir bei den neuen Einrichtungen nicht auf Kante nähen und zu wenige Plätze anbieten.

Deshalb haben wir angeregt, bei der künftigen Bedarfsplanung für den Kleinkindbereich nicht vom durchschnittlichen Bedarf der letzten fünf Jahre auszugehen. Bei jährlich steigender Nutzung wird nämlich dadurch der Bedarf zu gering ermittelt, weil zurückliegende Jahre mit deutlich geringerer Nutzung einfließen. Angesichts der Sanierungsbedarfe in verschiedenen Einrichtungen müssen wir auch darauf achten, dass wir die Plätze in der Kita Schelmenäcker nicht mehrfach belegen können. Die bisher schon praktizierte Flexibilität zwischen der Betreuung der größeren und kleineren Kinder hat sich aus unserer Sicht bewährt. Kleinkindbetreuung hat einen höheren Personalschlüssel. Bei der Gewinnung von Personal braucht es neue Wege, ein bezahlbares Wohnungsangebot durch den Arbeitgeber gehört sicher dazu. Abschließend nochmals ein herzliches Dankeschön an alle konfessionellen und freien Träger für ihr großes Engagement für die Kinder unserer Stadt.

            Barbara Sinner-Bartels für die SPD-Fraktion