Mehr Wohnraum für Jüngere…

Veröffentlicht am 26.01.2019 in Presseecho

In unserer Stadt fehlt Wohnraum, insbesondere bezahlbarer Wohnraum. Viele Bürgerinnen und Bürger berichten, wie lange sie schon vergeblich nach einer Wohnung suchen. Fehlender Wohnraum kann zum Standortnachteil werden. Das wollen wir nicht. Die Bereitstellung von Wohnraum ist für uns deshalb die entscheidende soziale Frage und hier ist noch sehr viel zu tun in LE. Dabei darf es keine Denkverbote geben: Höhere Häuser, Nutzung leer stehender Wohnungen, Initiativen zum Ausbau von Dachgeschossen, Eindämmung von zweckentfremdetem Wohnraum.

Wenn wir in den nächsten 10 Jahren allein in LE etwa 3.000 Wohnungen brauchen, wird es nicht reichen, uns auf Nachverdichtung zu beschränken. Aber wir müssen mit den noch zur Verfügung stehenden Freiflächen sehr sorgsam umgehen und ganz bewusst Schwerpunkte setzen, die dann auch konsequent vorangetrieben werden. In den Schelmenäckern werden hoffentlich bald 250 Wohneinheiten entstehen, ein erheblicher Anteil an gefördertem Wohnbau. Ein wichtiger und guter Schritt. Wir sind froh, dass wir mit dem Zwischenerwerbsmodell, bei dem Planungsrecht erst dann geschaffen wird, wenn sich alle Grundstücke im Eigentum der Stadt befinden, diese Entwicklungsschwerpunkte gesetzt haben. Ausgewählt wurden dabei 5 Gebiete (Goldäcker in Echterdingen, Bergäcker in Oberaichen, Oberer Bongart in Musberg, Hinterwiesenäcker in Leinfelden und im Riedenberg in Stetten). Wir haben aktuell allerdings den Eindruck, dass die Arbeiten in diesen Gebieten ins Stocken geraten sind, weil verwaltungsintern andere Prioritäten gesetzt sind. Mit Spannung warten wir deshalb auf die angekündigte Vorlage der Verwaltung zum Thema Wohnen im Januar/Februar diesen Jahres.

...und Ältere!

Unsere Gesellschaft wird immer älter, wir müssen vorsorgen und brauchen deshalb mehr wohnortnahe stationäre Pflegeplätze. Insbesondere in Leinfelden ist der Bedarf aufgrund der Altersstruktur ganz erheblich. Wir hatten deshalb in unserer Haushaltsrede die Verwaltung um ein Konzept gebeten, wo und wie eine Pflegeeinrichtung möglich wäre. Auch Standorte für Einrichtungen des betreuten Wohnens sind notwendig. Nach Auskunft der Verwaltung laufen derzeit konkrete Gespräche mit einem Investor und einem Betreuungsträger. Wir werden das Thema im Auge behalten und konsequent nachfragen.

Für die SPD Fraktion Barbara Sinner-Bartels

 

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